Broilers

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Broilers
Broilers (2009)
Broilers (2009)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock, Punkrock, Ska-Punk, Streetpunk, Rockabilly-Revival, Oi! (frühere Aufnahmen)
Gründung 1992
Website http://www.broilers.de/
Aktuelle Besetzung
Sammy Amara (seit 1992)
Gitarre
Ronald „Ron“ Hübner (seit 2001)
Andreas „Andi“ Brügge (seit 1992)
Ines Maybaum (seit 1995)
Christian „Chris“ Kubczak (seit 2006)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Pascal Goßen (1994–1998)
Gitarre
Michael Menke (1998–2001)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Santa Muerte
  DE 3 24.06.2011 (22 Wo.)
  AT 37 24.06.2011 (1 Wo.)
Santa Muerte Live Tapes
  AT 62 12.10.2012 (1 Wo.)
Noir
  DE 1 21.02.2014 (… Wo.)
  AT 7 21.02.2014 (… Wo.)
  CH 12 16.02.2014 (… Wo.)
Singles
Harter Weg
  DE 41 13.05.2011 (1 Wo.)
Wie weit wir gehen
  DE 28 05.08.2011 (1 Wo.)
Ist da jemand?
  DE 32 03.01.2014 (1 Wo.)
Ich will hier nicht sein
  DE 34 06.06.2014 (… Wo.)
DVDs
The Anti Archives
  DE 67 09.11.2009 (1 Wo.)
[1]
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Die Broilers sind eine Musikgruppe aus Düsseldorf, die ihre Ursprünge in der Oi!- und Punkrock-Szene hat.

Geschichte[Bearbeiten]

1992 gründeten Sammy Amara und Andi Brügge eine Band, aus der zwei Jahre später die Broilers entstanden, die neben den Punkrock-Roots auch Einflüsse der traditionellen, antirassistischen Skinhead- sowie Rudeboy-Szene in ihren Sound integrierten.[2][3] Wie in der Oi!-Szene recht verbreitet, wählte man einen Bandnamen, der die Buchstaben oi enthält.

1996 nahm die Band ihre erste Drei-Song-EP Schenk mir eine Blume auf. Ein Jahr später erschien das Debütalbum, es folgten drei weitere Longplayer, zwei EPs und die Entwicklung über die Oi!-Szene hinaus. Spätestens seit der Veröffentlichung des Albums Vanitas, im Jahr 2007, versteht sich die Band nicht mehr als Oi!-Punkband, sondern hat einen deutlichen Schritt in Richtung Rockabilly gemacht.[4]

Seit Oktober 2006 sind die Broilers bei People Like You Records unter Vertrag.

Die Zusammenarbeit des Sängers Sammy Amara mit den ebenfalls aus Düsseldorf stammenden Toten Hosen ermöglichte der Band mehrere Gastauftritte auf deren Konzerten und führte zu einer deutlichen Bekanntheitssteigerung. Seit 2010 tritt die Band deutschlandweit in Erscheinung und tritt regelmäßig bei großen Festivals auf. 2011 übernahm JKP das Management der Band.[5]

Am 10. Juni 2011 erschien das Album Santa Muerte, das in den Principal Studios von Vincent Sorg aufgenommen wurde[6] und auf Platz 3 der Albumcharts debütierte.[7] Die Broilers wurden 2011 für die 1 Live Krone in der Kategorie Bester Liveact nominiert.[8]

Am 28. September 2012 erschien mit Santa Muerte Live Tapes das erste Live-Album der Broilers. Darauf finden sich insgesamt 31 Songs, die während der laufenden „Santa Muerte“-Tour in Dortmund, Leipzig und Bremen aufgenommen wurden.[9]

Zum Abschluss der 18 Monate währenden „Santa Muerte“-Tour spielten die Broilers am 14. und 15. Dezember 2012 zwei ausverkaufte Konzerte in der Mitsubishi-Electric-Halle in ihrer Heimat Düsseldorf vor insgesamt 15.000 Besuchern.

Am 20. Dezember 2013 wurde Ist da jemand als Vorabsingle zum Album Noir über iTunes und limitiert als Vinyl veröffentlicht.[10]

Das Album Noir wurde am 7. Februar 2014 veröffentlicht und stieg auf Platz eins der deutschen Albumcharts ein.[11]

Mitglieder[Bearbeiten]

Stil[Bearbeiten]

Neben klassischen Elementen aus Oi und Punkrock verarbeitet die Band auch Einflüsse aus Rockabilly und dem Ska- und Reggaebereich. Seit dem Album „Noir“ wird die Band als Rockband wahrgenommen.[12]

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben

  • 1997: Fackeln im Sturm
  • 2001: Verlierer sehen anders aus
  • 2004: LoFi
  • 2007: Vanitas
  • 2011: Santa Muerte
  • 2014: Noir

Livealben

  • 2012: Santa Muerte Live Tapes

EPs und Splits

  • 1996: Schenk mir eine Blume
  • 2002: La Vida Loca
  • 2006: Good Fellas Never Split (Split-EP mit Volxsturm)
  • 2008: Ruby Light & Dark (auch als Single Version)

Singles

  • 2008: Ruby, Light & Dark (auch als EP-Version)
  • 2011: Harter Weg
  • 2011: Wie weit wir gehen
  • 2011: Tanzt du noch einmal mit mir?
  • 2013: Ist da jemand?
  • 2014: Ich will hier nicht sein

DVDs

  • 2009: The Anti Archives

Kompilationen

  • 2011: Loco Hasta La Muerte!!! (Sammlung aller EPs auf einer CD)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

2011 waren die Broilers in der Kategorie "Bester Live-Act" bei der 1LIVE Krone nominiert. [13] 2014 Gold für 100.000 verkaufte Exemplare des Albums Santa Muerte.[14]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Broilers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: DeutschlandÖsterreichSchweiz
  2. Artikel FastForward Magazine
  3. Interview mit Die Toten Hosen
  4. Artikel auf Westzeit.de
  5. Ankündigung auf der offiziellen Website von Die Toten Hosen
  6. Interview mit Andi bei Pressure Magazine
  7. Broilers „Höher, weiter, schneller“ Meldung auf visions.de
  8. Nominiert als Bester Liveact
  9. Bandseite der Broilers auf In-Your-Face.de
  10. broilers.de Ist da jemand, abgerufen am 21. Dezember 2013
  11. broilers.deabgerufen am 29. Januar 2014
  12. http://www.plattentests.de/rezi.php?show=11007
  13. bochum.deabgerufen am 7.Mai 2014
  14. musikpressedienst.deabgerufen am 7. Mai 2014