Länderspiel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Länderspiel ist eine sportliche Begegnung zwischen zwei Nationalmannschaften. Bei einem Länderspiel kann es sich sowohl um ein Freundschaftsspiel als auch um ein Pflichtspiel im Rahmen einer Liga, eines Turniers oder der Qualifikation für ein solches handeln. Bei Sportarten, deren Wettkampf nicht aus einem Spiel besteht, spricht man statt von einem Länderspiel von einem Länderkampf. Früher wurde der Begriff Länderkampf aber auch im Fußball verwendet. [1]

Wer als Spieler mindestens ein Länderspiel bestritten hat, darf sich Nationalspieler seines Landes nennen. Die Länderspiele eines Spielers werden gezählt und stellen in der Regel einen wichtigen Leistungsnachweis dar.

Es gibt in vielen Sportarten auch Länderspiele zwischen Jugend- und Juniorenmannschaften. Die Länderspiele in den einzelnen Altersklassen werden separat erfasst, gemeinhin gelten als Länderspiele nur die Spiele in der A-Nationalmannschaft.

Länderspiele im Fußball sind, was das Zuschauer- und Medieninteresse betrifft, die bedeutendsten, insbesondere in Europa und Südamerika. Sie finden in der Regel in großen Stadien statt und werden im Fernsehen übertragen. Vor der Verbreitung des Fernsehens wurde über Länderspiele in den Wochenschauen berichtet. Bei Aufnahmen aus dieser Zeit, die nun im Fernsehen gezeigt werden, handelt es sich in den meisten Fällen um Wochenschauberichte. Je nach Region ziehen aber auch Länderspiele im Hockey, Rugby und Cricket viele Zuschauer an.

Cricket-Länderspiel Australien gegen Indien

Fußball[Bearbeiten]

Spieler und Funktionäre des DFB beim Länderspiel am 5. April 1908 in Basel

Das erste offizielle Länderspiel in der Geschichte des Fußballs fand am 30. November 1872 auf dem Hamilton Crescent bei Glasgow statt, als sich eine schottische und eine von Cuthbert Ottaway angeführte englische Auswahl gegenüberstanden. Das von rund 4.000 Zuschauern verfolgte Spiel endete mit einem 0:0-Unentschieden. Erst fast 30 Jahre später, am 20. Juli 1902 folgte das erste offizielle Länderspiel zweier nicht-britischer Auswahlmannschaften und zugleich das erste Länderspiel außerhalb Europas: In Montevideo trafen Uruguay und Argentinien aufeinander. Die besondere Lage in Südamerika mit wenigen Gegnern führte in der Folge dazu, dass dies die häufigste Begegnung auf Länderebene ist. Am 12. Oktober 1902, folgte dann das erste offizielle Länderspiel zweier nicht-britischer europäischer Auswahlmannschaften: Das Spiel zwischen einem österreichischen und einem ungarischen Team in Wien endete 5:0, Jan Studnicka steuerte drei Tore bei – die Begegnung zwischen einer österreichischen und einer Schweizer Auswahl vom 8. April 1901 gilt als nicht-offiziell. Das erste als offiziell anerkannte Spiel einer Schweizer Auswahl datiert auf den 12. Februar 1905, als in Paris eine französische Auswahl mit 1:0 gewann. Das erste offizielle Länderspiel in der Geschichte des deutschen Fußballs am 5. April 1908 in Basel endete mit einer 3:5-Niederlage der deutschen gegen die Schweizer Auswahl – zuvor hatte es schon 7 Spiele gegeben, die als Ur-Länderspiele in die Geschichte eingingen.

