400-Meter-Hürdenlauf

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Ein Damenrennen über 400 Meter Hürden. Die Läuferinnen befinden sich auf der Gegengeraden

Der 400-Meter-Hürdenlauf ist eine olympische Leichtathletik-Disziplin, bei der eine Stadionrunde zu laufen ist, auf der in gleichmäßigen Abständen zehn Hürden aufgestellt sind. Jeder Sportler läuft während der gesamten Runde in seiner eigenen Bahn. Der Start erfolgt im Tiefstart von Startblöcken und zum Ausgleich der Kurvenlänge versetzt. Die Hürden sind so aufgestellt, dass sie beim Anstoßen nach vorn umfallen können, was für die Läufer nicht als Fehler gewertet wird.

Die besten Männer erzielen im 400-Meter-Hürdenlauf Zeiten um 47 Sekunden (Weltrekord: 46,78 s), das entspricht 8,51 m/s oder 30,63 km/h. Die besten Frauen erreichen ca. 53 Sekunden (Weltrekord: 52,34 Sekunden), das entspricht 7,54 m/s oder 27,16 km/h. Im Vergleich zum 400-Meter-Lauf benötigen 400-Meter-Hürdenläufer bei den Männern etwa vier Sekunden länger für die Stadionrunde, bei den Frauen etwa fünf Sekunden.

Bei den Olympischen Spielen steht der 400-Meter-Hürdenlauf seit 1900 für Männer und seit 1984 für Frauen im Programm.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Aufzeichnungen des 400-Meter-Hürdenlaufs stammen aus dem Jahre 1860. Im englischen Oxford wird von einem Wettbewerb berichtet, der einen Wettlauf über 440 Yards darstellte. Auf diesen 440 Yard, umgerechnet ca. 402 Meter, mussten zwölf massive, über einen Meter hohe, Holz-"Hürden" überwunden werden, die in gleichmäßigen Abständen auf der Laufstrecke verteilt waren.

Um die Verletzungsgefahr zu mindern, wurden ab 1895 leichtere Konstruktionen eingeführt, die sich umstoßen ließen. Bis 1935 wurden jedoch alle Läufer disqualifiziert, die mehr als drei Hürden umstießen. Rekorde wurden nur anerkannt, wenn alle Hürden stehenblieben.

Im Jahre 1900 wurde die Distanz olympisch. Um den Wettbewerb unter jeweils gleichen Bedingungen durchführen zu können, wurde die Streckenlänge auf 400 Meter, also eine Stadionrunde, genormt und die Anzahl der Hürden auf zehn reduziert. Die offizielle Hürdenhöhe ist seitdem auf 91,44 Zentimeter (3 Fuß) bei den Männern und seit 1974 auf 76,20 Zentimeter (2 Fuß, 6 Zoll) bei den Frauen festgelegt. Die Hürden sind in einem Abstand von 35 Metern aufgestellt, wobei der Anlauf zur ersten Hürde 45 Meter und der Auslauf von der letzten Hürde bis ins Ziel 40 Meter beträgt.

Das erste dokumentierte 400-Meter-Frauenrennen mit Hürden fand 1971 statt.

Der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) führte den Wettbewerb 1974 offiziell als Disziplin ein, wobei es noch bis 1983 dauerte, bis die Strecke zum ersten Mal bei Weltmeisterschaften mit auf dem Zeitplan stand und die erste Weltmeisterin über die 400 Meter Hürden ermittelt wurde.

Meilensteine[Bearbeiten]

  • Männer
    • Erster offiziell von der IAAF anerkannter Weltrekord: 55,0 s, Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Charles Bacon, 1908
    • Erster unter 54 Sekunden: 53,8 s, SchwedenSchweden Sten Pettersson, 1925
    • Erster unter 53 Sekunden: 52,6 s, Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten John Gibson, 1927
    • Erster unter 52 Sekunden: 51,7 s, Irland 1922Irischer Freistaat Bob Tisdall, 1932
    • Erster unter 51 Sekunden: 50,6 s, Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Hardin, 1934
    • Erster unter 50 Sekunden: 49,5 s, Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Davis, 1956
    • Erster unter 49 Sekunden: 48,8 s, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Geoff Vanderstock, 1968
    • Erster unter 48 Sekunden: 47,82 s, UgandaUganda John Akii-Bua, 1972
    • Erster unter 47 Sekunden: 46,78 s, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Young, 1992

Erfolgreichste Sportler[Bearbeiten]

Der erstaunlichste Aufsteiger ist Glenn Davis, der im April 1956 mit mageren 54,4 s sein erstes 400-Meter-Hürdenrennen lief. Zwei Monate später holte er mit 49,5 s den Weltrekord. Im selben Jahr wurde er Olympiasieger, und er schaffte als erster die Wiederholung des Titels (1960).

