4-mal-400-Meter-Staffel
Der 4-mal-400-Meter-Staffellauf ist ein olympischer Wettbewerb der Leichtathletik, bei dem vier Läufer (die Stafette) nacheinander jeweils eine Stadionrunde von 400 Metern laufen. Dabei ist ein Stab ins Ziel zu bringen, der jeweils dem nächsten Läufer zu übergeben ist. Gewertet wird die Gesamtzeit beim Zieldurchlauf des vierten Läufers. Der 4-mal-400-Meter-Staffellauf steht im olympischen Programm seit 1912 für die Männer und seit 1972 für die Frauen. Bei großen Meisterschaften ist der 4-mal-400-Meter-Staffellauf der letzte Wettbewerb.
Der erste Läufer startet wie beim 400-Meter-Lauf im Tiefstart von Startblöcken und zum Ausgleich der Kurvenstrecke versetzt. Die erste Runde sowie die ersten 100 Meter der zweiten Runde sind in Bahnen zu laufen, danach dürfen alle Läufer zur Innenbahn einschwenken. Wenn nicht mehr als vier Mannschaften teilnehmen, ist es zulässig, nur die ersten 100 Meter in Bahnen zu laufen.
Für den Wechsel zwischen den Läufern ist der Raum von jeweils zehn Metern vor und hinter der Ziellinie vorgesehen.
Der zweite Läufer startet zum Ausgleich der Kurve versetzt von der gleichen Ablaufmarke wie beim 800-Meter-Lauf. Beim Wechsel vom zweiten zum dritten und vom dritten zum vierten Läufer stellen sich die übernehmenden Läufer in der Reihenfolge auf, wie ihre Mannschaft den 200-Meter-Punkt der Stadionrunde erreicht hat. Sie müssen diese Position auch beibehalten, wenn sich die Reihenfolge danach bis zur Stabübergabe ändert.
Bei großen Wettkämpfen mit Ausscheidungsrunden dürfen bis zu zwei der Läufer ausgetauscht werden. Ausgetauschte Läufer dürfen in späteren Runden nicht mehr in der Staffel mitlaufen.
Die Abläufe sind für Freiluftwettkämpfe in Regel 170 und für Hallenwettkämpfe in Regel 217 der technischen Vorschriften der Internationalen Leichtathletik-Föderation IAAF festgelegt (Siehe Abschnitt Weblinks).
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte[Bearbeiten]
Die ersten Staffelläufe von Leichtathleten gab es um 1880 in den USA nach dem Vorbild von Wettbewerben von Feuerwehrleuten, die jeweils 300 Meter liefen und einen Wimpel übergaben. Der Wimpel wurde durch einen Holzstab von einem Fuß Länge (30,48 cm) ersetzt.
Bei den Olympischen Spielen 1908 wurde zunächst die Olympische Staffel ins Programm genommen, bei der zweimal 200 Meter und je einmal 400 und 800 Meter zu laufen waren. Die bis in die Gegenwart üblichen Streckenlängen, 4 mal 100 Meter und 4 mal 400 Meter wurden bei den Olympischen Spielen 1912 eingeführt.
Seit 1963 ist es dem übernehmenden Läufer erlaubt, zehn Meter vor der Ziellinie anzulaufen.
