Buchstabensalat
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Als Buchstabensalat wird umgangssprachlich ein Durcheinander von Zeichen mit nicht oder nur schwer erkennbarem Sinn bezeichnet. Er wird zum Beispiel durch fehlerhafte Druckertreiber produziert, durch Tastaturtests, oder beim Betrachten von digitalen Texten in der falschen Codepage. Auch kryptographisch verschlüsselte Texte erscheinen in den meisten Fällen als Buchstabensalat.
1976 stellte Graham Rawlinson von der University of Nottingham im Rahmen einer Studie fest, dass die Reihenfolge der Buchstaben innerhalb von Wörtern – sofern Anfangs- und Endbuchstabe korrekt blieben – die Verständlichkeit nur begrenzt beeinflussen. Dabei ist es allerdings von Bedeutung, ob z. B. bei zusammengesetzten Worten diese für sich betrachtet werden. Zudem sind die Länge und der Vertauschungsgrad mitentscheidend, ob ein Wort noch gelesen werden kann. Das Wort Bcuhstbaenrehenifloge ist noch relativ einfach zu erkennen, während Bbnsghhceeunftloiraee fast nicht mehr lesbar ist.
In der Datenkompression von Texten ist es auch möglich, auf die Vokale zu verzichten, ohne dass die Lesbarkeit zur Gänze verloren geht, auch hierbei kommen die gleichen Erfassungsmuster des menschlichen Gehirns zum Einsatz.
Der Begriff ist von der Buchstabensuppe zu unterscheiden, bei der es sich tatsächlich um ein essbares Gericht handelt, das aus buchstabenförmigen Nudeln besteht.
[Bearbeiten] Weblinks
- ZEIT online: Bnuter Bchutsabensalat
- Buchstabensalat lösen