Das erste Länderspiel zwischen einer europäischen und einer außereuropäischen Mannschaft fand am 20. August 1916 in Stockholm zwischen Schweden und den USA statt und endete 3:2 für die USA.[2] 1920 fand das erste Spiel zwischen einer europäischen und einer afrikanischen Mannschaft statt, am 28. August 1920 besiegte Italien die ägyptische Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Gent mit 2:1.[3] 1924 fanden während der Olympischen Spiele die ersten Spiele zwischen Europa und Südamerika statt. Am 26. Mai 1924 besiegte Uruguay in Paris Jugoslawien mit 7:0.[4]

Hieß das erste Länderspiel zwischen Deutschland und der Schweiz noch „freundschaftlicher Länderkampf“, so kam es im Laufe der letzten Jahrzehnte bei Länderspielen immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen so genannten Fans. 1969 lösten Ausschreitungen bei einem WM-Qualifikationsspiel einen Krieg, den „Fußballkrieg“ zwischen Honduras und El Salvador aus.

Mittlerweile gibt es in Deutschland 13 Spieler mit mindestens 100 Länderspielen, allerdings zählt die FIFA für Hans-Jürgen Dörner und Joachim Streich im Gegensatz zum DFB nur 96 bzw. 98 A-Länderspiele. Rekord-Nationalspieler im Herrenfußball ist Lothar Matthäus mit 150 Länderspielen, der damit auch mehrere Jahre europäischer Rekordhalter war. Bis Mitte der 60er Jahre waren Auswechslungen im Fußball nur in Freundschaftsspielen möglich. Da nach dem Zweiten Weltkrieg die A-Nationalmannschaft nicht mehr an den Olympischen Spielen teilnahm, war Uwe Seeler der erste Spieler nach dem Krieg, der mit seinem 72. und letzten Länderspiel den Vorkriegsrekord von Paul Janes überbieten konnte. Weil jeder Einsatz, auch wenn er nur wenige Minuten dauerte, als Länderspiel zählt, kommen seitdem selbst durchschnittliche Spieler auf viele Länderspiele. Zudem sind durch die Fußball-Europameisterschaften weitere Qualifikationsspiele hinzugekommen und auch die politischen Umwälzungen im vormaligen Ostblock haben dazu geführt, dass es mehr Spiele wurden, da die europäischen Qualifikationsgruppen für die Welt- und Europameisterschaften ab den 90er Jahren größer wurden. Auch wurde die Südamerika-Qualifikation zur WM geändert: Wurde diese bis zur WM 1994 in Kleingruppen ausgetragen, so treten seit der Qualifikation für die WM 1998 alle zehn südamerikanischen Mannschaften zweimal gegeneinander an, so dass bis zu 18 Spiele pro Mannschaft notwendig sind, wenn keine südamerikanische Mannschaft als Veranstalter direkt qualifiziert ist. Allerdings nahm dafür die Zahl der inoffiziellen Pokalwettbewerbe (z.B. Taça do Atlântico u.a.) in Südamerika ab.

Bei den Frauen sind es sogar 19 Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft, die mindestens 100 Länderspiele vorweisen können, wobei die nicht mehr aktiven Birgit Prinz (214), Kerstin Stegemann (191), Ariane Hingst (174) und Bettina Wiegmann (154) vierundsechzig, einundvierzig, vierundzwanzig bzw. vier mehr aufzuweisen haben als Matthäus. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass bei den Frauen die A-Nationalmannschaft an den Olympischen Spielen teilnimmt, während es bei den Männern ab Mitte der 50er Jahre bis in die 80er Amateurmannschaften und ab dann U23-Mannschaften waren, womit die Frauen auf mehr Turniere kommen. Zudem begannen viele Frauen in den ersten Jahren ihre Länderspielkarriere früher und wurden seltener verletzt. Einzige aktive deutsche Nationalspielerinnen mit mehr als 100 Länderspielen sind derzeit Nadine Angerer, Annike Krahn und Anja Mittag.

In Österreich ist Andreas Herzog der einzige, der mit 103 Spielen eine dreistellige Zahl erreicht hat. In der Schweiz haben mittlerweile drei Spieler mehr als 100 Länderspiele erreicht, Rekordhalter ist Heinz Hermann mit 117 Spielen.