Meilensteine[Bearbeiten]
- Männer
- Erster offizieller Weltrekord: 3:18,2 min, Irish American AC, 1911
- Erster Lauf unter 3:10 Minuten: 3:08,2 min,
Vereinigte Staaten, 1932 - Erster Lauf unter 3 Minuten: 2:59,6 min,
Vereinigte Staaten, 1966 - Erster Lauf unter 2:55 Minuten: 2:54,29 min,
Vereinigte Staaten, 1993
Den längsten Bestand als Weltrekord – 23 Jahre – hatte die Zeit 2:56,1 min der Staffel der USA von 1968
- Frauen
- Erster offizieller Weltrekord: 3:47,4 min, Stadtauswahl Moskau, 1969
- Erster Lauf unter 3:40 Minuten: 3:37,6 min,
Vereinigtes Königreich, 1969 - Erster Lauf unter 3:30 Minuten: 3:29,3 min,
Deutsche Demokratische Republik, 1971 - Erster Lauf unter 3:20 Minuten: 3:19,2 min,
Deutsche Demokratische Republik, 1976
Erfolgreichste Mannschaften[Bearbeiten]
- Männer
- 16 Olympiasiege:
Vereinigte Staaten - 7 Weltmeisterschafts-Siege:
Vereinigte Staaten
- 16 Olympiasiege:
- Frauen
- je drei Olympiasiege:
Sowjetunion,
Vereintes Team sowie die
Vereinigten Staaten - vier Weltmeisterschafts-Siege:
Vereinigte Staaten
- je drei Olympiasiege:
Die deutschen Männer gewannen
- bei Olympischen Spielen
- drei Silbermedaillen:
Deutschland (1928),
Gesamtdeutsche Mannschaft (1960),
Deutsche Demokratische Republik (1980) - sechs Bronzemedaillen:
Deutsches Reich (1936), viermal:
BR Deutschland (1952, 1968, 1976 und 1988)
- drei Silbermedaillen:
- bei Weltmeisterschaften
- eine Silbermedaille:
BR Deutschland (1983) - eine Bronzemedaille:
Deutschland (1993)
- eine Silbermedaille:
Die deutschen Frauen gewannen
- bei Olympischen Spielen
- bei Weltmeisterschaften
- drei Goldmedaillen:
DDR (1983 und 1987),
Deutschland (1997) - eine Silbermedaille:
Deutschland (2001) - zwei Bronzemedaillen:
Deutschland (1991 und 1999)
- drei Goldmedaillen:
Die erfolgreichsten deutschen Läufer:
Christina Lathan wurde 1976 Olympiasiegerin und 1980 Olympiazweite
Manfred Kinder gewann jeweils olympisches Silber (1960) und Bronze (1968)
Sabine Busch und
Dagmar Neubauer wurden 1983 und 1987 Weltmeisterinnen
Grit Breuer ist die einzige deutsche Sportlerin mit vier Weltmeisterschaftsmedaillen (1991 Bronze, 1997 Gold, 1999 Bronze, 2001 Silber)
Statistik[Bearbeiten]
Medaillengewinner[Bearbeiten]
Männer[Bearbeiten]
Frauen[Bearbeiten]
Weltrekordentwicklung[Bearbeiten]
Männer[Bearbeiten]
Die früheste registrierte Bestleistung auf der 4 × 440-Yards-Strecke (4 × 402,34 m) stammt von einer Mannschaft der Princeton University (
Vereinigte Staaten). Diese lief am 13. Mai 1893 in Philadelphia eine Zeit von 3:34 min 1/5 s (John Chapman, George McCampbell, Irving Brokaw, Theodore Turner).
Nur einmal, als Jamaika 1952 Weltrekord lief, war die Bestleistung nicht im Besitz von US-Sportlern.
Mit über 23 Jahren Bestand waren die 2:56,1 min der USA-Olympiastaffel vom 1. Oktober 1968 einer der langlebigsten Weltrekorde in der Leichtathletik-Geschichte. Er wurde erst am 8. August 1992 übertroffen.
Der am 22. Juli 1998 in Uniondale gelaufene Weltrekord der US-Staffel wurde nachträglich aberkannt aufgrund des Dopinggeständnisses von Antonio Pettigrew.
Elf der zwölf Weltrekorde (auf Meter-Strecken) wurden bei Olympischen Spielen gelaufen (Stand: 2007).
