Bruno Galliker

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Bruno Galliker (* 29. Dezember 1931 in Emmenbrücke) ist ein ehemaliger Schweizer Leichtathlet, der bei Europameisterschaften zwei Medaillen gewann.

Im Halbfinale der Europameisterschaften 1958 stellte Galliker mit 51,8 s einen neuen Schweizer Rekord im 400-Meter-Hürdenlauf auf und qualifizierte sich als Zweiter seines Laufs hinter Juri Litujew aus der Sowjetunion für das Finale. Im Finale konnte er seinen Rekord einstellen und gewann Bronze hinter Litujew und dem Norweger Per-Owe Trollsås. Mit der Schweizer 4-mal-400-Meter-Staffel konnte sich Galliker nicht für das Finale qualifizieren.

Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom gewann Galliker seinen Vorlauf mit 51,0 s, im Halbfinale konnte er sich mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf Salvatore Morale für das Finale qualifizieren. Im Finale belegte er mit 51,0 s den sechsten und letzten Platz.

1962 schied Galliker im Halbfinale des 400-Meter-Hürdenlaufs der Europameisterschaften mit 51,3 s aus. Die Schweizer 4-mal-400-Meter-Staffel konnte sich als Vorlaufdritte für das Finale qualifizieren. Im Finale gewann die Staffel mit einem neuen Landesrekord von 3:07,0 min die Bronzemedaille in der Besetzung Bruno Galliker, Marius Theiler, Hansruedi Bruder und Jean-Louis Descloux.

Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn als Leichtathlet arbeitete Bruno Galliker als Sportreporter und war über mehrere Jahrzehnte eine der bekanntesten Stimmen des Deutschschweizer Radios.

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