Weltrekordhalter bei den Männern war lange Zeit mit 181 Länderspielen Mohammad ad-Daʿayyaʿ, von denen die FIFA nun aber nur noch 178 Spiele als A-Länderspiele wertet. Am 29. Februar 2012 machte der Ägypter Ahmed Hassan sein 179. von mittlerweile 184 Spielen.[5] Bei den Frauen ist die nicht mehr aktive US-Amerikanerin Kristine Lilly mit 352 Einsätzen alleinige Rekordspielerin. Der erste Spieler, der 100 Länderspiele erreichte war der Engländer Billy Wright. Am 11. April 1959 stellte er diese Marke auf und blieb bis zum 14. Juni 1970 Rekordhalter.

Siehe auch:

Liste der ersten Fußball-Länderspiele
Liste der ersten Frauenfußball-Länderspiele
Liste der Fußballspieler mit mindestens 100 Länderspielen
Liste der Fußballspielerinnen mit mindestens 100 Länderspielen

Die meisten Spiele[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jubiläumsspiele der Nationalmannschaften mit mehr als 800 Spielen
(Zeitachse: Daten der deutschen Jubiläumsspiele)

Acht Länder haben mehr als 800 Länderspiele bestritten:

  1. SchwedenSchweden Schweden: 982 (seit 12. Juli 1908)
  2. Korea SudSüdkorea Südkorea: 830 bis 967, je nach Zählung (seit 2. August 1948)
  3. ArgentinienArgentinien Argentinien: 913 bis 948, je nach Zählung (seit 20. Juli 1902)
  4. EnglandEngland England: 938 (seit 30. November 1872)
  5. BrasilienBrasilien Brasilien: 928 bis 930, je nach Zählung (seit 20. September 1914)
  6. DeutschlandDeutschland Deutschland: 896 (seit 5. April 1908)
  7. UngarnUngarn Ungarn: 862 bis 913, je nach Zählung (seit 12. Oktober 1902)
  8. UruguayUruguay Uruguay: 838 bis 860, je nach Zählung (seit 20. Juli 1902)

(Stand: 15. Oktober 2014)

Vier Mannschaften gelang es bisher mindestens 2000 Tore zu schießen (ohne Tore im Elfmeterschießen, aber inkl. Eigentore durch den Gegner):

1. England am 15. November 2011 (aktuell: 2069, 2,21 pro Spiel)
2. Brasilien am 5. März 2014 (aktuell: 2025, 2,18 pro Spiel)
3. Deutschland am 8. Juli 2014 (aktuell: 2012, 2,25 pro Spiel)
4. Schweden am 4. September 2014 (aktuell: 2005, 2,04 pro Spiel)

Frauen[Bearbeiten]

Jubiläumsspiele der Nationalmannschaften mit mehr als 300 Spielen
(Zeitachse: Daten der deutschen Jubiläumsspiele)

Bei den Frauen haben seit dem ersten von der FIFA anerkannten Länderspiel am 17. April 1971 dreizehn Länder mindestens 300 Spiele bestritten:

  1. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten: 545 (seit 18. August 1985)
  2. China VolksrepublikChina Volksrepublik China: 482 (seit 20. Juli 1986)
  3. SchwedenSchweden Schweden: 459 (seit 25. August 1973)
  4. NorwegenNorwegen Norwegen: 449 (seit 7. Juli 1978)
  5. DeutschlandDeutschland Deutschland: 398 (seit 10. November 1982)
  6. DanemarkDänemark Dänemark: 394 (seit 27. Juli 1974)
  7. FrankreichFrankreich Frankreich: 366 (seit 17. April 1971)
  8. ItalienItalien Italien: 357 nach FIFA-Zählung / 414 Spiele + 2 noch nicht berücksichtigte Spiele nach RSSSF-Zählung (seit 28. November 1971)
  9. NiederlandeNiederlande Niederlande: 343 (seit 17. April 1971)
  10. EnglandEngland England: 325 (seit 2. Juni 1971)
  11. FinnlandFinnland Finnland: 316 nach FIFA-Zählung / 312 Spiele + 5 noch nicht berücksichtigte Spiele nach RSSSF-Zählung (seit 26. Juli 1974)
  12. AustralienAustralien Australien: 304, inkl. Spiele, die von der FIFA nicht berücksichtigt wurden, z. B. bei Kontinentalmeisterschaften gegen Nicht-FIFA-Mitglieder (seit 25. August 1975)
  13. JapanJapan Japan: 307 nach FIFA Zählung (seit 6. September 1981)

