Flugtagunglück von Ramstein

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Plakathinweis auf den Flugtag von 1988

Das Flugtagunglück von Ramstein geschah am 28. August 1988 auf der Ramstein Air Base bei Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) während einer militärischen Flugschau, deren Besucherzahl auf 350.000 geschätzt wird.[1] Drei Kunstflugmaschinen stießen über der Air Base zusammen und stürzten ab; eines der Flugzeuge rutschte brennend ins Publikum.

Das Unglück forderte 70 Todesopfer und etwa 1000 Verletzte. Es gehört zu den folgenschwersten Katastrophen dieser Art und hatte weitreichende Konsequenzen für die Organisation des Notfallrettungswesens, die Opfer- und Helfernachsorge sowie die Durchführung von Flugschauen in Deutschland.

Ablauf und Ursache[Bearbeiten]

Lageplan[2] (Norden oben)
Grafische Darstellung der Kunstflugfigur Il Cardioide: blau das Herz, rot die Flugbahn des Soloflugzeugs (Norden unten links)

Beim Flugtag am 28. August 1988 auf dem US-Fliegerhorst in Ramstein-Miesenbach bei Kaiserslautern – der Ramstein Air Base – trat gegen Ende der Veranstaltung die aus zehn Militärflugzeugen bestehende italienische Kunstflugstaffel Frecce Tricolori (deutsch: Die Dreifarbigen Pfeile) auf, deren Maschinen des Typs Aermacchi MB 339 von Pony 1 bis Pony 10 durchnummeriert waren.[3] Der Kommandant der Gruppe, der 39-jährige Oberstleutnant Diego Raineri, führte vom Boden aus über Funk das Kommando.[4] Als besonders spektakulär galt die Flugfigur „Durchstoßenes Herz“ (italienisch: Il Cardioide). Dabei flogen die zehn Flugzeuge in Richtung der Zuschauer an und trennten sich dann: Fünf Maschinen beschrieben die linke Seite der Herzfigur und vier die rechte; danach trafen die beiden Gruppen sich unten in der Mitte und flogen dort in geringem Vertikalabstand übereinander hinweg, die Viererformation ganz unten. Währenddessen sollte der Solopilot nach einem Außenlooping von hinten und knapp über den anderen neun Flugzeugen durch die Herzfigur stoßen. An diesem Durchstoßungspunkt kollidierten um 15:44 Uhr drei der Maschinen in etwa 50 m Flughöhe und rund 300 m vor den Zuschauern.

Unglücksursache war, dass bei dem Manöver der 38-jährige[5] Solopilot Ivo Nutarelli mit seiner Maschine Pony 10 den Looping zu eng flog, so dass er den Durchstoßungspunkt der Flugfigur früher als vorgesehen erreichte und obendrein zu niedrig war.[6] Infolgedessen touchierte sein Soloflugzeug mit dem rechten Höhenruder zunächst das Cockpit der linken Flügelmaschine Pony 2 Giorgio Alessios[3] der aus Sicht der Zuschauer von links (Osten) kommenden Fünferformation. Die Pilotenkabine von Pony 2 wurde dadurch völlig zerstört, die Flügelmaschine stürzte parabelförmig und augenscheinlich ungesteuert ab. Sekundenbruchteile später prallte die Solomaschine hinten auf das von Mario Naldini[3] gesteuerte Führungsflugzeug Pony 1 und brachte es ebenfalls zum Absturz.[7] Das Führungsflugzeug schlug direkt nach der Flügelmaschine auf dem Boden auf. Beide Maschinen zerschellten jenseits des Zuschauerbereichs parallel zur Start- und Landebahn, die Piloten Alessio und Naldini wurden später tot geborgen.

