Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft

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Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft
EAWG

Logo der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft

  • Mitgliedstaaten
  • Ehemalige Mitgliedstaaten
  • Staaten mit Beobachterstatus
  • Sonstige GUS-Staaten
Englische Bezeichnung Eurasian Economic Community (EURASEC)
Russische Bezeichnung Евразийское Экономическое Сообщество (ЕврАзЭС)
Sitz der Organe
Generalsekretär Tair Mansurov
Mitgliedstaaten 5:
Amts- und Arbeitssprachen

Russisch

Gründung

29. März 1996

www.evrazes.com

Die Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG, JewrAsES; teilweise auch Euroasiatische Wirtschaftsgemeinschaft; russisch: Евразийское Экономическое Сообщество, ЕврАзЭС; englisch: Eurasian Economic Community, EURASEC) ist ein wirtschaftspolitisches Bündnis europäischer und asiatischer Staaten der ehemaligen Sowjetunion.

Die Mitgliedstaaten verpflichten sich zum Abbau von Handelshemmnissen und Zöllen und zu wirtschaftlicher Zusammenarbeit untereinander.

Mitgliedstaaten[Bearbeiten]

Beobachterstatus:

Ehemaliges Mitglied:

Geschichte[Bearbeiten]

Die Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft wurde am 10. Oktober 2000 von den GIS-Mitgliedern Russland, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan gebildet. Formell trat der Vertrag im Mai des Jahres 2001 in Kraft. Im Mai des Jahres 2002 erhielten die Staaten Moldawien und Ukraine Beobachterstatus in der EURASEC. Ein weiterer Beobachterstaat ist Armenien. Eine besonders enge Kooperation innerhalb der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft strebten Russland und Weißrussland mit der Russisch-Weißrussischen Union an.

Im Januar 2006 trat auch Usbekistan der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft bei. Dies wurde durch den usbekischen Präsidenten Islom Karimov auf der damaligen Tagung der Wirtschaftsgemeinschaft in Strelna bei Sankt Petersburg bekannt gegeben. Ende 2008 erfolgte der Austritt Usbekistans aus der Gemeinschaft.[2]

2009 traten Armenien, Moldawien, Ukraine und Weißrussland gegen den Willen Russlands der Östlichen Partnerschaft bei, die sie mit der Europäischen Union verbindet.

Am 29. Mai 2014 wurde als Ergänzung zur Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft die Eurasische Wirtschaftsunion gegründet, die am 1. Januar 2015 ihre Arbeit aufnehmen soll.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1](en), Zugriff: 23. Februar 2014
  2. [2](en), Zugriff: 23. Februar 2014