(Stand: 19. September 2014)

Fünf Mannschaften gelang es bisher, mindestens 1000 Tore zu schießen (ohne Tore im Elfmeterschießen, aber inkl. Eigentore durch den Gegner):

  1. USA am 3. Februar 2004 (aktuell: 1664, 3,05 pro Spiel)
  2. China am 15. Juli 2009 (aktuell: 1121, 2,27 pro Spiel)
  3. Deutschland am 15. Februar 2012 (aktuell: 1149, 2,89 pro Spiel)
  4. Schweden am 5. April 2014 (aktuell: 1019, 2,22 pro Spiel)
  5. Norwegen am 18. Juni 2014 (aktuell: 1011, 2,25 pro Spiel)

Häufigste Paarungen[Bearbeiten]

Die häufigsten Begegnungen fanden zwischen Nachbarn statt:

  1. ArgentinienUruguay: 201 Spiele[6] (davon 183 offizielle Spiele) zwischen 1901 und 2013
  2. ÖsterreichUngarn: 136 Spiele zwischen 1902 und 2006
  3. BelgienNiederlande: 125 Spiele zwischen 1905 und 2012
  4. EnglandSchottland: 111 Spiele zwischen 1872 und 2013
  5. Schottland - Wales: 106 Spiele zwischen 1876 und 2012 (häufigste Paarung zwischen 2 Ländern ohne gemeinsame Landgrenze)
  6. Schweden - Norwegen: 105 Spiele zwischen 1908 und 2013
  7. Dänemark - Schweden: 103 (102[7]) Spiele zwischen 1913 und 2009
  8. England - Wales: 101 Spiele zwischen 1879 und 2011
  9. Argentinien – Brasilien: 101 Spiele[8] (davon 95 von der FIFA gezählt) zwischen 1914 und 2014
  10. England - Irland (bis 1920)/Nordirland (ab 1921): 98 Spiele zwischen 1882 und 2005, davon 35 gegen Irland vor 1921
  11. Argentinien – Paraguay 97 Spiele[9] (davon 89 von der FIFA gezählt) zwischen 1919 und 2013

Deutschland spielte am häufigsten gegen die Schweiz (51 Spiele), die Schweiz am häufigsten gegen Italien (58 Spiele). Dies ist auch für Italien die häufigste Paarung.

Bei den Frauen trafen bisher Kanada und die USA am häufigsten (56 Spiele) aufeinander. Häufigste Paarung in Europa ist Dänemark gegen Schweden (51 Spiele). Häufigster Gegner der deutschen Frauen ist Norwegen (38 Spiele), die Schweizerinnen spielten am häufigsten (20 Spiele) gegen Italien, die Österreicherinnen bestritten wie ihre männlichen Kollegen die meisten Spiele (12) gegen Ungarn.

Die meisten interkontinentalen Vergleiche gab es bei den Männern zwischen Brasilien und Mexiko (34 bzw. 38, je nach Zählung) und bei den Frauen zwischen den USA und China (52). Brasilien bestritt auch die meisten Spiele gegen Mannschaften anderer Konföderationen: 303 (= höchste Anzahl eines Landes gegen Mannschaften einer anderen Konföderation) gegen europäische Mannschaften, 87 gegen CONCACAF-Mannschaften, 34 gegen afrikanische Mannschaften, 33 gegen AFC-Mannschaften, neun gegen OFC-Mannschaften und eins gegen Israel als dies keiner Konföderation angehörte, d.h. 467 von 930 Spielen und damit etwas mehr als 50 % seiner Spiele. Den größten Anteil seiner Spiele gegen Mannschaften anderer Konföderationen bestritt Australien: 320 von 491 Spielen = 65 %.

