Dietrich II. von Ahr

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Dietrich II. von Ahr, auch Dirk van der Aare oder Dietrich van der Aare († 5. Dezember 1212 in Deventer, Niederlande) war Bischof von Utrecht.

Dietrich, aus dem Geschlecht van der Aare, wurde 1197, nach dem Tod der beiden Rivalen, des Welfen Arnold von Isenburg und des Waiblingers Dietrich von Holland, zum Bischof gewählt. Er erfreute sich der besonderen Gunst des Kaisers Otto IV., dem er seine Wahl zu verdanken hatte und suchte die Zwistigkeiten in Holland zum Besten seines Stiftes auszunutzen. Dadurch wurde er schon einmal von Wilhelm von Holland, der nach Beendigung seines Streits mit seinem Bruder Dietrich VII., in einem Teil von Friesland herrschte und dessen Gebiet er ihm streitig machte, geschlagen und gefangen und später, als dieser mit Ada und dem Grafen Ludwig von Loz (oder Lom) über des Grafen Dietrichs Erbe kämpfte, mischte er sich fortwährend zu Gunsten des letzteren ein und suchte die früher Utrecht gehörenden, aber nachher zu Holland gekommenen Länder wieder an das Stift zu bringen.

Nicht minder lag er in fortwährendem Streit mit Graf Otto I. von Geldern, über den Besitz der Veluwe, welcher Landstrich das Nieder- und Oberstift verband. Es gelang dem kriegerischen und herrschsüchtigen Prälaten nie, seine Ansprüche durchzusetzen und, als er 1212 starb, war das Bistum mehr als je unter holländischem Einfluss. Als Kirchenfürst war Dietrich sehr tätig zur besseren Organisation seines Sprengels, Befestigung der Disziplin der Geistlichen etc. Dietrich war ein echter Repräsentant der höheren Geistlichkeit seiner Zeit, ein hochstrebender nie ruhender Geist, immer bedacht, seine Macht auszudehnen.

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Vorgänger Amt Nachfolger
Dietrich I. von Holland Bischof von Utrecht
11971212
Otto I. von Geldern
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