Blutvolumen

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Als Blutvolumen wird die Gesamtblutmenge eines Organismus bezeichnet.

Es handelt sich dabei um die Summe der flüssigen (totales Plasmavolumen) und zellulären (totales Blutzellvolumen) Blutbestandteile. Beim erwachsenen Menschen sind das ca. 4-6 l (ca. 1/13 des Körpergewichts; 60-98 ml/kg Körpergewicht bzw. 2,8 bei Männern und 2,4 l/m² Körperoberfläche bei Frauen.)

Ein ausreichendes und konstantes Blutvolumen ist für die Aufrechterhaltung des Blutdrucks und damit die Versorgung der Körpergewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen unerlässlich.

Eine Volumenkontraktion, also die Abnahme des Blutvolumens kann durch allgemeinen Wassermangel im Körper bedingt sein, siehe Dehydratation (Medizin) oder durch ein Missverhältnis zwischen Blut und Gewebewasser aufgrund zu geringen Eiweißgehalts, siehe Ödem.