Bemerkungen zur Tabelle:
- y: 4 × 440-Yards-Lauf, hier zum Vergleich mit dem ersten 4-mal-400-Meter-Weltrekord angegeben sowie, wenn der Yards-Rekord unter dem Meter-Rekord lag (1928, 1931)
- Klammerangaben: Elektronisch gestoppte Zeit, sofern der Weltrekord mit den handgestoppten Zeiten registriert wurde
- Die vollständigen Namen der Läufer stehen unter dem jeweiligen Link
Frauen[Bearbeiten]
Freiluft[Bearbeiten]
Während 3-mal-800-Meter-Läufe schon seit 1927 in der Statistik nachweisbar sind, wurden Staffelläufe auf der 400-Meter-Strecke erst in den 1950er Jahren erfasst.
1969, im ersten Jahr der offiziellen Registrierung, wurden allein sieben Weltrekorde im 4-mal-400-Meter-Lauf aufgestellt. Zwei weitere Weltbestleistungen im selben Jahr wurden nicht als Weltrekorde anerkannt, weil jeweils Sportler aus mehreren Ländern liefen: Am 15. Juni erreichte eine skandinavische Staffel 3:42,7 min (0,5 s unter Weltrekord). Am 30. Juli blieb eine Europastaffel in einem Länderkampf gegen die
Vereinigte Staaten in Stuttgart in 3:32,8 min um 1,4 Sekunden unter dem bestehenden Weltrekord.
1971 stellte erstmals eine DDR-Mannschaft einen Weltrekord auf, und seitdem war die DDR bis 1988 im Besitz der Bestleistung. Darunter sind auch die zwei einzigen Weltrekorde mit gleich besetzter Staffel (9. und 10. September 1972).
Zwei Läuferinnen dieser DDR-Staffeln, Helga Seidler und Monika Zehrt, gelang der seltene Erfolg, an vier Staffel-Weltrekorden beteiligt zu sein (15. August 1971 bis 10. September 1972).
Bemerkungen zur Tabelle:
- y: Zeit wurde bei einem 4-mal-440-Yards-Lauf (4 mal 402,34 Meter) erzielt und ist hier zum Vergleich angegeben, da erst später Zeiten auf der 400-Meter-Strecke erfasst wurden.
- In Klammern: Automatisch gestoppte Zeit, als Weltrekord wurde jedoch die handgestoppte Zeit anerkannt
Halle[Bearbeiten]
| Zeit (min) | Staffel | Datum | Ort |
|---|---|---|---|
| 3:23,37 | 28.01.2006 | Glasgow |
Weltbestenliste[Bearbeiten]
Männer[Bearbeiten]
Alle Zeiten von 2:59 Minuten oder schneller. Staffeln der gleichen Mannschaft sind genannt, sofern in jeweils unterschiedlicher Besetzung oder Reihenfolge gelaufen wurde.
Letzte Veränderung: 9. August 2012
- 2:54,29 min
Vereinigte Staaten (Andrew Valmon, Quincy Watts, Harry Reynolds, Michael Johnson), Stuttgart, 22. August 1993 - 2:55,39 min
Vereinigte Staaten (LaShawn Merritt, Angelo Taylor, David Neville, Jeremy Wariner), Peking, 23. August 2008 - 2:55,56 min
Vereinigte Staaten (LaShawn Merritt, Angelo Taylor, Darold Williamson, Jeremy Wariner), Ōsaka, 2. September 2007 - 2:55,74 min
Vereinigte Staaten (Andrew Valmon, Quincy Watts, Michael Johnson, Steve Lewis), Barcelona, 8. August 1992 - 2:55,91 min
Vereinigte Staaten (Otis Harris, Derrick Brew, Jeremy Wariner, Darold Williamson), Athen, 28. August 2004 - 2:55,99 min
Vereinigte Staaten (LaMont Smith, Alvin Harrison, Derek Mills, Anthuan Maybank), Atlanta, 3. August 1996 - 2:56,16 min