Geschichte über diese Disziplin bei den Männern schrieb der Amerikaner Edwin Moses. Zwischen 1977 und 1987 gewann er 122 Rennen in Folge und zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1976 und 1984. Der Boykott der USA bei den Spielen 1980 verhinderte seinen Gold-Hattrick. Trotzdem gilt seine Karriere als einzigartig. Er war durchgehend Weltrekordhalter von den Olympischen Spielen 1976 an bis zum Jahre 1992. Am 6. August 1992 musste er seinen Weltrekord von 47,02 s dann an Kevin Young abgeben, der die 400-Meter-Hürden-Distanz in 46,78 s absolvierte.

Schnellster Deutscher über 400 Meter Hürden ist Harald Schmid, der mit 47,48 s Platz 14 der ewigen Weltbestenliste hält. Deutschlands einziger Olympiasieger über die Disziplin wurde 1980 Volker Beck, der vom erwähnten Boykott der Amerikaner profitierte und die Goldmedaille aus Moskau mit in die DDR nehmen konnte.

Statistik[Bearbeiten]

Medaillengewinner der Olympischen Spiele[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1900 Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Walter Tewksbury FrankreichFrankreich Henri Tauzin Kanada 1868Kanada George Orton
1904 Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Harry Hillman Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Frank Waller Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten George Poage
1908 Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Charles Bacon Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Harry Hillman Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jimmy Tremeer
1920 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Frank Loomis Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten John Norton Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten August Desch
1924 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Morgan Taylor FinnlandFinnland Erik Wilén Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Ivan Riley
1928 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Burghley Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Frank Cuhel Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Morgan Taylor
1932 Irland 1922Irischer Freistaat Bob Tisdall Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Hardin Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Morgan Taylor
1936 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Hardin Kanada 1921Kanada John Loaring Philippinen 1919Philippinen Miguel White
1948 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Roy Cochran CeylonCeylon Duncan White SchwedenSchweden Rune Larsson
1952 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Charles Moore Sowjetunion 1923Sowjetunion Juri Litujew NeuseelandNeuseeland John Holland
1956 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Davis Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Eddie Southern Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Josh Culbreath
1960 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Glenn Davis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Clifton Cushman Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dick Howard
1964 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rex Cawley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Cooper ItalienItalien Salvatore Morale
1968 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Hemery Deutschland BRBR Deutschland Gerhard Hennige Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Sherwood
1972 UgandaUganda John Akii-Bua Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ralph Mann Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Hemery
1976 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Shine Sowjetunion 1955Sowjetunion Jewgeni Gawrilenko
1980 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Volker Beck Sowjetunion 1955Sowjetunion Wassyl Archypenko Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gary Oakes
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny Harris Deutschland BRBR Deutschland Harald Schmid
1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten André Phillips SenegalSenegal Amadou Dia Ba Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses
1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Young JamaikaJamaika Winthrop Graham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kriss Akabusi
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick Adkins SambiaSambia Samuel Matete Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Calvin Davis
2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo Taylor Saudi-ArabienSaudi-Arabien Hadi Soua’an Al-Somaily SudafrikaSüdafrika Llewellyn Herbert
2004 Dominikanische RepublikDominikanische Republik Félix Sánchez JamaikaJamaika Danny McFarlane FrankreichFrankreich Naman Keita
2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo Taylor Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron Clement Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bershawn Jackson
2012 Dominikanische RepublikDominikanische Republik Félix Sánchez Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Tinsley Puerto RicoPuerto Rico Javier Culson

