Apimondia

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APIMONDIA ist der Kurzname des Internationalen Verbandes der Bienenzüchtervereinigungen. Diese Weltorganisation fördert wissenschaftliche, ökologische, soziale und wirtschaftliche Bienenzucht und Imkerei in allen Ländern. Außerdem unterstützt sie weltweit die Zusammenarbeit der Imkerverbände, von wissenschaftlichen Einrichtungen und an Wissenschaft interessierten Personen. Der Verband gibt die Zeitschrift Apiacta heraus. Seit 1897 organisiert die APIMONDIA Bienenzüchter-Kongresse in verschiedenen Ländern. Die letzten Weltkongresse fanden 2009 in Montpellier (Frankreich), 2011 in Buenos Aires (Argentinien) und 2013 in Kiew (Ukraine) statt. Der nächste Apimondia-Kongress wird 2015 in Daejeon (Südkorea) stattfinden.

Präsident der APIMONDIA ist seit dem 16. September 2009 Gilles Ratia, er löste Asger Jörgensen ab. Der Hauptsitz des Verbandes befindet sich in Rom. Generalsekretär ist dort Riccardo Jannoni Sebastianini. Ständige Kommissionen gibt es für Bienenwirtschaft, Bienenbiologie, Bienengesundheit, Bestäubung und Bienenflora, Bienentechnologie, Apitherapie und Bienenzucht. Oberstes Organ ist der Exekutivrat.

Ehrenmitglieder aus Deutschland waren die Präsidenten des Deutschen Imkerbundes Fridolin Gnädinger und Erich Schieferstein, der Bienenzuchtberater und Imkermeister Karl Pfefferle und der Bienenwissenschaftler Ludwig Armbruster. Am 29. April 2007 wurde das NS-Opfer Ludwig Armbruster in Bronnbach (Baden) von Präsident Asger Jörgensen gewürdigt.[1] Am 28. August 2008 nach der Vergiftung von 12.000 Bienenvölkern durch das Neonicotinoid Clothianidin sprach Präsident Jörgensen auf der Imker- und Umweltkundgebung vor dem Regierungspräsidium Freiburg im Breisgau.[2]

APIMONDIA-Präsident Jörgensen würdigte Prof. Armbruster in Bronnbach 2007

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. SWR-Fernsehen, Landesschau 29. April 2007
  2. ZDF-heute journal 23. April 2009, Eberhard Bitz: Das massenhafte Bienensterben

Weblinks[Bearbeiten]