Emmetten
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| Emmetten | |
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Nidwalden |
| Bezirk: | (Nidwalden kennt keine Bezirke) |
| BFS-Nr.: | 1504 |
| PLZ: | 6376 |
| Koordinaten: | (682161 / 201215)46.9569378.518062774Koordinaten: 46° 57′ 25″ N, 8° 31′ 5″ O; CH1903: (682161 / 201215) |
| Höhe: | 774 m ü. M. |
| Fläche: | 28.63 km² |
| Einwohner: | 1216 (31. Dezember 2007)[1] |
| Website: | www.emmetten.ch |
| Karte | |
Emmetten ist eine politische Gemeinde des Kantons Nidwalden in der Schweiz. Es liegt an der Kantonsstrasse Beckenried-Seelisberg an erhöhter Lage über dem Vierwaldstättersee.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Es wird erzählt, dass der erste Bewohner von Emmetten im Ryters, einer vom Brennwald umschlossenen Wiese, seinen Wohnsitz aufgeschlagen habe. Dieser Mann sei jeden Sonntag nach St. Jakob, dem ersten Gotteshaus im Gebiet unter dem Kernwald, zum Gottesdienst gegangen. In Ermangelung eines Kalenders habe der Mann, Küfer von Beruf, jeden Werktag ein „Mälchterli“ verfertigt. Seien sechs beisammen gewesen, so habe er sich anderntags auf den Weg zum Gottesdienst begeben.
Im Urban des Klosters Engelberg von 1150 taucht der Name Emmetten erstmals auf. 1275 tritt ein Cunrat von Emmetten als Zeuge in einem Streit zwischen dem Kloster Engelberg und den Landleuten von Uri-Alpgebiet betreffend auf.
Seit der Errichtung der Pfarrei Buochs im Jahre 1120 gehörte Emmetten zu diesem Kirchgang. Im Jahre 1307 wurde eine Kapelle zu Ehren des hl. Jakobus des Älteren geweiht. Anno 1454 erteilten der Abt von Engelberg, der Pfarrer und die Kirchgenossen von Buochs den Bergleiten von Emmetten die Bewilligung, eine Kaplanei zu errichten, was 1457 auch durch die Gründung einer Pfründe ermöglicht wurde. 1474 wurde Emmetten Pfarrei.
1601 erschütterte ein heftiges Erdbeben die Kapelle, so dass ein neues Gotteshaus gebaut werden musste. Die Einweihung fand 1616 statt. Im Brand des Pfarrhauses vom 9. Januar 1741 gingen fast alle Tauf- und Sterbebücher verloren. Schon 1562 muss eine Strasse „vom Melbach bis uf Emmetten an unsre March“ geführt haben, was auch spätere Landbücher bestätigen.
Im Jahre 1877 beschloss die Landsgemeinde die Erstellung der Fahrstrasse Beckenried-Emmetten, 1885 kam die Post ins Dorf, 1895 die erste öffentliche Telefonverbindung. 1913 fuhr die erste Seilbahn auf den Niederbauen, die 1925 umgebaut, 1933 elektrifiziert und 1960 zeitgemäss ausgebaut wurde.
1914 erfolgte die Elektrifizierung des Dorfes. Am 9. Juli 1933 wurde die neue Pfarrkirche St. Jakob eingeweiht. 1968 wurde die Gondelbahn Emmetten-Stockhütte gebaut, und 2008 wurde die Bahn umgebaut, so das sie schneller und mehr Touristen auf die Stockhütte befördern kann. Erst durch die Erstellung dieser Gondelbahn nahm der Fremdenverkehr in Emmetten stark zu. Heute stehen in Emmetten zahlreiche Ferienhäuser und auch viele Eigentumswohnungen.
[Bearbeiten] Verkehr
- Der Autobahnanschluss an die A2 (Gotthardroute) ist in fünf Autominuten von Emmetten erreichbar.
- Fünf Seilbahnen führen ins Wander- und Wintersportgebiet Emmetten-Stockhütte - Klewenalp.
- Postautoanschluss
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Totentanz von 1710 in der Kreuzkapelle in der Kapellhostatt, früher im Beinhaus. Votivbilder. Künstlerisch wertvolle Figuren aus der früheren Pfarrkirche in Emmetten befinden sich in der Allweg-Kapelle in Ennetmoos und im Museum. Die Ausstattung der sog. Hammen-Kapelle ist verschollen.
- Wildbeobachtungspfad Emmetten (Niederbauen - Stockhütte - Heitliberg - Klewenalp)
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Res Schmid (*1958), SVP Politiker, Landrat NW; Testpilot der Schweizerischen Luftwaffe, Erster Schweizer F-18-Pilot
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Emmetten
- Artikel Emmetten im Historischen Lexikon der Schweiz
- Luftseilbahn Emmetten-Niederbauen
- Bergbahnen Beckenried-Emmetten
- Bilder aus dem Skigebiet Klewenalp-Stockhütte bei Emmetten
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