Nach den Kollisionen behielt auch das Soloflugzeug im Abstürzen seine ursprüngliche Flugrichtung bei – nach Norden zum Publikum hin. Etwa 50 m vor der Absperrung des Zuschauerbereichs schlug es auf und explodierte, wobei der Pilot Nutarelli starb. Anschließend rutschte das Wrack noch weit in die dichtgedrängten Zuschauer. Diese wurden mit einer Wolke aus 800 Liter brennendem Kerosin überzogen, die zunächst glühendes Metall – Teile des Flugzeugs und mitgerissenen Stacheldraht der Absperrung – verbarg.[8] Die wenigen Sekunden, in denen sich die Katastrophe abspielte, ließen den Zuschauern in diesem Bereich keine Zeit zur Flucht.

Infolge des Unglücks war die Start- und Landebahn mit Wrackteilen übersät und unbenutzbar. Deshalb sammelten sich die sieben verbliebenen Maschinen der Frecce Tricolori – diejenigen der Piloten Piergiorgio Accorsi und Antonino Vivona waren durch umherfliegende Trümmer leicht beschädigt worden, aber noch steuerbar[4] – im Luftraum über der Ramstein Air Base und landeten anschließend auf der 20 km entfernten Sembach Air Base.

Rettungsmaßnahmen[Bearbeiten]

Bei den Rettungsmaßnahmen kam es aus unterschiedlichen Gründen zu Problemen und Pannen, die später von verschiedenen Seiten, unter anderem durch einen Untersuchungsausschuss des Bundestages, teilweise aufgearbeitet wurden.[9][10]

Verhalten der US-Streitkräfte[Bearbeiten]

Das US-Militär ließ die an den Zufahrten zum Stützpunkt aufgefahrenen Rettungskräfte zum Teil nicht sofort auf den Flugplatz. Weitere Rettungskräfte wie das THW wurden, obwohl sie zum Einsatz bereitstanden, gar nicht hinzugerufen.

Die damaligen Vorschriften des US-Militärs sahen vor, Verletzte so schnell wie möglich in ein Krankenhaus zu transportieren und nicht, wie es in Deutschland in der Katastrophenmedizin üblich ist, Verletzte vor Ort zu sichten und zu versorgen. Um 16:35 Uhr meldete ein Notarzt über Funk:

„Wir suchen ständig verbrannte Patienten, die uns von den US-Amerikanern aus der Hand gerissen werden und vollkommen unversorgt abtransportiert werden.“[11]

Mehrere Menschen starben oder erlitten bleibende Schäden wegen der verspäteten Erstversorgung.[11]

Infolge der Vorgehensweise des US-Militärs kam es auch in den Kliniken zu dramatischen Szenen. Ein an den Rettungsmaßnahmen beteiligter Rettungshubschrauber landete um 18:05 Uhr am Landstuhl Regional Medical Center. Der Notarzt dieses Hubschraubers schilderte seine Eindrücke:

„Wir haben dort eine Vielzahl von schwerst verbrannten, schwer verletzten Patienten, die völlig unversorgt waren, vorgefunden. […] Als ich in Landstuhl landete, lagen Schwerstverbrannte unversorgt teilweise auf Bretterbohlen, und keinerlei Ärzte waren vor Ort. Nachdem ich eine Verletzte versorgt und der Krankenschwester, die mit uns geflogen war, zur Überwachung gegeben hatte, bin ich noch 10 Minuten auf dem Hubschrauberlandeplatz des Militärkrankenhauses umhergelaufen und habe mehrere Verletzte versorgt und zu keinem Zeitpunkt einen amerikanischen Kollegen getroffen.“[11]

Verletzte wurden teilweise unversorgt über größere Entfernungen in Krankenhäuser verbracht. Noch Stunden später irrten Personenbusse mit unterschiedlich schwer verletzten Personen z. B. durch Mannheim auf der Suche nach einer Klinik. So traf um 18:30 Uhr im rund 80 Kilometer entfernten Klinikum der Stadt Ludwigshafen ein Bus voller Verletzter ein. Ein Arzt des Klinikums hierzu:

„In dem Bus befanden sich fünf Schwerstverletzte. Es war kein Arzt bei diesem Transport. Lediglich ein ortsunkundiger und des Deutschen nicht mächtiger Fahrer hatte offensichtlich eine Irrfahrt durch Ludwigshafen gemacht, bis er das Krankenhaus fand.“[11]

Medizinische Notfallsysteme[Bearbeiten]

Die Injektionsnadeln der deutschen Rettungskräfte passten nicht zu den Infusionssystemen des US-Militärs und umgekehrt. Dies behinderte und verzögerte die Anlegung von Infusionen oder die Transfusion von Blut.

