Buckcherry

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Buckcherry
Buckcherry-logo.jpg
Live im Sunshine Theater (2007)
Live im Sunshine Theater (2007)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hard Rock, Sleaze Rock
Gründung 1995
Auflösung 2002
Neugründung 2005
Website www.buckcherry.com
Aktuelle Besetzung
Josh Todd
Keith Nelson
Stevie D. (seit 2005)
Xavier Muriel (seit 2005)
Ehemalige Mitglieder
Rhythmusgitarre, Backing Vocals
Yogi Lonich (1999 bis 2001)
Bass, Backing Vocals
Jonathan Brightman (1995 bis 2001)
Schlagzeug
Devon Glenn (1995 bis 2002)
Rhythmusgitarre, Backing Vocals
Josh Fleeger (2001 bis 2002)
Bass, Backing Vocals
Dave Markasky (2001 bis 2002)
Schlagzeug
Matt Lawrence (2002)
Bass, Backing Vocals
Jimmy Ashhurst (2005-2013)
Live-Unterstützung
Bass
Kelly LeMieux (seit 2013)

Buckcherry ist eine US-amerikanische Hard-Rock-Band aus Los Angeles. Der Bandname ist eine Verballhornung des Namens des Rock-'n'-Roll-Musikers Chuck Berry.

Geschichte[Bearbeiten]

Sänger Josh Todd und Leadgitarrist Keith Nelson lernten sich über den gemeinsamen Tätowierer kennen und entdeckten gemeinsame musikalische Vorlieben. Als Duo spielten sie bereits mehrere Demos ein, bis sie gemeinsam mit dem Schlagzeuger Devon Glenn und dem Bassisten Jonathan Brightman die Band Sparrow gründeten. Nach zahlreichen Clubauftritten in Los Angeles wurden sie von DreamWorks Records unter Vertrag genommen und änderten daraufhin ihren Bandnamen in Buckcherry, da dies aus juristischen Gründen nötig war. Obwohl der Name auch einen Spoonerismus von Chuck Berry darstellt, bezog sich die Gruppe damit laut eigenen Angaben auch auf die Bezeichnung einer Drag Queen, die sie kennengelernt hatten.

Live in Köln (2013)

1999 veröffentlichten Buckcherry ein vielgelobtes Debütalbum, mit dem sie in den USA und in Kanda bereits Goldstatus erreichten. Nach einer ausgiebigen Tour, etwa auch als Vorgruppe für Lenny Kravitz und auf dem Festival Woodstock III, spielten sie 2000 ihr Nachfolgealbum ein. Dieses wurde dann 2001 unter dem Titel Time Bomb veröffentlicht. Es wurde von Kritikern jedoch als Enttäuschung angesehen und konnte nicht an den Erfolg des Debüts anknüpfen. Während der Arbeiten am dritten Album wurde die Band von mehreren Mitgliederwechseln geplagt und löste sich schließlich 2002 auf.

In den folgenden Jahren waren Josh Todd und Keith Nelson mit anderen Musikern aktiv, etwa den ehemaligen Guns N' Roses-Mitgliedern Slash, Duff McKagan und Matt Sorum. Todd wurde als Sänger für eine neue gemeinsame Band in Erwägung gezogen, doch schließlich von Slash abgelehnt. Schließlich gründeten dieser und die beiden anderen ehemaligen Guns-N'-Roses-Mitglieder mit Scott Weiland als Sänger die Gruppe Velvet Revolver. 2003 veröffentlichte Sänger Josh Todd das Soloalbum You Made Me. Die 13 Lieder des Albums entsprachen dem bekannten Buckcherry-Stil, fielen insgesamt aber etwas härter aus.

