Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering

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Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering
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Rechtsform Limited
Gründung 1973
Sitz Seoul, Südkorea
Leitung Jae-Ho Ko (CEO)
Mitarbeiter rund 25.000
Umsatz 14.058 Mrd. (2012, 9,52 Mrd. €)[1]
Gewinn 175 Mrd. ₩ (2012, 118,5 Mio. €)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Branche Schiffbau
Produkte Containerschiffe, Trosschiffe, Flüssiggastanker, Bohrplattform, WindkraftanlagenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.dsme.co.kr

Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME) ist ein südkoreanisches Unternehmen mit Firmensitz in Seoul.

Das Unternehmen ist im Schiffbau tätig und gehört zu den weltweit größten Werften. DSME war ein Teil des Mischkonzerns Daewoo, von dem es 1999 als eigenständiges Unternehmen abgetrennt wurde. Im Februar 2012 erhielt das Unternehmen einen Großauftrag zum Bau von vier Trossschiffen für die Royal Navy.[2]

DSME baute unter anderem die Containerschiffe der American-New-York-Klasse, der Triple-E-Klasse, der Dublin-Express-Klasse und der Toronto-Express-Klasse. Ebenso baute DSME das Containerschiff CMA CGM Vela, den Autotransporter Don Carlos und die Öltanker Sirius Star und Limburg.

DSME hat den Auftrag für die erste Flüssiggas-FPSO erhalten.

2009 übernahm DSME den deutsch-amerikanischen Windenergieanlagenhersteller DeWind.

DeWind[Bearbeiten]

Der Windkraftanlagenhersteller DeWind wurde 1995 in Lübeck (Deutschland) gegründet. 2007 wurde das Unternehmen durch die Composite Technologie Corp. (Texas) gekauft. 2009 wurde die Firma durch Daewoo Shipbuilding and Marine Engineering (DSME) übernommen. Bis heute wurden über 900 Anlagen mit einer Gesamtkapazität von über 1600 MW aufgestellt.

Anlagen

D4 500kW / 600kW seit 1996
D6 1.0MW / 1.25MW seit 1999
D8 2.0MW seit 2002

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Geschäftsbericht 2012 (englisch)
  2. BBC:South Korea wins Royal Navy tanker deal worth £452m