Dorothy DeLay

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dorothy DeLay (* 31. März 1917 in Medicine Lodge; † 24. März 2002 in New York) war eine US-amerikanische Violin-Pädagogin.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Ihre Basisausbildung erlangte Dorothy DeLay am Oberlin Konservatorium, ihr künstlerisches Diplom an der Juilliard Graduate School. Ihr einflussreichster Lehrer war Ivan Galamian, dessen spätere Assistentin und Nachfolgerin sie wurde. Im Laufe ihres Lebens erhielt Dorothy DeLay mehrere Ehrendoktorwürden. Sie unterrichtete ab 1946 am Sarah Lawrence College, ab 1948 an der Juilliard School of Music, und ab 1974 am College-Conservatory of Music Cincinnati. Sie war international Gastdozentin für Meisterkurse und trat selbst als Solistin und als Kammermusikerin im Ensemble auf.

Zu den später bekannt gewordenen ehemaligen Studenten DeLays zählen u.a. Itzhak Perlman, Midori Gotō, Kolja Blacher, Sarah Chang, Cho-Liang Lin, Nadja Solerno-Sonnenberg, Nigel Kennedy, Mark Kaplan, Shlomo Mintz, Gil Shaham und William Fitzpatrick.

1994 verlieh ihr US-Präsident Bill Clinton im Weißen Haus den nationalen Kunstorden (National Medal of Arts), 1997 erhielt sie die höchste Auszeichnung der Yale Universität. Für ihre Verdienste um die japanische Musikkultur ehrte sie Tennō (Kaiser) Akihito, mit dem Orden des Heiligen Schatzes.

Weblinks[Bearbeiten]