Anxiolyse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Als die Anxiolyse (Kompositum aus lateinisch anxietas, „Angst“ und griechisch lýsis, „[Auf-]Lösung“) wird die medikamentöse Verminderung von Angstzuständen bezeichnet. Die hierfür eingesetzten Arzneimittel gehören somit zur Gruppe der Anxiolytika und werden auch als Ataraktika oder minor tranquilizer bezeichnet. Die am häufigsten verwendete Stoffgruppe sind hierbei die Benzodiazepine. Die Angstzustände werden durch eine Dämpfung der Kerne im limbischen System behoben. Ein Haupteinsatzgebiet der Medikamente ist die kurzfristige Krisenintervention, wobei das Medikament nicht länger als drei oder maximal vier Wochen eingenommen werden soll, da alle Anxiolytika ein nicht unerhebliches Suchtpotenzial aufweisen. Insbesondere sind Anxiolytika keine Alternative zur Psychotherapie. Die Anwendung kann jedoch auch eine paradoxe Reaktion vermehrter Aggressivität hervorrufen, wenn angstbedingte Blockaden durch die Wirkung des Pharmakons aufgehoben werden.

Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen