Entdeckung
Eine Entdeckung ist – nach Meyers Konversationslexikon – die Auffindung dessen, was schon vorhanden, aber noch nicht bekannt war, zum Beispiel eines neuen Landes, eines neuen Himmelskörpers, einer neuen Tier-, Pflanzen- oder Mineralart sowie auch neuer Tatsachen und Gesetze auf dem Gebiet der verschiedenen Naturwissenschaften.
Die Entdeckung kann, wie die im Gegensatz dazu stehende Erfindung, zufällig oder absichtlich sein. Zu der absichtlichen Entdeckung gehört immer ein ausgezeichnetes Talent zur Anstellung von Beobachtungen, Experimenten oder Spekulationen, unter Umständen auch ein großer Unternehmungsgeist (zum Beispiel zur Entdeckung eines neuen Landes oder Erdteils). Bei der Entdeckungsgeschichte der Erde spricht man – vom westlichen Kulturkreis aus betrachtet – besonders seit Christoph Kolumbus von einem Zeitalter der Entdeckungen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Beispiele
- Unter der Entdeckung Amerikas versteht man heute die erste Sichtung des amerikanischen Kontinents durch Seefahrer aus dem europäischen oder asiatischen Zivilisationsraum.
- Man spricht von der Entdeckung des wahren Sonnensystems durch Kopernikus.
- Entdeckung der Kernspaltung
- Entdeckung der Radioaktivität
- Entdeckung Tasmaniens
- Liste der Entdeckungen der Planeten und ihrer Monde
[Bearbeiten] Literatur
- Isaac Asimov: 500 000 Jahre Erfindungen und Entdeckungen. Bechtermünz, Augsburg 1996.
- Gerd Grohbrüg (Hrsg.): Bahnbrechend. 100 Pioniertaten und Entdeckungen. Gondrom, Bindlach 2005.
- Eckart Roloff: Göttliche Geistesblitze. Pfarrer und Priester als Erfinder und Entdecker. Wiley-VCH, Weinheim 2010.
- Govert Schilling: Astronomie. Die größten Entdeckungen. Kosmos, Stuttgart 2009.
- Annette Zehnter (Red.): Was war wann das erste Mal? Erfindungen, Entdeckungen, Entwicklungen. ADAC-Verlag, München 2002.