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1984 MarokkoMarokko Nawal El Moutawakel Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Judi Brown Rumänien 1965Rumänien Cristieana Cojocaru
1988 AustralienAustralien Debbie Flintoff-King SowjetunionSowjetunion Tazjana Ljadouskaja Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Ellen Fiedler
1992 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sally Gunnell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sandra Farmer-Patrick Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Janeene Vickers
1996 JamaikaJamaika Deon Hemmings Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kim Batten Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tonja Buford-Bailey
2000 RusslandRussland Irina Priwalowa JamaikaJamaika Deon Hemmings MarokkoMarokko Nezha Bidouane
2004 GriechenlandGriechenland Fani Chalkia RumänienRumänien Ionela Târlea-Manolache UkraineUkraine Tetjana Tereschtschuk-Antipowa
2008 JamaikaJamaika Melaine Walker Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sheena Tosta Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tasha Danvers
2012 RusslandRussland Natalja Antjuch Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda Demus TschechienTschechien Zuzana Hejnová

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses Deutschland BRBR Deutschland Harald Schmid SowjetunionSowjetunion Alexander Charlow
1987 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny Harris Deutschland BRBR Deutschland Harald Schmid
1991 SambiaSambia Samuel Matete JamaikaJamaika Winthrop Graham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kriss Akabusi
1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Young SambiaSambia Samuel Matete JamaikaJamaika Winthrop Graham
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick Adkins SambiaSambia Samuel Matete FrankreichFrankreich Stéphane Diagana
1997 FrankreichFrankreich Stéphane Diagana SudafrikaSüdafrika Llewellyn Herbert Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bryan Bronson
1999 ItalienItalien Fabrizio Mori FrankreichFrankreich Stéphane Diagana SchweizSchweiz Marcel Schelbert
2001 Dominikanische RepublikDominikanische Republik Félix Sánchez ItalienItalien Fabrizio Mori JapanJapan Dai Tamesue
2003 Dominikanische RepublikDominikanische Republik Félix Sánchez Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joey Woody GriechenlandGriechenland Periklis Iakovakis
2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bershawn Jackson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Carter JapanJapan Dai Tamesue
2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron Clement Dominikanische RepublikDominikanische Republik Félix Sánchez PolenPolen Marek Plawgo
2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron Clement Puerto RicoPuerto Rico Javier Culson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bershawn Jackson
2011 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Greene Puerto RicoPuerto Rico Javier Culson SudafrikaSüdafrika Louis van Zyl
2013 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Jehue Gordon Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Tinsley SerbienSerbien Emir Bekrić

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1980 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Bärbel Broschat Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Ellen Neumann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Petra Pfaff
1983 SowjetunionSowjetunion Jekaterina Fessenko-Grun SowjetunionSowjetunion Ana Ambrazienė Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Ellen Fiedler
1987 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Sabine Busch AustralienAustralien Debbie Flintoff-King Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Cornelia Ullrich
1991 SowjetunionSowjetunion Tazjana Ljadouskaja Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sally Gunnell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Janeene Vickers
1993 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sally Gunnell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sandra Farmer-Patrick RusslandRussland Margarita Ponomarjowa
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kim Batten Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tonja Buford-Bailey JamaikaJamaika Deon Hemmings
1997 MarokkoMarokko Nezha Bidouane JamaikaJamaika Deon Hemmings Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kim Batten
1999 KubaKuba Daimi Pernia MarokkoMarokko Nezha Bidouane JamaikaJamaika Deon Hemmings
2001 MarokkoMarokko Nezha Bidouane RusslandRussland Julija Nosowa KubaKuba Daimi Pernia
2003 AustralienAustralien Jana Pittman Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sandra Glover RusslandRussland Julija Petschonkina
2005 RusslandRussland Julija Petschonkina Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda Demus Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sandra Glover
2007 AustralienAustralien Jana Rawlinson RusslandRussland Julija Petschonkina PolenPolen Anna Jesień
2009 JamaikaJamaika Melaine Walker Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda Demus Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Josanne Lucas
2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda Demus JamaikaJamaika Melaine Walker RusslandRussland Natalja Nikolajewna Antjuch
2013 TschechienTschechien Zuzana Hejnová Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dalilah Muhammad Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda Demus

Siehe auch[Bearbeiten]

Weltrekordentwicklung[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Anmerkungen:
In Klammern: Elektronisch gestoppte Zeit, der Weltrekord wurde aber mit der handgestoppten Zeit registriert.
y: 440-Yards-Weltrekord (402,34 m), hier genannt, da besser als die 400-Meter-Leistung