Höchste Siege[Bearbeiten]

In der Liste der höchsten Länderspielsiege stehen auffällig viele Spiele gegen pazifische Inselstaaten. In 14 von der FIFA anerkannten Spielen erzielte eine Mannschaft mehr als 20 Tore. Das höchste Ergebnis, bei dem dem unterlegenen Gegner ein Tor gelang, ist das 1:17 zwischen Frankreich und Dänemark bei den Olympischen Spielen 1908.

  1. AustralienAmerikanisch Samoa 31:0 (Coffs Harbour, Australien; 11. April 2001)
  2. TahitiCookinseln 30:0 (Papeete, Tahiti; 2. September 1971)
  3. FidschiKiribati 24:0 (Suva, Fidschi; 24. August 1979)
  4. Nordkorea (Frauen)- Singapur (Frauen) 24:0 (Taipeh, Taiwan; 6. Dezember 2001)
  5. Australien – Tonga 22:0 (Coffs Harbour, Australien; 9. April 2001)
  6. LibyenOman 21:0 (Bagdad, Irak; 1. April 1966)
  7. China (Frauen) - Philippinen (Frauen) 21:0 (Kota Kinabalu, Malaysia; 24. September 1995)
  8. Japan (Frauen) - Guam (Frauen) 21:0 (Panyu, China; 5. Dezember 1997)
  9. Kanada (Frauen) - Puerto Rico (Frauen) 21:0 (Etobicoke, Kanada; 28. August 1998)
  10. Neuseeland (Frauen) - Samoa (Frauen) 21:0 (Auckland, Neuseeland; 9. Oktober 1998)
  11. Australien (Frauen) - Amerikanisch-Samoa (Frauen) 21:0 (Auckland, Neuseeland; 9. Oktober 1998)
  12. NordkoreaGuam 21:0 (Taipeh, Taiwan; 11. März 2005)
  13. Kuba (Frauen) - Britische Jungferninseln (Frauen) 21:0 (Santo Domingo, Dominikanische Republik; 3. Oktober 2007)
  14. Jordanien (Frauen) - Kuwait (Frauen) 21:0 (Amman, Jordanien; 7. Juni 2013)

Handball[Bearbeiten]

Das erste Länderspiel in der Handballgeschichte fand am 13. September 1925 in Halle (Saale) statt. Das Feldhandballspiel der beiden Männermannschaften von Deutschland und Österreich endete 3:6 für Österreich.

Fast genau fünf Jahre später, am 7. September 1930, wurde das erste deutsche Länderspiel der Frauen ausgetragen. Wie schon bei den Männern standen sich auch dieses mal Deutschland und Österreich gegenüber. Und auch in diesem in Prag ausgetragenen Feldhandballspiel gewann Österreich (4:5).[10]

Rugby[Bearbeiten]

Im Rugby werden Länderspiele meist als Test bezeichnet. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten, aber ähnlich zum Cricket, werden im Rugby nicht nur Spiele ausschließlich mit Nationalmannschaften als Länderspiel gezählt, sondern auch Spiele von anerkannten Mehrnationenauswahlen. So vertreten im Rugby Union die British and Irish Lions die Verbände Großbritanniens und Irlands und die Pacific Islanders fünf pazifische Inselstaaten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.europeana.eu/portal/record/92064/F8896C6E3FEEB67705AF9230920FCE4EDE433FFA.html
  2. http://www.rsssf.com/tablesz/zwed-intres.html
  3. http://www.rsssf.com/tablesi/ital-intres1920.html
  4. http://www.rsssf.com/tablesj/joeg-intres20.html
  5. Der Rekord wurde von der FIFA am 1. März gemeldet [1], laut einer ägyptischen Quelle war es bereits sein 180. Länderspiel. [2]
  6. http://www.rsssf.com/tablesa/argurures.html
  7. Der Schwedische Verband zählt im Gegensatz zur FIFA und zur DBU das Spiel am 31. Januar 2000 in La Manga mit
  8. In der rsssf-Statistik (Stand 1. Januar 2009) werden 93 Spiele gezählt, aber auch 3 als unsicher charakterisiert.[3]
  9. http://www.rsssf.com/tablesa/argparares.html
  10. DHB.de, Meilensteine des Handballsports von 1908 bis 2003

Weblinks[Bearbeiten]