Computerspielemuseum Berlin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Das Computerspielemuseum in Berlin-Friedrichshain
Das Computerspielemuseum in Berlin-Friedrichshain
Das Computerspielemuseum: Ansicht bei Nacht

Das Computerspielemuseum Berlin wurde im Jahr 1997 gegründet. In den Jahren von 1997 bis 2000 besaß es eine dauerhafte Ausstellung in Berlin. Danach trat es nur noch online auf.[1] Seit dem 21. Januar 2011 ist das Museum mit einer neuen permanenten Ausstellung im ehemaligen Café Warschau in der Karl-Marx-Allee präsent.[2]

Allgemeines[Bearbeiten]

Das Computerspielemuseum eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Seitdem war es für über 30 nationale und internationale Ausstellungen verantwortlich, darunter das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Projekt »pong.mythos«, eine Wanderausstellung mit künstlerischen Werken zum Spiel Pong. In den letzten fünf Jahren haben über 470.000 Besucher diese temporären Ausstellungen gesehen. Das Museum verfügt (Stand 2010) über ca. 16.000 originale Spieletitel, ca. 10.000 Fachmagazine, viele historische Heimcomputer und Konsolensysteme, die in Europa verkauft wurden, und eine umfangreiche Sammlung von weiteren Dokumenten, wie z. B. Videos, Poster und Handbücher. Es besitzt somit eine der größten Sammlungen von Entertainmentsoft- und -hardware in Europa.[3][4]

Die Sammlung des Computerspielemuseums ist Eigentum des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit e.V., das neue Museum selbst wird von der Gameshouse gGmbH betrieben. Der Aufbau der neuen Dauerausstellung wurde von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und aus dem Kulturinvestitionsprogramm der Berliner Kulturverwaltung, d.h. aus EFRE-Mitteln finanziert.

Das Computerspielemuseum ist Mitglied im International Council of Museums (ICOM), im Deutschen Museumsbund sowie im Nestor-Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Sonderausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Neben der dauerhaften Ausstellung, welche die Entwicklung des Computers und Computerspiele veranschaulicht, werden Sonderausstellungen gezeigt, die Aspekte des Computers, Videospiele und/oder Kunst zum zentralen Gegenstand haben.

Projekte[Bearbeiten]

Das Museum ist Kooperationspartner des EU-Forschungsprojektes PLANETS (Preservation and Long-term Access through Networked Services). Außerdem ist es Mitträger des Keeping Emulation Environments Portable-EU-Forschungsprojekts.[3]

Preise[Bearbeiten]

Das Museum ist Träger des Deutschen Kinderkulturpreises 2002.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatAusstellungen. Computerspielemuseum, abgerufen am 22. Juli 2009 (deutsch).
  2.  Hilmar Schmundt: Der Spiegel. Nr. 03/2011, 17. Januar 2011, S. 117.
  3. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatSammeln & Bewahren. Computerspielemuseum, abgerufen am 22. Juli 2009 (deutsch).
  4. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatÜber uns. Computerspielemuseum, abgerufen am 22. Juli 2009 (deutsch).

52.51749413.441944Koordinaten: 52° 31′ 3″ N, 13° 26′ 31″ O