Decke (Bauteil)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Holzbalkendecke
Decke des Kirchengebäudes San Giovanni in Laterano (Vatikan)

Eine Decke ist im Bauwesen ein (meist) horizontales Bauteil, das einen Raum nach oben abschließt. Als Geschossdecke bildet sie die begehbare Fläche von höherliegenden Geschossen.

Besonders gestaltete und wertvolle Decken werden auch als Plafond (aus dem Französischen) bezeichnet.

Beim Bau einer Decke ist die Nutzlast in Abhängigkeit von der geplanten Nutzung des über der Decke liegenden Geschosses zu beachten, z. B. Nutzung als Wohnfläche. Sie muss die Last zu den stützenden Bauteilen wie Wänden oder Stützen weiterleiten und daneben oft auch Funktionen wie Schutz vor Witterung (Dachdecke), Kälte bzw. Hitze (Wärmeschutz), Lärm (Schallschutz) und Feuer (Brandschutz) erfüllen, eventuell auch Schutz vor giftigen oder gesundheitsschädlichen Stoffen oder Explosionen (Bunkerdecke) bieten.

Die Wahl der Bauart und der verwendeten Materialien hängt von den o. a. Anforderungen und der Spannweite der Decke ab. Am gebräuchlichsten sind :

[Bearbeiten] Literatur

  • Georg Barkhausen u. a.: Balkendecken. Gewölbte Decken (Gewölbe). Verglaste Decken und Deckenlichter. Sonstige Decken-Constructionen. (= Handbuch der Architektur; Teil 3. Die Hochbau-Constructionen; Bd. 2: Raumbegrenzende Constructionen; Heft 3). Bergsträsser, Darmstadt 1895 (Digitalisat)

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Decke (Bauteil) – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Plafond – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
Persönliche Werkzeuge