Cäcilia Renata von Österreich
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Cäcilia Renata von Österreich (* 16. Juli 1611 in Graz; † 24. März 1644 in Krakau) war Königin von Polen und Großfürstin von Litauen.
Sie war die Tochter von Kaiser Ferdinand II. und dessen Gemahlin Maria Anna von Bayern und wurde in Graz streng katholisch erzogen. Sie war lebenslustig und intelligent und wurde am 13. September 1637 in Krakau mit dem polnischen König Wladyslaw IV. verheiratet, dessen Mutter Anna von Österreich zugleich eine Schwester ihres Vaters, also ihre Tante, war.
Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, die jedoch beide das Erwachsenenalter nicht erreichten:
- Prinz Sigmund Kasimir (* 1. April 1640, † 9. August 1647)
- Prinzessin Maria Anna Isabella (* 8. Januar 1642, † 7. Februar 1642)
Der König hatte nicht viel Sympathie für Cäcilia Renate und er machte ihr das Leben am Krakauer Hof nicht leicht. Sie starb im Kindbett bei einer Totgeburt im Jahre 1644 und wurde in der Krypta der Wawel-Kathedrale beigesetzt. Bei seinem Besuch in Krakau stiftete Kaiser Franz Joseph I. Geld für die Renovierung ihres Sarges.
[Bearbeiten] Literatur
- Brigitte Hamann: Die Habsburger, ein biographisches Lexikon. Verlag Carl Ueberreuter, Wien, 1988.
- Henryk Wisner, Wladyslaw IV. Waza, Wroclaw, 1995
| Vorgängerin |
Königin von Polen 1637-1644 |
Nachfolgerin |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cäcilia Renata von Österreich |
| KURZBESCHREIBUNG | durch Heirat Königin von Polen |
| GEBURTSDATUM | 16. Juli 1611 |
| GEBURTSORT | Graz |
| STERBEDATUM | 24. März 1644 |
| STERBEORT | Krakau |