Überlastung des Telefonnetzes[Bearbeiten]

Das Telefonnetz rund um den Unglücksort wurde damals, vor der Mobilfunkära, ausschließlich durch das Festnetz repräsentiert. Es war schnell überlastet und brach zusammen. Funkamateure, die bei der Flugschau vor Ort waren, gaben über mobile und portable Stationen Notrufe ab. Im weiteren Verlauf nahmen Funkamateure aus der gesamten Region den Notfunkverkehr auf. Sie leiteten Informationen weiter, organisierten dringend benötigte Blutkonserven und überbrachten Angehörigen Nachrichten von Überlebenden.[12]

Opfer[Bearbeiten]

Opferliste von Sybille Jatzko im Oktober 1988

Todesopfer und Verletzte[Bearbeiten]

Bei der überwiegenden Mehrzahl der Betroffenen führten großflächige Verbrennungen der Haut zum alsbaldigen Tod oder zu Behinderungen bzw. Entstellungen, teilweise auf Lebenszeit.[8] Dem Unglück fielen nach offiziellen Angaben 70 Menschen zum Opfer, 67 Flugtagbesucher sowie die drei Piloten der abgestürzten Flugzeuge. Unter den Toten wird auch ein ungeborenes Kind aufgeführt,[13] dessen Mutter schwer verletzt überlebte.

Es gab insgesamt etwa 1000 Verletzte. In Krankenhäusern mussten etwa 450 von ihnen versorgt werden, die schon nach der ersten Nacht auf 46 Kliniken im gesamten Bundesgebiet und eine Spezialklinik in Frankreich verteilt waren. 34 Opfer wurden gleich nach dem Unglück tot geborgen, die anderen starben in den folgenden Tagen und Wochen; der letzte Sterbefall wurde am 3. Oktober 1988 verzeichnet.[14]

Von Seiten des US-Militärs wurden keine Toten gemeldet; diese Angabe wurde jedoch nachträglich bezweifelt.

Entschädigung und Nachsorge[Bearbeiten]

Opfer und Hinterbliebene erhielten aus einem Sonderfonds, der durch die Bundesrepublik, die USA und Italien errichtet wurde, für Verletzung oder Tod finanzielle Entschädigungen von insgesamt gut 21 Mio. D-Mark.[6] Die seelischen Traumata der Opfer wurden allerdings nie anerkannt. Ein diesbezüglich angestrengter Prozess auf Schmerzensgeld gegen die Bundesrepublik Deutschland scheiterte 2003 vor dem Landgericht Koblenz, weil die Justiz davon ausging, dass die Ansprüche zum Zeitpunkt der Klageerhebung 1998, also zehn Jahre nach dem Unglück, bereits verjährt gewesen seien.[15]

Gedenken[Bearbeiten]

Auf der Ramstein Air Base wurde schon bald nach der Katastrophe ein Gedenkstein gesetzt. Er enthält jedoch keine Namen. Zudem ist er nicht frei zugänglich; vor Besuchen sind zeitaufwendige Formalitäten erforderlich, Besucher werden durch Militärpersonal beaufsichtigt. Aus diesen Gründen fand die Gedenkstätte bei den Hinterbliebenen keine Akzeptanz.[16]

Einen Gedenkstein, der die Namen der Todesopfer trägt, erkämpfte sich die Nachsorgegruppe 1995, sieben Jahre nach dem Unglück. Er wurde auf einem Grundstück in der Nähe der Ramstein Air Base errichtet, das die Mutter eines Opfers angekauft und zur Verfügung gestellt hat.[17][18]