Vereinigte Staaten (Vince Matthews, Ron Freeman, Larry James, Lee Evans), Mexiko-Stadt, 20. Oktober 1968 - 2:56,16 min
Vereinigte Staaten (Danny Everett, Steve Lewis, Kevin Robinzine, Harry Reynolds), Seoul, 1. Oktober 1988 - 2:56,60 min
Vereinigtes Königreich (Iwan Thomas, Jamie Baulch, Mark Richardson, Roger Black), Atlanta, 3. August 1996 - 2:56,65 min
Vereinigtes Königreich (Iwan Thomas, Roger Black, Jamie Baulch, Mark Richardson), Athen, 10. August 1997 - 2:56,72 min
Bahamas (Chris Brown, Demetrius Pinder, Michael Mathieu, Ramon Miller), London, 10. August 2012 - 2:56,75 min
Jamaika (Michael McDonald, Gregory Haughton, Danny McFarlane, Davian Clarke), Athen, 10. August 1997 - 2:56,91 min
Vereinigte Staaten (Andrew Rock, Derrick Brew, Darold Williamson, Jeremy Wariner), Helsinki, 14. August 2005 - 2:57,05 min
Vereinigte Staaten (Bryshon Nellum, Joshua Mance, Tony McQuay, Angelo Taylor), London, 10. August 2012 - 2:57,29 min
Vereinigte Staaten (Danny Everett, Roddie Haley, Antonio McKay, Harry Reynolds), Rom, 6. September 1987 - 2:57,32 min
Vereinigte Staaten (Marlon Ramsey, Derek Mills, Harry Reynolds, Michael Johnson), Göteborg, 13. August 1995 - 2:57,32 min
Bahamas (Nathaniel McKinney, Avard Moncur, Andrae Williams, Chris Brown), Helsinki, 14. August 2005 - 2:57,53 min
Vereinigtes Königreich (Roger Black, Derek Redmond, John Regis, Kriss Akabusi), Tokio, 1. September 1991 - 2:57,57 min
Vereinigte Staaten (Andrew Valmon, Quincy Watts, Danny Everett, Antonio Pettigrew), Tokio, 1. September 1991 - 2:57,86 min
Vereinigte Staaten (Angelo Taylor, Jeremy Wariner, Kerron Clement, LaShawn Merritt, Berlin, 23. August 2009 - 2:57,87 min
Vereinigte Staaten (LaMont Smith, Jason Rouser, Derek Mills, Anthuan Maybank), Atlanta, 2. August 1996 - 2:57,91 min
Vereinigte Staaten (Sunder Nix, Ray Armstead, Alonzo Babers, Antonio McKay), Los Angeles, 11. August 1984 - 2:57,97 min
Jamaika (Davian Clarke, Michael McDonald, Gregory Haughton, Danny McFarlane), Winnipeg, 30. Juli 1999 - 2:58,00 min
Polen (Piotr Rysiukiewicz, Tomasz Czubak, Piotr Haczek, Robert Maćkowiak), Uniondale, 22. Juli 1998 - 2:58,03 min
Bahamas (Andretti Bain, Michael Mathieu, Andrae Williams, Chris Brown), Peking, 23. August 2008 - 2:58,06 min
Russland (Maxim Dyldin, Wladislaw Frolow, Anton Kokorin, Denis Alexejew), Peking, 23. August 2008 - 2:58,07 min
Jamaika (Sanjay Ayre, Brandon Simpson, Lansford Spence, Davian Clarke), Helsinki, 14. August 2005 - 2:58,19 min
Bahamas (Avard Moncur, Chris Brown, Troy McIntosh, Timothy Munnings), Edmonton, 12. August 2001 - 2:58,22 min
Vereinigtes Königreich (Paul Sanders, Kriss Akabusi, John Regis, Roger Black), Split, 1. September 1990 - 2:58,23 min
Vereinigte Staaten (Marlon Ramsey, Derek Mills, Kevin Lyles, Darnell Hall), Göteborg, 12. August 1995 - 2:58,29 min
Jamaika (Michael McDonald, Davian Clarke, Dennis Blake, Danny McFarlane), Göteborg, 12. August 1995 - 2:58,33 min
