Beef

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Beef bedeutet im Hip-Hop-Jargon (US-amerikanisch umgangssprachlich für Streit) eine aggressive Auseinandersetzung zwischen zwei Rappern, oft auch unterstützt durch andere Künstler ihres Plattenlabels, die offen über die Medien und im speziellen über die Musikveröffentlichungen der beiden Parteien ausgetragen wird. Obwohl sich Beefs meist auf das rein verbale gegenseitige Beleidigen (Dissen) beschränken, eskalieren sie mitunter auch in tatsächlichen körperlichen Übergriffen, bis hin zum Mord. Der bekannteste Beef der Hip-Hop-Geschichte war der East Coast vs. West Coast-Konflikt in den 1990-er Jahren. Der Tod der beiden Rapper 2Pac und The Notorious B.I.G. war womöglich ein direktes Resultat dieses Beefs.

Beefs sind in der Hip-Hop-Kultur relativ häufig, aber umstritten. Manche sehen darin eine schlechte Vorbildfunktion für jüngere Hörer und warnen vor eventuellen Eskalationen. Andere sehen in dem verbalen Kampf (Battle-Rap) einen elementaren Bestandteil der Hip-Hop-Kultur, der die Beteiligten nicht selten zu musikalischen Höchstleistungen treibt. Zweifellos steigert ein Beef aber die Verkaufszahlen der Alben und Mixtapes beider Kontrahenten und ist somit auch eine wirksame Marketing-Strategie. So steigerte der Beef zwischen Bushido und Sido die Verkaufszahlen der Plattenlabels Aggro Berlin und Ersguterjunge.

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