Im Parco Tematico Museo dell’ Aviazione, dem Themenpark des Luftfahrtmuseums von Rimini, sind unter freiem Himmel die Reste der drei Unglücksmaschinen ausgestellt. Auf einer Tafel an einem obeliskförmigen Gedenkstein sind ebenfalls die Namen der Opfer verzeichnet, darunter die der drei italienischen Piloten.[3][16]

Folgerungen[Bearbeiten]

Flugschauen[Bearbeiten]

Mit der Meldung der Katastrophe in den Medien wurde weltweit eine Diskussion über Sinn und Unsinn von Flugschauen sowie Sicherheitsstandards für künftige Veranstaltungen angestoßen.[19] Der Vorfall führte zudem in der gesamten Welt des Kunstflugs zu einem radikalen Umdenken, was Risikobereitschaft angeht.

Als Reaktion auf den Unfall wurden zunächst noch am 29. August 1988 Kunstflugvorführungen in Deutschland generell verboten. Erst drei Jahre später wurden sie mit folgenden Sicherheitsauflagen wieder erlaubt:

  • Eine Mindestflughöhe und ein Mindestabstand zu den Zuschauern sind einzuhalten.
  • Es dürfen keine Manöver mehr über den Zuschauern oder in ihre Richtung durchgeführt werden.
  • Alle Manöver müssen vorher genehmigt werden (was aber auch schon 1988 in Ramstein der Fall war).
  • Im Jahr 2000 zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin flog das erste Mal wieder eine militärische Kunstflugstaffel mit Düsenflugzeugen – die Patrouille de France – in Deutschland.
  • Militärische Verbandskunstflugstaffeln mit Düsenflugzeugen waren bis Mai 2009 nur auf der ILA unter strengsten Sicherheitsauflagen zugelassen.
  • Besonders komplexe Auflösungen von Flugformationen und sämtliche Begegnungsmanöver waren bis zur ILA 2012 verboten.

Medizintechnik[Bearbeiten]

Die damals im deutschen Raum noch verbreiteten Infusionskanülen mit Rekord-Konus wurden durch solche mit international genormtem Luer-Konus ersetzt, um in Zukunft die Kompatibilität zwischen deutschen und ausländischen Rettungsdiensten sicherzustellen.

Notfallnachsorge[Bearbeiten]

Das Flugtagunglück von Ramstein zeigte, wie wichtig die psychologische Nachbetreuung der Opfer und Rettungskräfte ist; viele von ihnen waren später auf Dauer traumatisiert (posttraumatische Belastungsstörung), für behauptete Suizide fehlen indessen die Belege.

Nach der Katastrophe wurde erstmals in der Bundesrepublik eine Nachsorgegruppe eingerichtet, in der Opfer und Hinterbliebene sowie Helfer (Polizei, Rettungskräfte und Sanitätspersonal) die Erlebnisse zu verarbeiten versuchten. Daher gilt das Ereignis als wesentlicher Impuls für die Entwicklung von Kriseninterventions- und Notfallseelsorge-Teams für Betroffene sowie von Konzepten zur Einsatznachsorge für Hilfskräfte.

Das Buch Das durchstoßene Herz, das die Initiatoren der Nachsorgegruppe, Hartmut Jatzko, Sybille Jatzko und Heiner Seidlitz, verfasst haben, behandelt die psychosoziale Nachsorge nach dem Unglück und gilt als Standardwerk zum Thema.