Jamaika (Gregory Haughton, Michael McDonald, Michael Blackwood, Davian Clarke), Uniondale, 22. Juli 1998 - 2:58,39 min
Jamaika (Brandon Simpson, Christopher Williams, Gregory Haughton, Danny McFarlane), Edmonton, 12. August 2001 - 2:58,40 min
Vereinigte Staaten (Derrick Brew, Jerome Young, Corey Nelson, James Davis), Philadelphia, 26. April 2003 - 2:58,42 min
Jamaika (Michael McDonald, Dennis Blake, Gregory Haughton, Roxbert Martin), Atlanta, 2. August 1996 - 2:58,56 min
Brasilien (Eronilde de Araújo, Cleverson da Silva, Sérgio dos Santos, Sanderlei Parrela), Winnipeg, 30. Juli 1999 - 2:58,65 min
Vereinigte Staaten (Herman Frazier, Benny Brown, Fred Newhouse, Maxie Parks), Montreal, 31. Juli 1976 - 2:58,68 min
Vereinigtes Königreich (Mark Hylton, Jamie Baulch, Iwan Thomas, Mark Richardson), Budapest, 23. August 1998 - 2:58,68 min
Nigeria (Chukwu Clement, Jude Monye, Sunday Bada, Enefiok Udo-Obong), Sydney, 30. September 2000 - 2:58,71 min
Vereinigte Staaten (Milton Campbell, Calvin Harrison, Leonard Byrd, Jerome Davis), Philadelphia, 29. April 2000 - 2:58,72 min
Vereinigte Staaten (Andrew Valmon, Antonio Pettigrew, Derek Mills, Michael Johnson), Stuttgart, 21. August 1993 - 2:58,78 min
Jamaika (Michael Blackwood, Gregory Haughton, Christopher Williams, Danny McFarlane), Sydney, 30. September 2000 - 2:58,81 min
Vereinigtes Königreich (Andrew Steele, Robert Tobin, Michael Bingham, Martyn Rooney), Peking, 23. August 2008 - 2:58,82 min
Vereinigtes Königreich (Timothy Benjamin, Martyn Rooney, Robert Tobin, Malachi Davis), Helsinki, 14. August 2005 - 2:58,82 min
Vereinigte Staaten (Greg Nixon, Jamaal Torrance, Michael Berry, LaShawn Merritt), Daegu, 1. September 2011 - 2:58,84 min
Jamaika (Sanjay Ayre, Gregory Haughton, Danny McFarlane, Michael Blackwood), Sydney, 29. September 2000 - 2:58,86 min
Vereinigtes Königreich (Derek Redmond, Kriss Akabusi Kriss,Roger Black, Philip Brown), Rom, 6. September 1987 - 2:58,87 min
Bahamas (Ramon Miller, Demetrius Pinder, Michael Mathieu, Chris Brown), London, 9. August 2012 - 2:58,87 min
Vereinigte Staaten (Manteo Mitchell, Joshua Mance, Tony McQuay, Bryshon Nellum), London, 9. August 2012 - 2:58,88 min
Polen (Piotr Rysiukiewicz, Tomasz Czubak, Piotr Haczek, Robert Maćkowiak), Budapest, 23. August 1998 - 2:58,91 min
Polen (Tomasz Czubak, Robert Maćkowiak, Jacek Bocian, Piotr Haczek), Sevilla, 29. August 1999 - 2:58,92 min
Jamaika (Davian Clarke, Danny McFarlane, Christopher Williams, Gregory Haughton), Philadelphia, 29. April 2000 - 2:58,96 min
Frankreich (Leslie Djhone, Naman Keïta, Stéphane Diagana, Marc Raquil), Paris Saint-Denis, 31. August 2003
- Deutscher Rekord: 2:59,86 min -
Deutsche Demokratische Republik (Frank Möller, Mathias Schersing, Jens Carlowitz, Thomas Schönlebe), Erfurt, 23. Juni 1985
Frauen[Bearbeiten]
Alle Leistungen unter 3:21,10 Minuten. Mannschaften gleichen Namens sind aufgeführt, sofern in unterschiedlicher Besetzung oder Reihenfolge gelaufen wurde.
