Der Rabe (1935)

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Filmdaten
Deutscher Titel Der Rabe
Originaltitel The Raven
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1935
Länge 61 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Louis Friedlander
Drehbuch David Boehm
Produktion Carl Laemmle
Musik Gilbert Kurland
Kamera Charles Stumar
Schnitt Albert Akst
Besetzung

The Raven ist ein Film von 1935 mit Bela Lugosi und Boris Karloff aus der Produktion von Carl Laemmle.

Handlung[Bearbeiten]

Dr. Vollin, ein erfolgreicher Chirurg (Bela Lugosi), verliebt sich in die junge Jean Thatcher (Irene Ware), der er nach einem Autounfall das Leben gerettet hat. Selbstverständlich ist ihr Verlobter Geoffrey (Spencer Charters) darüber nicht erfreut, aber auch ihr Vater stellt sich den Absichten Vollins in den Weg. Zufällig trifft zur selben Zeit ein Verbrecher namens Edmond Bateman (Boris Karloff) bei Vollin ein, der ihn zwingt, ihm mittels Operation ein neues Gesicht zu verschaffen. Vollin jedoch entstellt Batemans Gesicht und zwingt diesen nun mit dem Druckmittel, da er, Vollins, der einzige ist, der die Operation auch wieder rückgängig machen kann, Jeans Vater aus dem Weg zu räumen. Im Keller seines Hauses, wo Vollin eine Folterkammer verbirgt, scheint dies auch unter einem riesigen schwingenden Pendel, das mit einer scharfen Schneide ausgestattet ist, zu gelingen. Geoffrey dringt in die Folterkammer vor, wird aber von Vollin und Bateman überwältigt. Doch im letzten Moment erkennt der entstellte Bateman, daß Vollin gar nicht vorhat, ihm sein altes Gesicht zurückzugeben, und er befreit Jeans Vater. Dabei wird Bateman jedoch von Vollin angeschossen, kann ihn aber trotzdem überwältigen, und beide sterben schließlich einen grausigen Tod in der Folterkammer.

Hintergründe[Bearbeiten]

Der Titel wurde in Anlehnung an Edgar Allan Poes Gedicht gewählt, obwohl der Film inhaltlich nur wenig damit zu tun hat. Es finden sich lediglich vereinzelte Anspielungen auf Poe, wie etwa ein Pendel als Folterinstrument oder ein ausgestopfter Rabe in Dr. Vollins (Bela Lugosi) Büro, der dem Film sogar den Namen gibt, obwohl er mit der Handlung nichts zu tun hat. Zu Beginn des Films rezitiert Lugosi eine Strophe aus Poes Gedicht und gibt sich in einem kurzen Monolog als Verehrer Poes zu erkennen, woraus im weiteren Verlauf des Films Vollins Vorliebe für die Folter zu verstehen sein soll. Eine Adaption des Gedichts oder eines anderen Poe-Stoffes ist "Der Rabe" jedoch nicht.

Weblinks[Bearbeiten]