Nachfolgestaaten der Sowjetunion

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Nachfolgestaaten der Sowjetunion:
1. Armenien
2. Aserbaidschan
3. Weißrussland
4. Estland
5. Georgien
6. Kasachstan
7. Kirgisistan
8. Lettland
9. Litauen
10. Moldawien
11. Russland (allerdings „Fortsetzerstaat“)
12. Tadschikistan
13. Turkmenistan
14. Ukraine
15. Usbekistan

Als Nachfolgestaaten der Sowjetunion werden diejenigen unabhängigen Staaten bezeichnet, die aus dem Zerfall der Sowjetunion hervorgingen. Sie haben überwiegend die alten Namen der Sowjetrepubliken behalten, deren Nationen nach der Auflösung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken im Jahr 1991 unabhängig wurden. Ehemalige Sowjetrepubliken oder Postsowjetische Staaten sind synonyme Bezeichnungen, wenn man damit die ehemaligen Republiken benennt, die die Sowjetunion (UdSSR) bildeten.

Nach dem Fall der UdSSR 1991 bildeten sich 15 unabhängige Staaten. Jedes dieser Länder besitzt eigene Kultur(en) und Sprache(n); als Ergebnis des langjährigen Zusammenschlusses gibt es noch einige kulturelle Beziehungen zwischen den unabhängigen Ländern. Dazu zählt unter anderem die Verwendung von Russisch als Verkehrssprache. Es sind freilich Extremfälle zu nennen: Die Ukraine hat Ukrainisch als einzige landesweite Amtssprache eingeführt (neben Russisch als zweiter Amtssprache auf der Krim), obwohl die Muttersprache eines großen Teils der Einwohner Russisch ist; die Einwohner Lettlands müssen eine Prüfung in Lettisch bestehen, um die lettische Staatsbürgerschaft und damit die Rechte der Europäischen Union zu erwerben; in Weißrussland wird Russisch in Ämtern und bei fast allen öffentlichen Unternehmungen verwandt.

Inhaltsverzeichnis

Staaten und geografische Region [Bearbeiten]

Diese Staaten können in fünf geografisch-kulturelle Regionen eingeordnet werden, mit entsprechenden gemeinsamen geografischen, kulturellen oder politischen Merkmalen, zum Teil auf der historischen Beziehung zu Russland basierend.

Geläufigste Klassifikation der postsowjetischen Staaten: rot = Russland, grün = Zentralasien, rosa = Kaukasus, gelb = Osteuropa, blau = Baltikum

Russland bildet sowohl wegen seiner Größe wie wegen seiner dominanten Stellung in dieser Region eine eigene Kategorie.

Die Staaten Osteuropas hatten eine historisch enge Beziehung zu Russland, während die Gebiete in Zentralasien und im Kaukasus erst im 18. und 19. Jahrhundert von Russland erobert wurden.

Die baltischen Staaten waren verschiedenen europäischen Mächten unterworfen wie dem Deutschen Orden, Dänemark, Polen und Schweden, die meiste Zeit ihrer Geschichte jedoch dem russischen Nachbarn untertan, nachdem sie im 18. Jahrhundert vom Russischen Reich einverleibt wurden. Sie wurden nach dem Ersten Weltkrieg unabhängig, aber im Jahr 1940 durch die Sowjetunion wieder besetzt.

Territorialkonflikte [Bearbeiten]

Neben den oben genannten gibt es einige nicht unabhängige Staaten (De-facto-Regime), denen die internationale Anerkennung und ein offizieller Status fehlen und die Gegenstand von (auch bewaffneten) Konflikten sind:

Organisationen (Auswahl) [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

  • Stephen K. Batalden, Sandra L. Batalden: The Newly Independent States of Eurasia. Handbook of Former Soviet Republics. Oryx Press, Phoenix 1997, ISBN 978-0-89774-940-4.

Weblinks [Bearbeiten]