Letzte Veränderung: 11. August 2012
- 3:15,17 min
Sowjetunion (Tazzjana Ljadouskaja, Olga Nasarowa, Marija Kultschunowa-Pinigina, Olha Wladykina-Bryshina), Seoul, 1. Oktober 1988 - 3:15,51 min
Vereinigte Staaten (Denean Howard-Hill, Diane Dixon, Valerie Brisco-Hooks, Florence Griffith-Joyner), Seoul, 1. Oktober 1988 - 3:15,92 min
Deutsche Demokratische Republik (Gesine Walther, Sabine Busch, Dagmar Neubauer, Marita Koch), Erfurt, 3. Juni 1984 - 3:16,71 min
Vereinigte Staaten (Gwen Torrence, Maicel Malone-Wallace, Natasha Kaiser-Brown, Jearl Miles), Stuttgart, 22. August 1993 - 3:16,87 min
Deutsche Demokratische Republik (Kirsten Emmelmann, Sabine Busch, Petra Schersing, Marita Koch), Stuttgart, 31. August 1986 - 3:16,87 min
Vereinigte Staaten (DeeDee Trotter, Allyson Felix, Francena McCorory, Sanya Richards-Ross), London, 11. August 2012 - 3:18,09 min
Vereinigte Staaten (Sanya Richards, Allyson Felix, Jessica Beard, Francena McCorory), Daegu, 3. September 2011 - 3:18,29 min
Vereinigte Staaten (Lillie Leatherwood, Sherri Howard, Valerie Brisco-Hooks, Chandra Cheeseborough), Los Angeles, 11. August 1984 - 3:18,29 min
Deutsche Demokratische Republik (Dagmar Neubauer, Kirsten Emmelmann, Sabine Busch, Petra Schersing), Seoul, 1. Oktober 1988 - 3:18,38 min
Russland (Jelena Rusina, Tatjana Alexejewa, Margarita Chromowa-Ponomarjowa, Irina Priwalowa), Stuttgart, 22. August 1993 - 3:18,43 min
Sowjetunion (Tazjana Ljadouskaja, Ljudmyla Dschyhalowa, Olha Wladykina-Bryshina, Olga Nasarowa, Olha Wladykina-Bryshina), Tokio, 1. September 1991 - 3:18,54 min
Vereinigte Staaten (Mary Wineberg, Allyson Felix, Monique Henderson, Sanya Richards), Peking, 23. August 2008 - 3:18,55 min
Vereinigte Staaten (DeeDee Trotter, Allyson Felix, Mary Wineberg, Sanya Richards), Ōsaka, 2. September 2007 - 3:18,58 min
Sowjetunion (Olga Nasarowa, Nadeschda Olisarenko, Marija Kultschunowa-Pinigina, Olha Wladykina-Bryshina), Moskau, 18. August 1985 - 3:18,63 min
Deutsche Demokratische Republik (Dagmar Neubauer, Kirsten Emmelmann, Petra Schersing, Sabine Busch), Rom, 6. September 1987 - 3:18,71 min
Jamaika (Rosemarie Whyte, Davita Prendergast, Novlene Williams-Mills, Shericka Williams), Daegu, 3. September 2011 - 3:18,82 min
Russland (Julija Guschtschina, Ljudmila Litwinowa, Tatjana Firowa, Anastassija Kapatschinskaja), Peking, 23. August 2008 - 3:19,01 min
Vereinigte Staaten (DeeDee Trotter, Monique Henderson, Sanya Richards, Monique Hennagan), Athen, 28. August 2004 - 3:19,04 min
Deutsche Demokratische Republik (Kirsten Emmelmann, Sabine Busch, Dagmar Neubauer, Marita Koch), Athen, 11. September 1982 - 3:19,12 min