Sonstiges[Bearbeiten]

Vermutung einer Verschwörung[Bearbeiten]

Vereinzelt wurde ein Zusammenhang des Flugtagunglücks mit dem bis heute nicht vollständig aufgeklärten Abschuss eines italienischen Verkehrsflugzeugs bei der Insel Ustica im Jahr 1980 hergestellt.[20] Dies beruht darauf, dass von den drei in Ramstein gestorbenen Piloten zwei, außer Nutarelli noch der 41-jährige Mario Naldini,[5] Zeugen des Abschusses vor Ustica gewesen waren und eine Woche nach der Flugschau vor einem italienischen Untersuchungsausschuss hätten aussagen sollen. Zudem hatte es bereits in den Jahren zuvor unnatürliche Todesfälle unter solchen Militärangehörigen gegeben, die mit dem Abschuss zu tun gehabt hatten (→ Todesfälle im Umfeld des Absturzes in Itavia-Flug 870).[20] Ein entsprechender Verdacht wurde von dem Experten für Luftverkehrsrecht Elmar Giemulla geäußert, der als Rechtsanwalt von Ramstein-Opfern auftrat.[20] Giemulla vermutete, dass „die Toten und Verletzten von Ramstein Opfer einer Militär-Verschwörung wurden.“[17]

Unfalltod 2008[Bearbeiten]

Der Pilot Stefano Rosa,[4][21] der als Staffelmitglied der Frecce Tricolori das Ramsteiner Unglück unversehrt überstanden hatte, kam 20 Jahre später bei einem Flugunfall in Norditalien ums Leben. Am 20. November 2008 raste er, mittlerweile 47-jährig, während einer Kunstflugübung der Breitling Devils mit seiner Maschine neben dem kurz zuvor aufgelassenen Militärflugplatz von Vicenza in ein Reihenhaus, das in Flammen aufging. Die Bewohner nahmen keinen Schaden, weil sie sich auf der entgegengesetzten Gebäudeseite aufhielten.[22][23][24]

Die Band Rammstein[Bearbeiten]

