Christian Möllmann

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Nominator
  DE 3 12.02.2001 (7 Wo.)
  AT 34 11.02.2001 (6 Wo.)
  CH 53 11.02.2001 (3 Wo.)
Singles
Es ist geil ein Arschloch zu sein
  DE 1 27.11.2000 (16 Wo.)
  AT 3 03.12.2000 (16 Wo.)
  CH 7 10.12.2000 (14 Wo.)
Was kostet die Welt?
  DE 8 19.02.2001 (9 Wo.)
  AT 47 18.02.2001 (7 Wo.)

Christian Reinhard Möllmann (* 12. März 1972 in Essen) ist ein deutscher Big Brother-Teilnehmer und Sänger.

Inhaltsverzeichnis

Karriere[Bearbeiten]

Der ehemalige Polizist begann seine Karriere im Freizeit- und Entertainmentpark Warner Bros. Movie World 1998 als Showleiter und später Schauspieler.

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er im Herbst 2000 als Kandidat der zweiten Staffel der Fernsehshow Big Brother. Möllmann erklärte sich von Beginn an zum „Nominator“. Mit gezielt provokantem Verhalten brachte er nicht nur andere Bewohner des Containers schnell gegen sich auf, sondern auch die Macher der Sendung. Seine bewusste Selbstinszenierung in der Rolle des „Nominators“ und seine gestellten, an Soap Operas erinnernden Selbstgespräche hatten immer wieder Ermahnungen seitens der Redaktion zur Folge, weil sie das Konzept der Show ad absurdum führten, vorgeblich unverfälschtes Leben zu zeigen. Nach einem Monat verließ er freiwillig den Wohncontainer.

Wie andere Big-Brother-Kandidaten zuvor nutzte auch Möllmann seine zeitweilige Popularität für die Veröffentlichung eigener Plattenaufnahmen. Seine Debütsingle Es ist geil ein Arschloch zu sein erreichte im November 2000 auf Anhieb Platz 1 der deutschen Singlecharts, hielt sich dort neun Wochen lang und erreichte Platinstatus. In Österreich und in der Schweiz erreichte er die Spitzenplatzierungen drei und sieben.[1] Das Album Nominator erreichte Platz 3 in Deutschland, Platz 34 in Österreich und Platz 53 in der Schweiz.[2] Die Single Was kostet die Welt hat in Deutschland die Platz 8 und in Österreich die Platzierung 47 geschaftet.[3][4]

2001 und 2002 moderierte Möllmann die Sendung Robot Wars beim Fernsehsender RTL2. Vom 2. März 2004 bis zum 1. März 2005 war er neben Ruth Moschner und Oliver Petszokat Co-Moderator der fünften Big Brother-Staffel. Bei BB6 ('Big Brother - Das Dorf') hatte er weiterhin zahlreiche Gastauftritte. Danach war Christian Möllmann Moderator des ebenfalls von Endemol produzierten Big-Brother-Klons Der Container Exklusiv.[5] Dieser lief vom 26. Februar bis 5. Juni 2006 auf dem Pay-TV-Sender Premiere.

Auch in der neunten Staffel der deutschen Big-Brother-Ausgabe 2009 kommentierte Möllmann in seiner Rolle als „Nominator“ das Verhalten einzelner Teilnehmer in der wöchentlichen Live-Show. [6]

Diskografie[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • Es ist geil ein Arschloch zu sein (2000)[7]
  • Was kostet die Welt? (2001)

Alben[Bearbeiten]

  • Nominator (2001)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2000: Silberner Bravo-Otto
  • 2000: Top of the Pops-Award

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chartplatzierungen von Es ist geil, ein Arschloch zu sein in D, A und CH
  2. Album Nominator in den Charts in D, A und CH
  3. http://www.austriancharts.at/showitem.asp?interpret=Christian&titel=Was+kostet+die+Welt&cat=s
  4. http://www.charts.de/song.asp?artist=Christian&title=Was+kostet+die+Welt
  5. http://www.dwdl.de/nachrichten/6209/premieres_big_brotherersatz_heit_der_container_exklusiv/
  6. Tag 148 bei Big Brother Reloaded: Der Nominator ist zurück! Und: Claudy muss für immer das Haus verlassen
  7. Musikvideo