2005 beschlossen Josh Todd und Keith Nelson, zusammen mit neuen Musikern die Neugründung von Buckcherry. 2006 veröffentlichten sie das nach der Auszeit erste Album 15 unter dem Label Eleven Seven Music. Dieses wurde von Kritikern gelobt und war auch kommerziell sehr erfolgreich, was sich in Platin-Auszeichnungen in Kanada und den USA widerspiegelte. Zudem enthielt dieses mit Crazy Bitch den bislang größten Hit der Gruppe. Zu diesem Lied wurde auch zwei Musikvideos produziert. Wobei bei einem jedoch, aus Rücksicht auf das Musikfernsehen, die Kraftausdrücke fehlen, während das andere, mit unzensiertem Text, mit nackten Frauen in einem Stripclub gedreht wurde. Die Single Crazy Bitch wurde 2007 zudem in der Kategorie Best Hard Rock Performance für einen Grammy nominiert.

2008 nahmen sie an der ausgiebigen Crüe Fest-Tour der Band Mötley Crüe teil und 2009 als Vorband von Kiss auf deren Nordamerika-Tournee. Mit dem Nachfolgealbum Black Butterfly erreichten sie 2008 erneut Goldstatus in Kanada. Die erste Singleauskopplung daraus war Too Drunk (To Fuck).

Auf einer 2009 veröffentlichen Doppel-CD, bestehend aus den Alben 15 und Black Butterfly wurde Too Drunk (To Fuck) jedoch durch eine Coverversion des Deep-Purple-Klassikers Highway Star ersetzt. Bonus dieses Pakets war eine dritte Scheibe mit zwei Liveaufnahmen, einer Akustikversion sowie zwei Stücken in Demoversion.

Im Sommer 2010 veröffentlichen Buckcherry ihr fünftes Album All Night Long, das erneut eine Mischung aus Hard Rock sowie Halbballaden bietet. Im Sommer 2014 erschien die Konzept-EP Fuck, die sechs Songs mit dem Wort Fuck im Titel enthält sowie als Bonustrack das Aerosmith-Cover Mama Kin.[1]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[2]
Buckcherry
  US 74 24.04.1999 (30 Wo.)
Time Bomb
  US 64 14.04.2001 (5 Wo.)
15
  US 39 29.04.2006 (126 Wo.)
Black Butterfly
  US 8 04.10.2008 (19 Wo.)
Live & Loud
  US 172 17.10.2009 (1 Wo.)
All Night Long
  UK 57 14.08.2010 (1 Wo.)
  US 10 21.08.2010 (6 Wo.)
Confessions
  US 20 09.03.2013 (… Wo.)
Fuck (EP)
  US 38 06.09.2014 (… Wo.)
Singles[2]
Crazy Bitch
  US 59 20.05.2006 (18 Wo.)
Sorry
  US 9 22.12.2007 (24 Wo.)
Too Drunk…
  US 97 22.11.2008 (1 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1999: Buckcherry
  • 2001: Time Bomb
  • 2006: 15
  • 2008: Black Butterfly
  • 2009: Live & Loud 2009 (Live-Album)
  • 2010: All Night Long
  • 2013: Confessions
  • 2013: The Best Of (Kompilation)
  • 2014: Fuck (EP)
Live in Köln (2013)

Singles[Bearbeiten]

  • 1999: Lit Up
  • 1999: For the Movies
  • 1999: Dead Again
  • 2000: Check Your Head
  • 2001: Ridin'
  • 2006: Crazy Bitch
  • 2006: Next 2 You
  • 2007: Everything
  • 2007: Broken Glass
  • 2007: Sorry
  • 2008: Too Drunk (to Fuck)
  • 2008: Don't Go Away
  • 2008: Rescue Me
  • 2009: Talk to Me
  • 2010: All Night Long
  • 2010: Dead
  • 2011: It's a Party
  • 2012: Gluttony

Quellen[Bearbeiten]

  1. “Fuck” EP is out WORLDWIDE!, buckcherry.com, abgerufen am 4. Oktober 2014
  2. a b Chartquellen: UK-Chartstatistik / US-Charthistorie

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Buckcherry – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien