Bikini Kill

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Bikini Kill
Allgemeine Informationen
Genre(s) Punk
Gründung 1990
Auflösung 1997
Letzte Besetzung
Kathleen Hanna
Kathi Wilcox
Tobi Vail
William „Billy“ Karren

Bikini Kill war eine US-amerikanische Punkband, die die Riot-Grrrl-Bewegung der 1990er Jahre stark prägte. Sie wurde im Oktober 1990 in Olympia (Washington) gegründet. Die Band wurde für ihre feministischen Texte und ihre intensiven Liveauftritte bekannt.

Auch wenn sie gelegentlich mit bekannten Künstlern wie Nirvana (Schlagzeugerin Tobi Vail war eine Zeit lang mit Kurt Cobain liiert) und Joan Jett auf künstlerischer und politischer Ebene zusammenarbeiteten, lehnten Bikini Kill Major-Label und die Mainstream-Musikpresse ab. Nach zwei Alben und mehreren EPs löste sich die Gruppe 1997 auf. Das bekannteste Nachfolgeprojekt von Bikini Kill wurde Le Tigre, bei dem Kathleen Hanna aktiv war. Im Mai 1998 erschien mit The Singles noch ein Kompilationsalbum vom Label Kill Rock Stars, welches die drei veröffentlichten Singles inklusive der jeweiligen B-Seiten zusammenstellt. Die russische Gruppe Pussy Riot nennt Bikini Kill als Vorbild.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben und EPs[Bearbeiten]

  • 1991: Revolution Girl Style Now! (self released cassette)
  • 1991: Bikini Kill (EP auf Kill Rock Stars)
  • 1993: Yeah Yeah Yeah Yeah (Split-LP mit Huggy Bear auf Catcall Records in Europa, Kill Rock Stars in den USA)
  • 1993: Pussy Whipped (LP auf Kill Rock Stars)
  • 1994: The C.D. Version of the First Two Records (LP auf Kill Rock Stars)
  • 1996: Reject All American (LP auf Kill Rock Stars)

Singles[Bearbeiten]

  • 1993: New Radio/Rebel Girl (7" Single auf Kill Rock Stars)
  • 1995: The Anti-Pleasure Dissertation (7" Single auf Kill Rock Stars)
  • 1995: I Like Fucking/I Hate Danger (7" Single auf Kill Rock Stars)

Compilations[Bearbeiten]

  • 1991: Kill Rock Stars (LP/CD auf Kill Rock Stars)
  • 1991: Throw: The YoYo Studio Compilation (auf YoYo Records)
  • 1991: Daddy's Li'l Girl auf Give Me Back (LP auf Ebullition Records)
  • 1992: Suck My Left One auf There's A Dyke In The Pit (auf Outpunk Records)
  • 1998: The Singles (auf Kill Rock Stars)

Weblinks[Bearbeiten]