Call of Juarez

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Call of Juarez
Entwickler Techland
Publisher Ubisoft
Focus Home Interactive
Ascaron
Erstveröffent-
lichung
EU: 7. September 2006 (PC)
UK: 15. September 2006 (PC)
US: 5. Juni 2007 (Xbox 360 und PC)
Plattform(en) PC (Windows)
PlayStation 3
Xbox 360
Genre(s) Ego-Shooter
Thematik Western
Spielmodi Einzelspieler, Mehrspieler (Internet & LAN)
Steuerung Tastatur, Maus, Gamepad
Systemminima P4 2,2 GHz / Athlon 2400+ (2,4 GHz für Celeron)
512 MB RAM
nVidia: GeForce 6600, ATI: Radeon 9800
2 GB Festplatte
Medien 1 DVD, Download, 1 Blu-ray Disc (PS3)
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 18
PEGI ab 18
Information Geltende PEGI-Einstufung: 18+[1]. Deutsche Version geschnitten.

Call of Juarez ist ein auf Western basierender Ego-Shooter des polnischen Entwicklers Techland. Es wurde im Jahr 2006 zunächst für Windows veröffentlicht. Das Spiel erschien ein Jahr später in Nordamerika, gleichzeitig mit der XBox-360-Version. Diese später erschienene Version ist eines der ersten Spiele, die Microsofts DirectX 10 unterstützen.

Inhaltsverzeichnis

Spielprinzip [Bearbeiten]

Bei Call of Juarez schlüpft der Spieler in die Rolle zweier unterschiedlicher Charaktere: Billy die Kerze und Ray McCall. Beide Personen verfügen über unterschiedliche Fähigkeiten und Stärken.

  • Ray ist körperlich stärker und kann daher effizient treten sowie schwere Gegenstände tragen. Ferner kann er einen Brustschutz tragen, um sich vor Kugeln zu schützen.
  • Billy ist körperlich schwächer, kann jedoch über Hindernisse klettern, einen Bogen benutzen, schleichen sowie seine Peitsche einsetzen.

Beide Spielfiguren können Gegenstände wie Stühle, Kisten und Steine benutzen beziehungsweise tragen. Viele dieser Gegenstände können als Waffe verwendet werden, indem damit feindliche Gegnerfiguren beworfen werden. Mit Hilfe von Kisten kann die eigene Spielfigur auf höher gelegene Bereiche klettern.

Hintergrundgeschichte [Bearbeiten]

Die Legende des verschollenen Goldschatzes von Juarez geht auf die Zeiten von Hernán Cortés zurück. Man sagt, es handle sich dabei um das Lösegeld für Montezuma II., der von den Spaniern in der großen Aztekenhauptstadt Tenochtitlán als Geisel genommen wurde. Nach der Plünderung der Stadt ist der Schatz spurlos verschwunden und man vermutet, dass er in der Nähe der Grenzstadt Juarez vergraben wurde. Die Legende besagt, dass der aztekische Sonnengott Huitzilopochtli den Schatz mit einem Fluch belegt hat und dass alle, die diesen Schatz an sich reißen wollen, verrückt werden und schließlich ins Verderben stürzen. Dieser Fluch wird von den Einheimischen „Call of Juarez“ genannt.

Nachfolger [Bearbeiten]

Am 2. Juli 2009 erschien in Europa Call of Juarez: Bound in Blood. Zudem ist ein dritter Teil mit dem Namen Call of Juarez: The Cartel am 21. Juli 2011 erschienen, der anders als die Vorgänger in der Gegenwart spielt.[2] The Cartel fiel bei der Fachpresse durch und musste schlechte Kritiken einstecken und wurde unter anderem für seine rassistischen Inhalte kritisiert[3].

Im September 2012 kündigte Ubisoft eine weitere Fortsetzung namens Call of Juarez: The Gunslinger für das Jahr 2013 an. Wie die Vorgänger zuvor wird auch dieser Teil von Techland entwickelt.[4]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. http://www.pegi.info/de/index/global_id/505/?searchString=call+of+juarez
  2. Junge-Technik.de Call of Juarez The Cartel Ankündigung
  3. Extra Credits, Season 3, Ep. 13 [1]
  4. Daniel Feith: Call of Juarez: Gunslinger - Offiziell angekündigt, Trailer und Screenshots online. In: gamestar.de. 6. September 2012, abgerufen am 6. September 2012.