Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen
Logo
Trägerschaft Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Heidelberg e.V.
Ort Ludwigshafen-Oggersheim
Koordinaten 49° 29′ 10,5″ N, 8° 23′ 16,9″ O49.4862527777788.3880277777778Koordinaten: 49° 29′ 10,5″ N, 8° 23′ 16,9″ O
Ärztlicher Direktor Paul Alfred Grützner
Versorgungsstufe Maximalversorgung
Betten 415 [1]
Mitarbeiter 734 (2006) [2]
davon Ärzte 106 (2006) [2]
Gründung 12. Oktober 1968
Website www.bgu-ludwigshafen.de
BG-Klinik Ludwigshafen

Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen ist eine Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik im Ludwigshafener Stadtteil Oggersheim.

Die BG-Klinik Ludwigshafen wurde am 12. Oktober 1968 eröffnet und ist ein regionales Zentrum für Verbrennungskrankheiten im Rhein-Neckar-Gebiet. Die Standortwahl innerhalb der Rhein-Neckar-Region fiel im Zusammenhang mit der BASF für Ludwigshafen. Gegenwärtig verfügt die Klinik über 415 Planbetten. Sie nimmt jährlich rund 300 stationäre Patienten mit schweren Verbrennungen auf und hat auch einen Versorgungsauftrag für Brandverletzte aus dem französischen Elsass.

Die Klinik übernimmt in den Bereichen Unfall-, Hand-, Plastische- und Verbrennungschirurgie Aufgaben in Lehre, Forschung und Weiterbildung der Universität Heidelberg.

Zu den bekanntesten Patienten gehörten Niki Lauda, der nach seinem schweren Unfall am Nürburgring am 1. August 1976 hier behandelt wurde, sowie Heinz-Harald Frentzen im Jahre 2005. Am 28. August 1988 wurden die meisten Verletzten der Flugschau-Katastrophe in Ramstein in die Schwerverbrannten-Abteilung der Klinik verbracht. Neun der damals 27 eingelieferten Patienten starben.

Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen ist seit November 1973 auch der Stützpunkt des Rettungshubschraubers Christoph 5.

Die Ludwig-Guttmann-Straße, an der die BG liegt, wurde nach Sir Ludwig Guttmann OBE (* 3. Juli 1899 in Tost in Oberschlesien; † 18. März 1980), einem deutschen Neurochirurgen, benannt, der nach seiner Flucht vor den Nazis 1939 in England die modernen Grundlagen für die Behandlung Querschnittgelähmter schuf, und dort auch zum Förderer des Behindertensports und zum Begründer[3] der Paralympischen Spiele wurde.

Wichtige Kenngrößen (2011)[Bearbeiten]

  • Patientenzahl stationär und teilstationär: 11.516
  • Patientenzahl ambulant: 19.984
  • Anteil der Patienten aus Stadt Ludwigshafen und Rhein-Pfalz-Kreis: 37 %
  • Anteil der Patienten aus Rheinland-Pfalz: 25 %
  • Anteil der Patienten aus Baden-Württemberg: 25 %

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: BG-Unfallklinik Ludwigshafen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zahlen und Fakten zur BG-Unfallklinik
  2. a b Jahresbericht des Vereins für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Heidelberg e.V. für das Jahr 2006
  3. http://www.paralympic.org/TheIPC/HWA/HistoryoftheMovement