Benoîte Rencurel

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Benoîte Rencurel (* 16. September 1647 in Saint-Étienne-le-Laus, Département Hautes-Alpes; † 28. Dezember 1718) war eine Hirtin, die von 1664 bis zu ihrem Tod angeblich Erscheinungen der Jungfrau Maria hatte.

Leben[Bearbeiten]

Benoîte Rencurel stammte aus ärmlichen Verhältnissen. Ihr Vater starb, als sie 7 Jahre alt war. Sie besuchte nie die Schule und war Analphabetin.

Im Mai 1664 erschien ihr nach ihren Angaben beim Hüten der Schafe eine „schöne Dame“, die ihr am 29. August sagte, sie sei die „Frau Maria“. Diese Erscheinungen wiederholten sich angeblich vier Monate lang täglich. Später soll sie nur mehr vereinzelte Marienerscheinungen in der Kapelle der Ortschaft Le Laus gehabt haben. Die Erscheinung forderte sie zu Umkehr, sowie Gebet und Buße für die Sünder auf. Zwischen 1669 und 1679 soll ihr auch Jesus erschienen sein.

Der Seligsprechungsprozess für Benoîte Rencurel wurde eingeleitet. Am 4. Mai 2008 wurden die Marienerscheinungen durch den Bischof des Bistums Gap, Jean-Michel di Falco, anerkannt.

Weblinks[Bearbeiten]