Eugenio Tosi

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Eugenio Kardinal Tosi (1926)
Wappen von Eugenio Kardinal Tosi (Wahlspruch: Ora et labora - Bete und arbeite)
Grab und Wappen von Kardinal Tosi

Eugenio Kardinal Tosi OSSCA (* 6. Mai 1864 in Busto Arsizio, Provinz Varese, Italien; † 7. Januar 1929 in Mailand) war Erzbischof von Mailand.

Leben[Bearbeiten]

Eugenio Tosi studierte in Monza und Mailand die Fächer Katholische Theologie und Philosophie. Er empfing am 4. Juni 1887 das Sakrament der Priesterweihe und arbeitete anschließend als Gemeindeseelsorger im Erzbistum Mailand. 1889 trat er in die Kongregation Oblaten des Karl und des heiligen Ambrosius ein. Von 1889 bis 1909 unterrichtete er im Missionshaus der Oblaten in Rho. Von 1909 bis 1911 leitete er als Generalvikar die Administration des Bistums Rimini.

1911 ernannte ihn Papst Pius X. zum Bischof von Squillace. Die Bischofsweihe empfing Eugenio Tosi durch Andrea Carlo Kardinal Ferrari. 1917 ernannte ihn Benedikt XV. zum Bischof von Andria. Am 22. März 1922 berief ihn Papst Pius XI. zum Erzbischof von Mailand und nahm ihn am 11. Dezember desselben Jahres als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santi Silvestro e Martino ai Monti in das Kardinalskollegium auf.

Eugenio Tosi starb am 7. Januar 1929 in Mailand und wurde im Mailänder Dom beigesetzt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Eugenio Cazzani: Vescovi e arcivescovi di Milano. Mailand 1955

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eintrag zu Eugenio Tosi auf catholic-hierarchy.org (englisch)


Vorgänger Amt Nachfolger
Achille Kardinal Ratti Erzbischof von Mailand
1922–1929
Alfredo Ildefonso Kardinal Schuster OSB