Christian Fiedler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Christian Fiedler

Christian Fiedler im Jahre 2009

Spielerinformationen
Geburtstag 27. März 1975
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 180 cm
Position Torwart
Vereine in der Jugend
1982–1990
1990–1993
Lichtenrader BC 25
Hertha BSC
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1992–2004
1993–2009
Hertha BSC II
Hertha BSC
46 (0)
234 (0)
Nationalmannschaft
1995–1998 Deutschland U-21 16 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Christian Fiedler (* 27. März 1975 in Berlin) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Fußballspielen lernte Fiedler beim Lichtenrader BC 25 in Berlin, ehe er 1990 in den Nachwuchsbereich von Hertha BSC wechselte. Dort begann er seine Karriere in der Amateurmannschaft von Hertha BSC und kam im DFB-Pokal 1993 mit seiner Mannschaft bis ins Finale gegen Bayer 04 Leverkusen, das seine Mannschaft mit 0:1 verlor. Zur Saison 1994/95 setzte sich der Torwart in der Profimannschaft von Hertha BSC durch und wurde Stammkeeper. Wegen seines Mitwirkens beim Wiederaufstieg in die Bundesliga in der Saison 1996/97 und seiner Loyalität zur Hertha gilt der Torwart bei den Fans als sehr beliebt. Aufgrund seiner für einen Torhüter geringen Körpergröße von 180 cm wurde er immer „Zu kurz“ genannt. Nach dem Aufstieg erreichten die Herthaner in den ersten sieben Spielen nur zwei Punkte und Fiedler geriet in Kritik. Schließlich musste er ins zweite Glied rutschen und wurde von Gábor Király verdrängt.

Sein Debüt in der Bundesliga gab Fiedler am 3. August 1997 gegen Borussia Dortmund.[1] Bis zur Saison 2001/02 war der Torhüter nur Reservist. Als sich dann aber Király am 4. November 2001, im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach verletzte, hütete Fiedler wieder für zehn Folgespiele das Tor der Herthaner.[2] Schließlich musste er wieder Platz auf der Wechselbank nehmen. Während der Winterpause 2003/04 entschied sich Neu-Trainer Hans Meyer einen Wechsel im Tor der Berliner vorzunehmen und machte Fiedler wieder zur Nummer eins. Diesen gab Fiedler bis zum Ende der Saison 2006/07 auch nicht wieder her. Erst mit der Neuverpflichtung Jaroslav Drobný im Sommer 2007, setzte man dem Ur-Berliner einen neuen Konkurrenten vor. Danach blieb Fiedler die Nummer 2 und kam zu keinem weiteren Ligaeinsatz. Im August 2008 erlitt Fiedler in einem Testspiel gegen Newcastle United einen Kreuzbandriss im Knie, der nach einer erfolglosen Reha das Ende seiner Karriere bedeutete.

Nach der Saison 2008/09 beendete Christian Fiedler seiner Karriere und rückte als Torwarttrainer in den Trainerstab bei Hertha BSC. [3] Am 22. Mai 2013 entließ ihn Hertha BSC trotz laufenden Vertrages fristlos.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Fiedler kam zwischen 1995 und 1998 zu 16 Einsätzen in der U-21-Nationalmannschaft.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Vize-Pokalsieger 1993
  • Ligapokal-Sieger 2001 und 2002, Finalist 2000

Privatleben und Politik[Bearbeiten]

Christian Fiedler ist zweifacher Familienvater. Im Mai 2005 war er im Gespräch für die Kandidatur zum CDU-Vizevorsitzenden von Berlin.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spielstatistik Hertha BSC – Borussia Dortmund 1:1 (1:1) vom 3. August 1997 auf fussballdaten.de
  2. Die Spiele der Bundesliga 2001/2002 für Hertha BSC auf fussballdaten.de
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFiedler wird Torwart-Trainer bei Hertha BSC. Süddeutsche Zeitung, 27. April 2009, abgerufen am 3. Mai 2009.