Extinktion (Optik)

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In der Optik ist die Extinktion oder optische Dichte die wahrnehmungsgerecht logarithmisch formulierte Opazität O, und damit ein Maß für die Abschwächung einer Strahlung (zum Beispiel Licht) nach Durchqueren eines Mediums. Sie ist abhängig von der Wellenlänge der Strahlung.

Licht unterschiedlicher Wellenlänge wird mit zunehmender Wassertiefe (Durchdringtiefe) absorbiert.


Mit I_0 als einfallender Strahlung und I als austretender Strahlung beschreibt die Extinktion E als logarithmische Größe den Transmissionsgrad \tau:

E_\lambda=-\log_{10}{\frac{I}{I_0}}=\log_{10}{\frac{I_0}{I}}=\log_{10}{\frac{1}{\tau_\lambda}}=\log_{10}{O_\lambda}

An der Abschwächung sind im Allgemeinen die Prozesse Absorption, Streuung, Beugung und Reflexion beteiligt. In analytischen Anwendungen, siehe Lambert-Beersches Gesetz, sind Streuung und Beugung oft unbedeutend und die Reflexionsverluste werden durch Leer- oder parallele Messung in I_0 berücksichtigt. Dann wird statt von Extinktion von (dekadischer) Absorbanz (engl. absorbance) oder Absorptivität gesprochen, die normgerechte Bezeichnung lautet dekadisches Absorptionsmaß[1].

Vor allem in der Physik findet sich auch die Definition der Extinktion über den natürlichen Logarithmus. In der Astronomie wird die Extinktion in Größenklassen angegeben.

Die auf die Weglänge bezogene, stoffspezifische Stärke der Abschwächung wird mit dem Extinktionskoeffizient und Absorptionskoeffizient angegeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DIN 1349: Durchgang optischer Strahlung durch Medien. Optisch klare Stoffe, Größen, Formelzeichen und Einheiten.