Fehlerkultur

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Der Begriff Fehlerkultur stammt aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und bezeichnet die Art und Weise, wie Gesellschaften, Kulturen und soziale Systeme mit Fehlern, Fehlerrisiken und Fehlerfolgen umgehen.

Umgang mit Fehlern[Bearbeiten]

Wo immer Menschen zusammenkommen und kooperieren, kristallisiert sich ein bestimmter Umgang mit Fehlern heraus. Folglich etabliert sich in jeder Gesellschaft, in jeder Kultur und in jedem sozialen System eine bestimmte Fehlerkultur, eine bestimmte Art und Weise, Fehler zu betrachten, zu bewerten und mit Fehlern umzugehen. Obschon sich die Diskussionen über den Umgang mit Fehlern bisher auf Schulen, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen konzentrierten, verfügen auch andere soziale Systeme (wie Familien oder Freundescliquen) über eine bestimmte Fehlerkultur. Dennoch finden Betrachtungen zur Fehlerkultur bislang primär in der Pädagogik und den Wirtschaftswissenschaften statt.

Den Forschern zum Thema Fehlerkultur geht es stets um einen konstruktiven Umgang mit Fehlern: In der Schule um das Lernen aus Fehlern, in Unternehmen und Non-Profit-Organisationen um einen produktiven Umgang mit Fehlern und um das innovative Lernen. Das Spektrum optimalen Verhaltens reicht hier von der Fehlervermeidung bis hin zur Fehlerfreundlichkeit.

Folglich erlangt der Begriff Fehlerkultur Bedeutung sowohl im Zusammenhang mit Qualitätsmanagement, Fehlermanagement, Risikomanagement und Innovationsmanagement als auch in den Diskussionen um die Lernende Organisation.

Fehlerkultur und Fehlermanagement[Bearbeiten]

Häufig werden die Begriffe Fehlerkultur und Fehlermanagement synonym verwendet. Richtigerweise muss jedoch eine Unterscheidung zwischen Fehlermanagement und Fehlerkultur vorgenommen werden: Während unter Fehlermanagement die gezielte Steuerung von Aktivitäten im Umgang mit Fehlern verstanden wird und damit Fehlermanagement das Einführen und Durchführen bestimmter Methoden benennt, bezeichnet der Begriff Fehlerkultur die Art und Weise, wie eine Organisation mit Fehlern, Fehlerrisiken und Fehlerfolgen umgeht.

Die Fehlerkultur ist folglich in der Nähe der Organisationskultur angesiedelt. Obschon sie wie diese zu den weichen Faktoren gezählt wird, hat sie maßgeblichen und direkten Einfluss auf harte Faktoren wie Qualitätsstandards, Innovationspotenzial, Produktivität sowie die Wettbewerbsfähigkeit einer Organisation. Denn die Art und Weise, wie Fehler betrachtet und bewertet werden und wie mit Fehlern im Alltag umgegangen wird, wirkt zentral auf die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

Anfänge der Fehlerkultur[Bearbeiten]

Schon seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte sind Menschen mit Fehlern konfrontiert: Sie machen Fehler, sie erkennen Fehler und sie lernen aus Fehlern. Philosophische Zitate früherer Jahrtausende geben einen Einblick in die rationale Beschäftigung mit Fehlern und den Austausch über den richtigen Umgang mit Fehlern: Das 3000 Jahre alte „I Ging“ gibt Auskunft über wahres und falsches Handeln, und Konfuzius hält fest: „Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.“ „Irren ist menschlich“ stellt Seneca fest, Horaz mahnt „In Fehler führt uns die Flucht vor Fehlern“ und Cicero hält fest: „Jeder Mensch kann irren, aber nur Dummköpfe verharren im Irrtum.“

Doch auch die analytische Beschäftigung mit dem Fehler verfügt über eine lange Tradition. Überliefert sind unter anderem die Überlegungen von Aristoteles: Er unterscheidet zwischen den Begriffen Unglück, Fehler und schlechtem Tun: Ein Unglück oder Unfall (griechisch atuchêma) geschieht einerseits unvorhersehbar und andererseits ohne böse Absicht. Im Unterschied dazu ist ein Fehler (griechisch hamartêma) zwar vorhersehbar, beruht aber keineswegs auf übler Absicht. Eine böse Tat (griechisch adikêma) hingegen ist sowohl vorhersehbar in ihren negativen Folgen als auch ein Ausdruck schlechter Absichten.

