Cimitero Monumentale della Certosa di Bologna

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Eingang via della Certosa

Der Cimitero Monumentale della Certosa di Bologna ist ein Friedhof in Bologna. Er liegt außerhalb der Stadtmauer, in der Nähe des Stadio Renato Dall’Ara, am Fuße der Colle della Guardia, auf denen die Wallfahrtskirche Santuario della Madonna di San Luca steht.

Grabmal des Anthropologen Frassetto[1], von Farpi Vignoli (1950)

Der Gemeindefriedhof wurde 1801 angelegt, wobei die bestehenden Strukturen der Kartause des San Girolamo di Casara genutzt wurden, die Mitte des 14. Jh. gegründet und 1797 von Napoleon aufgelöst worden war. Die Leidenschaft, die Adelige wie Bürgerliche für die Errichtung von Familiengruften entwickelten, verwandelte die Certosa in ein regelrechtes „Freilichtmuseum“, welches zum Besuchspunkt vieler Italienreisen wurde; zu den Besuchern gehören Chateaubriand, Byron, Dickens, Mommsen, Stendhal. Neben Führungen werden in der warmen Jahreszeit auch Konzerte veranstaltet.

Grabstätten bekannter Personen[Bearbeiten]

Sala del Colombario
Beinhaus für gefallene Partisanen, Architekt: Piero Bottoni.

Auf dem Friedhof finden sich die Grabstätten zahlreicher Personen, die für die Geschichte Bolognas und Italiens wichtig waren, darunter:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.archiviostorico.unibo.it/template/detailImmagini.asp?IDFolder=324&IDOggetto=27634&mCO=ucmPhhfuuj%2FJoufsp2!BTD&mCW=&mCJ=&LN=IT

44.81666666666711.5Koordinaten: 44° 49′ 0″ N, 11° 30′ 0″ O