Conrad Wiene

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Conrad Hans Wiene, auch Konrad Wiene, (* 3. Februar 1882 in Wien; † 1934) war ein österreichischer Theaterschauspieler, Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten]

Nachdem er das Gymnasium in Dresden im Jahr 1900 absolviert hatte, wandte er sich dem Sommertheater in Phystian zu. Dort debütierte er als „Dr. Drontheim“ im „Zweiten Gesicht“. Noch im selben Jahr nahm er Engagement am Hoftheater in Gera, beteiligte sich 1901 an der internationalen Tournee, die Agnes Sorma unternahm. Von dieser Tournee zurückgekehrt trat er in den Verband des Stadttheaters Lübeck ein (Antrittsrolle: „Hans“ in „Jugend“). 1902 wurde Wiene als erster jugendlicher Held und Liebhaber an das Deutsche Theater Hannover verpflichtet. Zwischen 1905 und 1914 klafft eine Lücke, bis er dann als Filmregisseur wieder in Erscheinung tritt.

Sein Vater war der Schauspieler Karl Wiene, sein Bruder Robert Wiene.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1914: Der Evangelimann
  • 1916: Die Dame mit der Maske
  • 1916: Der Mann im Spiegel
  • 1917: Dem Frieden entgegen
  • 1917: Das verschnupfte Miezerl
  • 1917: Dem Frieden entgegen
  • 1917: Veilchen Nr. 4
  • 1918: Am Tor des Lebens
  • 1918: Am Tor des Todes
  • 1918: Das Haus ohne Lachen
  • 1918: Der letzte Erbe von Lassa
  • 1918: Der Stärkere
  • 1918: Der vorsichtige Kapitalist
  • 1918: Frank Boyers Diener
  • 1919: Der Umweg zur Ehe
  • 1919: Die Spinne
  • 1919: Zwei Welten
  • 1920: Glanz und Elend der Kurtisanen Teil 1
  • 1920: Glanz und Elend der Kurtisanen Teil 2
  • 1920: Moral, der Meister des Verbrechens
  • 1921: Der Herzog von Rochester
  • 1922: Das Testament des Ive Sievers
  • 1922: Das Erbe
  • 1923: Die Macht der Finsternis
  • 1924: Der krasse Fuchs
  • 1924: Das Testament des Joe Sivers
  • 1925: Zapfenstreich
  • 1926: Unter Ausschluß der Öffentlichkeit
  • 1926: Ich hatt' einen Kameraden
  • 1926: Die kleine Dingsda
  • 1926: Trude, die Sechzehnjährige
  • 1928: Heut' spielt der Strauß (Der Walzerkönig)
  • 1928: Die Vierte von rechts
  • 1929: Eros in Ketten
  • 1929: Der Jugend ihr Recht (Revolution der Jugend)
  • 1929: Sexualnot
  • 1930: Eine Dirne ist ermordet worden
  • 1930: Madame Blaubart
  • 1931: Das Schicksal einer schönen Frau
  • 1931: Sang viennois
  • 1931: So lang' noch ein Walzer vom Strauß erklingt
  • 1932: Durchlaucht amüsiert sich
  • 1932: Johann Strauss, k. u. k. Hofkapellmeister

Literatur[Bearbeiten]

  • Ludwig Eisenberg: Großes biographisches Lexikon der deutschen Bühne im 19. Jahrhundert. List, Leipzig 1903, S. 1122

Weblinks[Bearbeiten]