Blei(II)-chlorid
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| Kristallstruktur | ||||||||||||
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| __ Pb2+ __ Cl- | ||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||
| Name | Blei(II)-chlorid | |||||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | PbCl2 | |||||||||||
| CAS-Nummer | 7758-95-4 | |||||||||||
| Kurzbeschreibung | weißes Pulver | |||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||
| Molare Masse | 278,10 g·mol−1 | |||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Dichte |
5,85 g·m−3[1] |
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| Schmelzpunkt |
500 °C[1] |
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| Siedepunkt |
950 °C[1] |
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| Löslichkeit |
10 g/L in Wasser[1] |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||
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| Thermodynamische Eigenschaften | ||||||||||||
| ΔHf0 |
−359 kJ·mol−1 [3] |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||
Blei(II)-chlorid (PbCl2) ist das Blei(II)-salz der Salzsäure. Es kristallisiert in weißen, rhombischen Nadeln oder Prismen aus.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Vorkommen
In der Natur kommt Blei(II)-chlorid als Mineral Cotunnit vor.
[Bearbeiten] Gewinnung und Darstellung
Blei(II)-chlorid lässt sich durch Reaktion von Blei oder Blei(II)-oxid mit Chlor darstellen.[4]
Da Blei(II)-chlorid in Wasser schwerlöslich ist, fällt es aus bleihaltigen wässrigen Lösungen aus. Dies wird in der Salzsäuregruppe des Kationentrennungsganges ausgenutzt, um Blei von anderen Ionen abzutrennen. [5]
[Bearbeiten] Eigenschaften
Blei(II)-chlorid kristallisiert wie Blei(II)-fluorid und Blei(II)-bromid in der mit der Uran(III)-chloridstruktur verwandten PbCl2-Raumstruktur. Dabei ist jedes Bleiatom von insgesamt neun Chlorid-Atomen koordiniert. Diese bilden als Koordinationspolyeder verzerrte dreifach überkappte, trigonale Prismen, die über gemeinsame Flächen miteinander verbunden sind. [4]
Während Blei(II)-chlorid in kalter, verdünnter Salzsäure nur sehr gering löslich ist, löst es sich gut in konzentrierter Salzsäure unter Bildung von Chloroplumbaten.[5] Löslich ist es zudem in Ammoniumchlorid und -nitratlösungen, da sich dabei lösliche Doppelsalze bilden.[6]
[Bearbeiten] Verwendung
Blei(II)-chlorid wird zur Herstellung von Bleichromat und als Flussmittel verwendet. Früher wurde es auch zur Herstellung mehrerer Pigmente, Pattinsons Bleiweiß (Bleihydroxidchlorid) und Veroneser Gelb (Bleioxidchlorid) genutzt.[6]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c d Sicherheitsdatenblatt (Merck)
- ↑ Nicht explizit in RL 67/548/EWG, Anh. I gelistet, fällt aber dort mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Sammelbegriff „Bleiverbindungen“; Eintrag in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 30. März 2009 (JavaScript erforderlich)
- ↑ PAETEC Formelsammlung Ausgabe 2003, Seite 116
- ↑ a b Arnold F. Holleman, Nils Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, de Gruyter, Berlin 2007, S. 1013-1015, ISBN 978-3-11-017770-1.
- ↑ a b Jander, Blasius, Strähle: Einführung in das anorganisch-chemische Praktikum. 14. Auflage. Hirzel, Stuttgart 1995, S. 245, ISBN 978-3-77-760672-9.
- ↑ a b Bleichloride in: Roempp Chemie Lexikon, Thieme Verlag, 2009, online


