Bodo von Bülow

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Bodo von Bülow (* 15. September 1834 in Göttingen; † 20. Mai 1904 in Schwerin) war ein mecklenburg-schwerinischer Staatsrat und Vorsitzender des Finanzministeriums.

Bodo von Bülow studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg und Göttingen, bestand 1858 das Auditorexamen und 1862 das Assessorexamen in Hannover. Als Amtsassessor wurde er in Bleckede eingesetzt. 1863 wurde er Hilfsarbeiter an der Landdrostei Hannover, 1865 im hannoverschen Ministerium des Königlichen Hauses. 1897 wechselte er als Ministerialrat in mecklenburgische Dienste, wurde 1873 Großherzoglich mecklenburgischer Geschäftsträger am preußischen Hof und Bevollmächtigter zum Bundesrat. 1875 wurde er Staatsrat und Vorstand des Finanzministeriums. 1896 trat er als Wirklicher Geheimer Rat in den Ruhestand.

Bülow entstammte dem mecklenburgischen Uradelsgeschlecht derer von Bülow und war Rittergutsbesitzer auf Kaltenmoor und Wilschenbroock (heute beides Stadtteile von Lüneburg). Sein Sohn Hans (* 8. März 1883 in Schwerin) fiel in den ersten Tagen des Ersten Weltkriegs bei Arras.

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Mitglieder der Vandalia zu Heidelberg nach dem Stande vom 29. September 1935. Berlin 1936, S. 66