Die 1994 gegründete deutsche Band Rammstein benannte sich nach dem Flugunglück; infolge eines Irrtums des Frontsängers Till Lindemann über die Schreibweise wurde aus Ramstein allerdings Rammstein.[25]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Hartmut Jatzko, Sybille Jatzko, Heiner Seidlitz: Das durchstoßene Herz. Ramstein 1988. Beispiel einer Katastrophen-Nachsorge. 1. Auflage. Verlag Stumpf und Kossendey, Edewecht 1995, ISBN 3-923124-65-1.
  •  Hartmut Jatzko, Sybille Jatzko, Heiner Seidlitz: Katastrophen-Nachsorge am Beispiel der Aufarbeitung der Flugtagkatastrophe von Ramstein 1988. 2. Auflage. Verlag Stumpf und Kossendey, Edewecht und Wien 2001, ISBN 3-932750-54-3.
  •  Robert Leicht: Was heißt hier Verantwortung?. Nach Gladbeck und Ramstein: Wenn etwas schiefgeht, müssen die Minister dafür geradestehen. In: Zeit Online. Hamburg, 2. September 1988 (online).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Flugtagunglück von Ramstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Beschlußempfehlung und Bericht des Verteidigungsausschusses als 1. Untersuchungsausschuß nach Artikel 45a Abs. 2 des Grundgesetzes zu den Flugtagen in Ramstein und Nörvenich am 28. August 1988. In: Drucksache 11/5354. Deutscher Bundestag, 11. Wahlperiode, 9. Oktober 1989, S. 33, abgerufen am 10. April 2015 (PDF; 5,7 MB).
  2. Das zweimal eingezeichnete Symbol ʘ (Legende „Fundbüro“) markiert unten auf dem Lageplan etwa den Aufschlag- und Explosionspunkt der Solomaschine und weiter oben etwa den Punkt, wo das brennende Wrack liegen blieb.
  3. a b c d Incidente di Ramstein. Italienische Wikipedia, abgerufen am 13. April 2015 (italienisch; Titel auf Deutsch Unglück von Ramstein).
  4. a b c Roberto Bianchin: Un errore ed è stata l’apocalisse. La Repubblica, 31. August 1988, abgerufen am 11. April 2015 (italienisch; Titel auf Deutsch: Ein Fehler und es kam zur Apokalypse).
  5. a b Josef Ley: Bruder des Todes-Piloten glaubt: Ramstein war ein Mord-Komplott. Bild, 28. August 2013, abgerufen am 11. April 2015.
  6. a b Vor 25 Jahren: Katastrophe beim Flugtag in Ramstein. Südwestrundfunk, 28. August 2013, abgerufen am 6. April 2015.
  7. Beschlußempfehlung und Bericht des Verteidigungsausschusses als 1. Untersuchungsausschuß nach Artikel 45a Abs. 2 des Grundgesetzes zu den Flugtagen in Ramstein und Nörvenich am 28. August 1988. In: Drucksache 11/5354. Deutscher Bundestag, 11. Wahlperiode, 9. Oktober 1989, S. 31, abgerufen am 10. April 2015 (PDF; 5,7 MB).
  8. a b Privatvideo von fritz5167: Flugschau-Katastrophe in Ramstein 1988. 20. November 2013, abgerufen am 22. Mai 2015 (41:31 Min.).
  9. Beschlußempfehlung und Bericht des Verteidigungsausschusses als 1. Untersuchungsausschuß nach Artikel 45a Abs. 2 des Grundgesetzes zu den Flugtagen in Ramstein und Nörvenich am 28. August 1988. In: Drucksache 11/5354. Deutscher Bundestag, 11. Wahlperiode, 9. Oktober 1989, abgerufen am 10. April 2015 (PDF; 5,7 MB).
  10.  Holger Scholl: Flugzeugkatastrophe von Ramstein. In: Luftrettung. Verlag Stumpf & Kossendey, Edewecht 2002, ISSN 0178-2525, S. 353–356.
  11. a b c d Auszüge des Zeitablaufs aus dem Buch:  Hartmut Jatzko, Sybille Jatzko, Heiner Seidlitz: Katastrophen-Nachsorge am Beispiel der Aufarbeitung der Flugtagkatastrophe von Ramstein 1988. 2. Auflage. Verlag Stumpf & Kossendey, Edewecht, Wien 2001, ISBN 3-932750-54-3.
  12.  Klaus Ellinger, Michael Quintel: Das Ramstein-Unglück. In: Der Notarzt. Nr. 5, Jahrgang 1989, S. 68–70.
  13. Der Eintrag auf dem Gedenkstein lautet: „Ungeborenes Schön.“
  14.  Sybille Jatzko: Opferliste. 14. Oktober 1988.
  15. Urteil: Klage der Ramstein-Opfer abgewiesen. Spiegel Online, 4. September 2003, abgerufen am 10. April 2015.
  16. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRoland Fuchs: Ramstein 1988. März 2005, abgerufen am 13. Mai 2015.
  17. a b Hartmut Jatzko: Nachsorgegruppe der Opfer und Hinterbliebenen der Flugtagskatastrophe von Ramstein. Unterpunkt Hoffnungsschimmer. 1999, abgerufen am 10. April 2015.
  18.  Jürgen Müller (jüm): Gedenken an die Opfer. In: Trierischer Volksfreund. Trier, 11. September 1992 (→ Kopie der Quelle).
  19. CBS: Evening News, Part 1. YouTube, 29. August 1988, abgerufen am 10. April 2015 (englisch).
  20. a b c  Jens Bauszus: War Ramstein ein Mordkomplott? (→ Itavia-Flug 870). In: Focus Online. 27. August 2008 (online).
  21. Stefano Rosa wird in manchen sekundären Quellen Stefano Rossi genannt. In den italienischen Medien, beispielsweise La Repubblica, kam 1988 und 2008 nur die Schreibung Rosa vor.
  22. Ramstein-Überlebender kracht in Wohnhaus. www.krone.at, 21. November 2008, abgerufen am 10. April 2015.
  23. Sportflugzeug stürzt in Reihenhaus – Pilot tot. www.merkur-online.de, 21. November 2008, abgerufen am 10. April 2015.
  24. Ramstein-Pilot rast in Einfamilienhaus. www.express.de, 21. November 2008, abgerufen am 10. April 2015.
  25.  Ronald Galenza, Heinz Havemeister: Feeling B. Mix mir einen Drink. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2002, ISBN 3-89602-418-3, S. 262.