Emmerich David

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Emmerich David (* 7. Mai 1882 in Gillenfeld; † 4. Februar 1953 in Köln) war von 1931 bis 1952 Generalvikar zweier Kölner Erzbischöfe.

Leben[Bearbeiten]

Am 17. Juni 1905 in Köln zum Priester geweiht, wurde er anschließend Repetent am Collegium Marianum in Neuss und ab 1908 Kaplan der Kirche Santa Maria dell’Anima in Rom. Seit 1910 Rektor der deutschen Gemeinde in Genua, war er ab 1912 wieder in Deutschland als Repetent am Collegium Albertinum in Bonn tätig. 1919 Rektor am Campo Santo Teutonico in Rom, wurde er vom Kölner Domkapitel zum Mittelsmann in den Verhandlungen bezüglich der Neubesetzung des Erzbischöflichen Stuhles in Köln. Außerdem musste er eine neue finanzielle Grundlage für das Campo Santo Teutonia schaffen. Karl Joseph Kardinal Schulte holte ihn 1930 als Domkapitular nach Köln, und ernannte ihn am 23. März 1931 zu seinem Generalvikar. Nach Schultes Tod wählte ihn das Domkapitel zum Kapitularvikar. Schultes Nachfolger Joseph Kardinal Frings bestätigte ihn im Amt des Generalvikars. Am 4. März 1952 emeritierte er aus Krankheitsgründen aus diesem Amt.

Ehrungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Eduard Hegel: Das Erzbistum Köln zwischen der Restauration des 19. Jahrhunderts und der Restauration des 20. Jahrhunderts (= Geschichte des Erzbistums Köln, Bd. 5), Köln 1987, ISBN 3-7616-0873-X

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Joseph Heinrich Peter Vogt Kölner Generalvikar
19311952
Joseph Teusch