Zeit (s) Name Land Datum Ort
55,0 Charles Bacon Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten USA 22.07.1908 London
54 2/5 y John Norton Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 26.06.1920 Pasadena
54,0 Frank Loomis Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 16.08.1920 Antwerpen
53,8 Sten Pettersson SchwedenSchweden SWE 04.10.1925 Paris
52 2/5 John Gibson Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 02.07.1927 Lincoln
52,0 Morgan Taylor Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 04.07.1928 Philadelphia
52,0 Glenn Hardin Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 01.08.1932 Los Angeles
51,8 Glenn Hardin Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 30.06.1934 Milwaukee
50,6 Glenn Hardin Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 26.07.1934 Stockholm
50,4 Juri Litujew Sowjetunion 1923Sowjetunion URS 20.09.1953 Budapest
49,5 Glenn Davis Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 29.06.1956 Los Angeles
49,2 Glenn Davis Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 06.08.1958 Budapest
49,2 Salvatore Morale ItalienItalien ITA 14.09.1962 Belgrad
49,1 Rex Cawley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13.09.1964 Los Angeles
48,8 (48,94) Geoffrey Vanderstock Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11.09.1968 Echo Summit
48,1 (48,12) David Hemery Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 15.10.1968 Mexiko-Stadt
47,8/47,82 John Akii-Bua UgandaUganda UGA 02.09.1972 München
47,64 Edwin Moses Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 25.07.1976 Montreal
47,45 Edwin Moses Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11.06.1977 Westwood
47,13 Edwin Moses Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 03.07.1980 Mailand
47,02 Edwin Moses Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 31.08.1983 Koblenz
46,78 Kevin Young Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 06.08.1992 Barcelona

Frauen[Bearbeiten]

Zeit (s) Name Land Datum Ort
56,51 Krystyna Kacperczyk PolenPolen POL 13.07.1974 Augsburg
55,74 Tatjana Storoschewa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 26.06.1977 Karl-Marx-Stadt
55,63 Karin Roßley Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 13.08.1977 Helsinki
55,44 Krystyna Kacperczyk PolenPolen POL 18.08.1978 Berlin
55,31 Tatjana Selenzowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 19.08.1978 Podolsk
54,89 Tatjana Selenzowa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 02.09.1978 Prag
54,78 Marina Makejewa Sowjetunion 1955Sowjetunion URS 27.07.1979 Moskau
54,28 Karin Roßley Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 17.05.1980 Jena
54,02 Ana Ambrazienė SowjetunionSowjetunion URS 11.06.1983 Moskau
53,58 Margarita Ponomarjowa SowjetunionSowjetunion URS 22.06.1984 Kiew
53,55 Sabine Busch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 22.09.1985 Berlin
53,32 Marina Stepanowa SowjetunionSowjetunion URS 30.08.1986 Stuttgart
52,94 Marina Stepanowa SowjetunionSowjetunion URS 17.09.1986 Taschkent
52,74 Sally Gunnell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 19.08.1993 Stuttgart
52,61 Kim Batten Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11.08.1995 Göteborg
52,34 Julija Petschonkina RusslandRussland RUS 08.08.2003 Tula

Weltbestenliste[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Alle Läufer mit einer Zeit von 48,10 Sekunden oder schneller. A = Zeit unter Höhenbedingungen erzielt. Letzte Veränderung: 15. August 2013

