Claudia Gudelius

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Claudia Gudelius

Claudia Gudelius, geb. Höhne (* 13. November 1951 in Bad Tölz), ist eine deutsche Ärztin und Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten]

Gudelius wuchs in Jachenau in Oberbayern auf. Ihre Eltern waren der ehemalige Generalmajor Otto Höhne und dessen Frau Hildegard, geb. Klügel. Im Jahre 1971 machte sie ihr Abitur am Gymnasium Hohenburg in Lenggries und studierte später an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Medizin und aztekische Sprache. Nach der Approbation im Jahre 1979 promovierte sie mit einer Dissertation zur Heilkunde der Indianer Nordamerikas.

Anschließend war sie als Assistenz-, Truppen- und Fliegerärztin tätig. Nach 15-jähriger Pause als Mutter übt sie ihren Beruf wieder als Bereitschaftsärztin in einer neurologischen Klinik aus. Gleichzeitig bereiste sie in den letzten zehn Jahren Indianerreservate, zog mit Kamelen durch Regionen der Libyschen Wüste, der Sahara und der Syrischen Wüste, hielt sich in den Oasen Siwa und Bahariya und in Palästinenserlagern auf, bereiste Amerika, Israel, Ägypten, Syrien und den Libanon. Von zwei Mongolen begleitet, durchquerte sie mit Pferd und Kamel die mongolische Steppe und die Wüste Gobi. Inspiriert von diesen Reisen, die sie stets nur von einem Einheimischen begleitet und abseits der Touristenwege unternimmt, entstehen ihre Romane.

Claudia Gudelius ist seit 1975 verheiratet und hat vier Kinder.

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]