Django kennt kein Erbarmen

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Filmdaten
Deutscher Titel Django kennt kein Erbarmen
Originaltitel Pochi Dollari per Django
Produktionsland Italien, Spanien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1966
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie León Klimovsky
Enzo Girolami (ungenannt)
Drehbuch Manuel Sebares
Tito Carpi
Produktion Marino Girolami
Musik Carlo Savina
Kamera Aldo Penelli
Schnitt Antonio Jimeno
Besetzung
Synchronisation

Django kennt kein Erbarmen (Original: Pochi Dollari per Django) ist ein von Enzo Girolami inszenierter, meist jedoch León Klimovsky zugeschriebener Italowestern[1] aus dem Jahr 1966. Seine deutschsprachige Erstaufführung fand, etwas verzögert, am 20. Januar 1969 statt.

Handlung[Bearbeiten]

Django (im Original Regan) wird von einer Bank engagiert, um das von Norton und seiner Gang gestohlene Gut wiederzubeschaffen. Er erledigt diesen Auftrag zügig, allerdings kann er Norton nicht finden, der offenbar erschossen wurde. Deshalb geht Django nach Montana, wo der Zwillingsbruder Nortons, Trevor, lebt.

In Montana gibt es unklare Verhältnisse: Farmer kämpfen gegen Rinderzüchter, besonders deutlich in Miles City, wo er für den neuen Sheriff gehalten wird. Er übernimmt die Rolle und muss sofort schlichten: Der unsympathische Ranchervertreter Brownsberg und die Farmer, deren Besitz niedergebrannt wird, und die durch Trevor Norton repräsentiert werden, stehen sich unversöhnlich gegenüber. Nortons Nichte Sally, in die sich Django verliebt, trägt zur Sympathieverteilung des angeblichen Sheriffs bei.

Brownsberg hat auch zwei Killer, Lister und Dago, engagiert, ehemalige Mitglieder von Nortons Gang, die erkennen, dass ihr alter Chef mitnichten tot ist. Sie können ausgeschaltet werden, und Django sorgt schließlich dafür, dass das Gesetz wieder Geltung hat.

Kritik[Bearbeiten]

Die Kritik war nicht angetan: Während cinema.de den Soundtrack für das Beste des ganzen Films hält[2], findet Christian Keßler ihn der „Kategorie «Geht so»“ zugehörig[3]. Das Lexikon des Internationalen Films kanzelte ihn gar als überhart und menschenverachtend ab[4].

Bemerkungen[Bearbeiten]

Es handelt sich um das inoffizielle Regiedebüt von Enzo Castellari, der einige Szenen in seinem offiziellen Erstling, Sette Winchester per un massacro wiederverwendete.

Das Filmlied There will come a morning singt Don Powell.

Schauspieler Joe Kamel ist nicht zu verwechseln mit José Canalejas, dessen oftmaliges Pseudonym Joe Camel lautet.

Synchronisation[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Christian Keßler: Willkommen in der Hölle, 2002, S. 195
  2. http://www.cinema.de/kino/filmarchiv/film/django-kennt-kein-erbarmen,1309300,ApplicationMovie.html
  3. Keßler, ebd.
  4. Django kennt kein Erbarmen im Lexikon des Internationalen Films