  1. 46,78 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Young, Barcelona, 6. August 1992
  2. 47,02 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses, Koblenz, 31. August 1983
  3. 47,03 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bryan Bronson, New Orleans, 21. Juni 1998
  4. 47,10 s SambiaSambia Samuel Matete, Zürich, 7. August 1991
  5. 47,19 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Phillips, Seoul, 25. September 1988
  6. 47,23 s SenegalSenegal Amadou Dia Ba, Seoul, 25. September 1988
  7. 47,24 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron Clement, Carson, 26. Juni 2005
  8. 47,25 s Dominikanische RepublikDominikanische Republik Félix Sánchez, Paris, 29. August 2003
  9. 47,25 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo Taylor, Peking, 18. August 2008
  10. 47,30 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bershawn Jackson, Helsinki, 9. August 2005
  11. 47,37 s FrankreichFrankreich Stéphane Diagana, Lausanne, 5. Juli 1995
  12. 47,38 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny Harris, Lausanne, 10. Juli 1991
  13. 47,43 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Carter, Helsinki, 9. August 2005
  14. 47,48 s Deutschland BRBR Deutschland Harald Schmid, Athen, 8. September 1982, Deutscher Rekord
  15. 47,53 s Saudi-ArabienSaudi-Arabien Hadi Soua'an Al-Somaily, Sydney, 27. September 2000
  16. 47,54 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick Adkins, Lausanne, 5. Juli 1995
  17. 47,54 s ItalienItalien Fabrizio Mori, Edmonton, 10. August 2001
  18. 47,60 s JamaikaJamaika Winthrop Graham, Zürich, 4. August 1993
  19. 47,63 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Johnny Dutch, Des Moines, 26. Juni 2010
  20. 47,66 s A SudafrikaSüdafrika L. J. van Zyl, Pretoria, 25. Februar 2011
  21. 47,67 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bennie Brazell, Sacramento, 11. Juni 2004
  22. 47,69 s Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Jehue Gordon, Moskau, 15. August 2013
  23. 47,70 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Tinsley, Moskau, 15. August 2013
  24. 47,72 s Puerto RicoPuerto Rico Javier Culson, Ponce, 8. Mai 2010
  25. 47,75 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Patrick, Indianapolis, 17. Juli 1988
  26. 47,81 s SudafrikaSüdafrika Llewellyn Herbert, Sydney, 27. September 2000
  27. 47,82 s UgandaUganda John Akii-Bua, München, 2. September 1972
  28. 47,82 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kriss Akabusi, Barcelona, 6. August 1992
  29. 47,82 s GriechenlandGriechenland Periklis Iakovakis, Ōsaka, 6. Mai 2006
  30. 47,84 s PanamaPanama Bayano Kamani, Helsinki, 7. August 2005
  31. 47,84 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Greene, Saint-Denis, 6. Juli 2012
  32. 47,89 s JapanJapan Dai Tamesue, Edmonton, 10. August 2001
  33. 47,91 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Calvin Davis, Atlanta, 31. Juli 1996
  34. 47,92 s SowjetunionSowjetunion Aleksandr Wasiljew, Moskau, 17. August 1985
  35. 47,93 s JapanJapan Kenji Narisako, Ōsaka, 6. Mai 2006
  36. 47,93 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeshua Anderson, Eugene, 26. Juni 2011
  37. 47,93 s KubaKuba Omar Cisneros, Moskau, 13. August 2013
  38. 47,94 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Thomas, Rom, 30. Juni 2000
  39. 47,97 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Maurice Mitchell, Zürich, 14. August 1996
  40. 47,97 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joey Woody, New Orleans, 21. Juni 1998
  41. 47,98 s SchwedenSchweden Sven Nylander, Atlanta, 1. August 1996
  42. 48,00 s JamaikaJamaika Danny McFarlane, Athen, 24. August 2004
  43. 48,02 s A SudafrikaSüdafrika Ockert Cilliers, Pretoria, 20. Februar 2004
  44. 48,04 s BrasilienBrasilien Eronilde de Araújo, Nizza, 12. Juli 1995
  45. 48,05 s SimbabweSimbabwe Ken Harnden, Paris, 29. Juli 1998
  46. 48,05 s JamaikaJamaika Kemel Thompson, London, 8. August 2003
  47. 48,05 s JamaikaJamaika Isa Phillips, Kingston, 27. Juni 2009
  48. 48,05 s SerbienSerbien Emir Bekrić, Moskau, 15. August 2013
  49. 48,06 s UkraineUkraine Oleh Twerdochleb, Helsinki, 10. August 1994
  50. 48,06 s RusslandRussland Ruslan Maschtschenko, Helsinki, 13. Juni 1998
  51. 48,09 s SudafrikaSüdafrika Alwyn Myburgh, Peking, 31. August 2001

Frauen[Bearbeiten]

Alle Läuferinnen mit einer Zeit unter 54 Sekunden. A = Zeit wurde unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 15. August 2013