Sowjetunion (Irina Baskakowa, Olga Nasarowa, Marija Kultschunowa-Pinigina, Olha Wladykina-Bryshina), Prag, 18. August 1984 - 3:19,23 min
Deutsche Demokratische Republik (Doris Maletzki, Brigitte Rohde, Ellen Streidt, Christina Brehmer-Lathan), Montreal, 31. Juli 1976 - 3:19,36 min
Russland (Antonina Kriwoschapka, Natalja Antjuch, Ljudmila Litwinowa, Anastassija Kapatschinskaja), Daegu, 3. September 2011 - 3:19,50 min
Sowjetunion (Aelita Jurtschenko, Olga Nasarowa, Marija Kultschunowa-Pinigina, Olha Wladykina-Bryshina), Rom, 6. September 1987 - 3:19,62 min
Deutsche Demokratische Republik (Gabriele Löwe, Christina Brehmer-Lathan, Brigitte Rohde, Marita Koch), Turin, 5. August 1979 - 3:19,66 min
Deutsche Demokratische Republik (Sabine Busch, Kirsten Emmelmann, Dagmar Neubauer, Petra Schersing), Düsseldorf, 20. Juni 1988 - 3:19,73 min
Deutsche Demokratische Republik (Gesine Walther, Sabine Busch, Marita Koch, Dagmar Neubauer), Helsinki, 14. August 1983 - 3:19,73 min
Jamaika (Shericka Williams, Shereefa Lloyd, Davita Prendagast, Novlene Williams), Ōsaka, 2. September 2007 - 3:19,83 min
Deutsche Demokratische Republik (Dagmar Neubauer, Martina Kämpfert, Bärbel Wöckel, Marita Koch), Zagreb, 16. August 1981 - 3:19,84 min Amerika-Auswahl (Shericka Williams, Tonique Williams-Darling, Christine Amertil, Novlene Williams), Athen, 17. September 2006
- 3:20,04 min
Vereinigtes Königreich (Christine Ohuruogu, Marilyn Okoro, Lee McConnell, Nicola Sanders), Ōsaka, 2. September 2007 - 3:20,10 min
Deutsche Demokratische Republik (Kirsten Emmelmann, Sabine Busch, Dagmar Neubauer, Petra Schersing), Moskau, 18. August 1985 - 3:20,12 min
Sowjetunion (Tatjana Prorotschenko, Tatjana Goischtschik, Nina Sjuskowa, Irina Nasarowa), Moskau, 1. August 1980 - 3:20,15 min
Vereinigte Staaten (Rochelle Stevens, Diane Dixon, Jearl Miles, Lillie Leatherwood), Tokio, 1. September 1991 - 3:20,16 min
Russland (Olesja Krasnomowez, Natalja Nasarowa, Olesja Sykina, Natalja Antjuch), Athen, 28. August 2004 - 3:20,20 min
Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (Jelena Rusina, Ljudmyla Dschyhalowa, Olga Nasarowa, Olha Wladykina-Bryshina), Barcelona, 8. August 1992 - 3:20,21 min
Deutsche Demokratische Republik (Kirsten Emmelmann, Sabine Busch, Petra Schersing, Dagmar Neubauer), Erfurt, 23. Juni 1985 - 3:20,23 min
Russland (Julija Guschtschina, Antonina Kriwoschapka, Tatjana Firowa, Natalja Antjuch), London, 11. August 2012 - 3:20,25 min
Russland (Ljudmila Litwinowa, Natalja Nasarowa, Tatjana Weschkurowa, Natalja Antjuch), Ōsaka, 2. September 2007 - 3:20,32 min
