Claudia Bosse

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Claudia Bosse (Nestroy-Theaterpreis 2009)

Claudia Bosse (* 1969 in Salzgitter-Bad) ist eine deutsche Regisseurin.

Leben[Bearbeiten]

Claudia Bosse studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Es folgten Inszenierungen und theatrale Installationen, Interventionen im öffentlichen Raum in Berlin, Genf, Wien, New York, Tunis, Düsseldorf, Podgorica/Montenegro, Graz. Sie erhielt Lehraufträge und gab Publikationen zu ihren Regiearbeiten und Installationsprojekten heraus. Sie ist Mitbegründerin des theatercombinat und dessen künstlerische Leiterin. 2006- 2008 arbeitete Claudia Bosse als feste Gastregisseurin am Théâtre du Grütli in Genf. Dort inszenierte sie z.B. Phèdre (Racine/Seneca), das am 22. April 2008 im Salle du Faubourg Premiere hatte und bis 4. Mai 2008 dort zu sehen war. Bosse inszenierte im Rahmen des Festivals „Theaterformen“ [1] die antike Tragödie „Die Perser“ von Aischylos in Braunschweig. Ins Zentrum dieser Inszenierung stellte Bosse den Chor, den sie aus 500 Bürgerinnen und Bürgern Braunschweigs und Umgebung bildete[2]. 2009 folgte die Inszenierung von "2481 desaster zone": ein Hybrid aus 4 Tragödien mit der Uraufführung in Wien. Seit 2010 entwickelt sie eine Serie politischer Hybride mit den Arbeiten "vampires of the 21st century oder was also tun?" (2010/11) in Düsseldorf, Wien und New York, sowie " dominant powers. was also tun?" (2011/12) in Wien und Tunis. Seit 2011 verstärkt Arbeiten im bildnerischen Bereich mit "the tears of stalin" für die Prager Quadriennale 2011 [3] und "der raum der raum das bild das bild das bett der baum und die entblössung der leiber" [4] für das Leopold Museum, Wien.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Festivals Theaterformen
  2. Der Chor der Perser
  3. http://www.pq.cz/res/data/255/026323.pdf
  4. http://www.leopoldmuseum.org/de/ausstellungen/aktuell/17/melancholie-und-provokation

Weblinks[Bearbeiten]