  1. 52,34 s RusslandRussland Julija Petschonkina, Tula, 8. August 2003
  2. 52,42 s JamaikaJamaika Melaine Walker, Berlin, 20. August 2009
  3. 52,47 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda Demus, Daegu, 1. September 2011
  4. 52,61 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kim Batten, Göteborg, 11. August 1995
  5. 52,62 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tonja Buford-Bailey, Göteborg, 11. August 1995
  6. 52,70 s RusslandRussland Natalja Antjuch, London, 8. August 2012
  7. 52,74 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sally Gunnell, Stuttgart, 19. August 1993
  8. 52,77 s GriechenlandGriechenland Fani Chalkia, Athen, 22. August 2004
  9. 52,79 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sandra Farmer-Patrick, Stuttgart, 19. August 1993
  10. 52,79 s JamaikaJamaika Kaliese Spencer, London, 5. August 2011
  11. 52,82 s JamaikaJamaika Deon Hemmings, Atlanta, 31. Juli 1996
  12. 52,83 s TschechienTschechien Zuzana Hejnová, Moskau, 15. August 2013
  13. 52,89 s KubaKuba Daimí Pernía, Sevilla, 25. August 1999
  14. 52,90 s MarokkoMarokko Nezha Bidouane, Sevilla, 25. August 1999
  15. 52,94 s SowjetunionSowjetunion Marina Stepanowa, Taschkent, 17. September 1986
  16. 52,95 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sheena Tosta, Sacramento, 11. Juli 2004
  17. 53,02 s RusslandRussland Irina Priwalowa, Sydney, 27. September 2000
  18. 53,11 s SowjetunionSowjetunion Tazzjana Ljadouskaja, Tokio, 29. August 1991
  19. 53,17 s AustralienAustralien Debbie Flintoff-King, Seoul, 28. September 1988
  20. 53,20 s Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Josanne Lucas, Berlin, 20. August 2009
  21. 53,21 s FrankreichFrankreich Marie-José Perec, Zürich, 16. August 1995
  22. 53,21 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kori Carter, Eugene, 7. Juni 2013
  23. 53,22 s AustralienAustralien Jana Rawlinson, Paris, Saint-Denis, 28. August 2003
  24. 53,24 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Sabine Busch, Potsdam, 21. August 1987, deutscher Rekord
  25. 53,25 s RumänienRumänien Ionela Târlea, Rom, 7. Juli 1999
  26. 53,28 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tiffany Williams, Indianapolis, 24. Juni 2007
  27. 53,32 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sandra Glover, Helsinki, 13. August 2005
  28. 53,36 s BarbadosBarbados Andrea Blackett, Sevilla, 25. August 1999
  29. 53,36 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brenda Taylor, Sacramento, 11. Juli 2004
  30. 53,37 s UkraineUkraine Tetjana Tereschtschuk-Antipowa, Athen, 22. August 2004
  31. 53,47 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Janeene Vickers, Tokio, 29. August 1991
  32. 53,48 s RusslandRussland Margarita Chromowa-Ponomarjowa, Stuttgart, 19. August 1993
  33. 53,58 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Cornelia Feuerbach-Ullrich, Potsdam, 21. August 1987
  34. 53,63 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Ellen Neumann-Fiedler, Seoul, 28. September 1988
  35. 53,67 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Perri Shakes-Drayton, London, 26. Juli 2012
  36. 53,68 s BulgarienBulgarien Wanja Stambolowa, Rabat, 5. Juni 2011
  37. 53,72 s RusslandRussland Jekaterina Bikert, Tula, 30. Juli 2004
  38. 53,72 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Georganne Moline, Eugene, 7. Juni 2013
  39. 53,74 s A Sudafrika 1961Südafrika Myrtle Simpson-Bothma, Johannesburg, 18. April 1986
  40. 53,77 s RusslandRussland Irina Dawydowa, Helsinki, 29. Juni 2012
  41. 53,83 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dalilah Muhammad, Des Moines, 23. Juni 2013
  42. 53,84 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tasha Danvers, Peking, 20. August 2008
  43. 53,85 s RumänienRumänien Angela Moroșanu, Shanghai, 18. Mai 2013
  44. 53,86 s PolenPolen Anna Jesień, Ōsaka, 28. August 2007
  45. 53,88 s JamaikaJamaika Debbie-Ann Parris-Thymes, Edmonton, 6. August 2001
  46. 53,93 s RusslandRussland Jewgenija Issakowa, Göteborg, 9. August 2006
  47. 53,96 s China VolksrepublikVolksrepublik China Han Qing, Peking, 9. September 1993
  48. 53,96 s China VolksrepublikVolksrepublik China Song Yinglan, Guangzhou, 22. November 2001
  49. 53,96 s UkraineUkraine Anastassija Rabtschenjuk, Peking, 20. August 2008
  50. 53,97 s JamaikaJamaika Nickiesha Wilson, Ōsaka, 28. August 2007

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]