Tschechoslowakei (Taťána Kocembová, Milena Matějkovičová-Strnadová, Zuzana Moravčíková, Jarmila Kratochvílová), Helsinki, 14. August 1983 - 3:20,32 min
Russland (Olesja Krasnomowez, Natalja Antjuch, Tatjana Firowa, Olesja Sykina), Helsinki, 13. August 2005 - 3:20,35 min
Deutsche Demokratische Republik (Gabriele Löwe, Barbara Krug, Christina Brehmer-Lathan, Marita Koch), Moskau, 1. August 1980 - 3:20,40 min
Jamaika (Shericka Williams, Shereefa Lloyd, Rosemarie Whyte, Novlene Williams), Peking, 23. August 2008 - 3:20,65 min
Jamaika (Sandie Richards, Catherine Scott, Debbie-Ann Parris-Thymes, Lorraine Fenton), Edmonton, 12. August 2001 - 3:20,69 min
Vereinigte Staaten (DeeDee Trotter, Monique Henderson, Moushaumi Robinson, Lashinda Demus), Athen, 17. September 2006 - 3:20,88 min
Vereinigte Staaten (Moushaumi Robinson, Lashinda Demus, Sheena Johnson, Monique Henderson), München, 8. August 2004 - 3:20,91 min
Vereinigte Staaten (DeeDee Trotter, Monique Hennagan, Jearl Miles Clark, Sanya Richards), München, 8. August 2004 - 3:20,92 min
Deutschland (Anke Feller, Uta Rohländer-Fromm, Anja Rücker, Grit Breuer), Athen, 10. August 1997 - 3:20,94 min
Russland (Xenija Wdowina, Xenija Sadorina, Ljudmila Litwinowa, Antonina Kriwoschapka), Daegu, 1. September 2011 - 3:20,95 min
Russland (Julija Petschonkina, Olesja Krasnomowez, Natalja Antjuch, Swetlana Pospelowa), Helsinki, 14. August 2005 - 3:20,95 min
Jamaika (Christine Day, Rosemarie Whyte, Shericka Williams, Novlene Williams-Mills), London, 11. August 2012 - 3:21,03 min
Vereinigte Staaten (Maicel Malone-Wallace, Kim Graham, Kim Batten, Jearl Miles Clark), Athen, 10. August 1997 - 3:21,04 min
Vereinigte Staaten (Diane Dixon, Denean Howard-Hill, Valerie Brisco-Hooks, Lillie Leatherwood), Rom, 6. September 1987 - 3:21,04 min
Nigeria (Olabisi Afolabi, Fatima Yusuf, Charity Opara, Falilat Ogunkoya), Atlanta, 3. August 1996
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Progression of World best performances and official IAAF World Records. 2003 Edition. Monaco, 2003, S. 141 ff. u. S. 298 ff. (englisch)
Weblinks[Bearbeiten]
- 4x400 Metres Relay All Time – Ewige Weltbestenliste der IAAF, 4 x 400 m Männer
- 4x400 Metres Relay All Time – Ewige Weltbestenliste der IAAF, 4 x 400 m Frauen
- IAAF Annullierung des US Weltrekords von 1998
100 m | 200 m | 400 m | 800 m | 1500 m | 5000 m | 10.000 m | Marathon | 100 m Hürden (nur Frauen) | 110 m Hürden (nur Männer) | 400 m Hürden | 3000 m Hindernis | 4 × 100-m-Staffel | 4 × 400-m-Staffel | 20-km-Gehen | 50-km-Gehen (nur Männer) | Hochsprung | Stabhochsprung | Weitsprung | Dreisprung | Kugelstoßen | Diskuswurf | Hammerwurf | Speerwurf | Siebenkampf (nur Frauen) | Zehnkampf (nur Männer)