Bistum Pilsen

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Bistum Pilsen
Karte Bistum Pilsen
Basisdaten
Staat Tschechien
Metropolitanbistum Erzbistum Prag
Diözesanbischof František Radkovský
Generalvikar Josef Žák
Fläche 9.236 km²
Vikariate 10 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Pfarreien 71 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Einwohner 834.000 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Katholiken 144.700 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Anteil 17,4 %
Diözesanpriester 69 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ordenspriester 29 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ständige Diakone 6 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Katholiken je Priester 1.477
Ordensbrüder 43 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ordensschwestern 19 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Tschechisch
Kathedrale St. Bartholomäus
Website www.bip.cz

Das Bistum Pilsen (tschech.: Biskupství plzeňské bzw. Plzeňská diecéze, lat.: Dioecesis Pilznensis) ist eine römisch-katholische Diözese in Westböhmen.

Wappen des Bistums Pilsen

Das Bistum wurde am 31. Mai 1993 durch Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Pro supremi Ecclesiae Pastoris errichtet und als Suffragandiözese dem Erzbistum Prag unterstellt.[1]

Neben den überwiegend erzbischöflich-Prager Territorien in Westböhmen und dem Egerland, gelangten aus dem Bistum Budweis 89 Pfarreien mit etwa 155.000 Einwohnern an das neu gegründete Bistum Pilsen. Es waren die Vikariate Domažlice sowie Gebietsteile der Vikariate Klatovy und Nepomuk. Ebenfalls wurden Pfarreien im Westen der Diözese Leitmeritz an Pilsen abgegeben. Im Frühjahr 2010 umfasst das Bistum die Vikariate Domažlice, Cheb, Karlsbad, Klatovy, Pilsen-Stadt, Pilsen-Süd, Pilsen-Nord, Rokycany, Sokolov und Tachov.

Erster und bisher einziger Amtsinhaber ist Bischof František Radkovský.

Bistumskirche ist die St. Bartholomäus-Kathedrale auf dem Platz der Republik in Pilsen. Patron des Bistums ist der Selige Hroznata.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bistum Pilsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ioannes Paulus II: Constit. Apostol. Pro supremi Ecclesiae Pastoris, AAS 85 (1995), n. 11, S. 977f.
St. Bartholomäus-Kathedrale