Fehlerkultur in der Wissenschaft[Bearbeiten]

Am Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die wissenschaftlichen Diskurse zum Fehler und dem Umgang mit Fehlern intensiviert: Die Pädagogen Hermann Weimar und Arthur Kießling begannen die Psychologie des Fehlers zu ergründen, der Mediziner und Analytiker Sigmund Freud die Fehlleistungen des Unbewussten, Techniker beschäftigten sich mit Materialfehlern und Messfehlern und die Arbeits- und Organisationspsychologen mit Fehlern und Fehlervermeidung rund um das Thema Arbeitssicherheit. Auch die Gestaltpsychologie und die Kommunikationstheorie sowie die Linguistik (z. B. Benjamin Whorf) befassten sich mit der Fehlerverursachung.

Doch erst in der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts wurde der Kulturbegriff als analytische Kategorie in die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Fehler eingeführt, vor allem durch die bahnbrechenden Veröffentlichungen von Mary Douglas und Aaron Wildavsky, die verschiedene kulturelle Stile im Umgang mit Fehlern und Risiken beschrieben. Auch zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zeichneten sich sozialisations- und traditionsbedingt unterschiedliche Herangehensweisen an das Fehlergeschehen ab. Verschiedene Expertenkulturen entwickeln verschiedene mentale Modelle und sprachliche Codes im Umgang mit Fehlern und der Norm der Fehlerfreiheit.[1] Auch nationale Kulturen erweisen sich – bis tief hinein in ihre „Weltbilder“ und Handlungsmuster – als unterschiedlich tolerant gegenüber Fehlern und Risiken verschiedener Art. Schließlich entwickeln auch politische Bewegungen – z. B. die Ökologiebewegung der 1980er-Jahre – diesbezüglich ihre eigenen Bewertungen und Normen.

Als bedeutsam erwies sich dieser Forschungsstrang angesichts der Atomreaktorunfälle von (Three Mile Island und Tschernobyl). Er fand zunehmendes Gehör im Konzert der Experten. Martin Weingardt benennt die Beinahe-Katastrophe des Kernreaktors Three Mile Island als Beginn der interdisziplinären Fehlerforschung: „Hinsichtlich der wissenschaftlichen Fehlerforschung war eine solche „Geburtsstunde“ vermutlich der 7. Juli 1980. An diesem Tag versammelte sich in Columbia Falls im US-Bundesstaat Maine eine internationale Gruppe von 18 Wissenschaftlern aus Bereichen der Ingenieurwissenschaften, der Neurologie, der Sozialwissenschaften und vor allem der Psychologie. Anlass dieser Konferenz war der am 28. März desselben Jahres geschehene Reaktorunfall in Block 2 des Kernkraftwerks Three Mile Island bei Harrisburg.“

Betriebswirtschaftliche Bedeutung[Bearbeiten]

In den 1970er-Jahren erhält ein produktiver Umgang mit Fehlern und innovativem Lernen nicht nur in pädagogischen Diskursen, sondern auch im Wirtschaftsleben eine neue Bedeutung: Lernen verändert sich zunehmend weg vom adaptiven Anpassen an aktuelle Anforderungen hin zum Bewältigen neuer und unbekannter Herausforderungen.

In den 1990er-Jahren wird die Beschäftigung mit innovativem Lernen und der Lernenden Organisation zum zentralen Managementthema. Insbesondere der überraschende und überragende Erfolg ostasiatischer Unternehmen und der in Japan gelebten Fehlerkultur erzwingt eine kritische Überprüfung der in westlichen Unternehmen praktizierten Fehlerstrategien. Während seit Beginn der Industrialisierung der Fokus in westlichen Ländern vor allem auf Fehlervermeidung gelegt wurde, erlangen nun Begriffe wie Fehleroffenheit, Fehlertoleranz und Fehlerfreundlichkeit an Relevanz. Erstmals in der Geschichte werden produktive Fehlerstrategien als zentraler Wettbewerbsfaktor wahrgenommen; Gruppendruck und Konformität werden hingegen als kritische fehlerbegünstigende Faktoren entdeckt (z. B. im Fall von Three Miles Island).

Im Zuge der Finanzkrise 2008/2009 erhält das Thema Fehlerkultur eine neue Bedeutung durch die Erkenntnis, dass nicht nur bei technischen Problemen, sondern auch bei Finanzentscheidungen ausbildungs- oder anreizbedingte kollektive blinde Flecken, Glaubenssätze, Selbsttäuschungs- und Verblendungsprozesse zu einer Häufung und Verkettung von Handlungsfehlern führen können.[2]

Forschungsergebnisse zu Fehlerkultur[Bearbeiten]

Obschon sich eine Vielzahl von Forschungsarbeiten mit dem Thema Lernen aus Fehlern beschäftigt, widmen sich nur wenige Wissenschaftler der Analyse von Fehlerkulturen. Im deutschsprachigen Raum sind das u. a. die Pädagogen Fritz Oser, Maria Spychiger et al. an der Universität Fribourg („Fehlerwelten. Vom Fehlermachen und Lernen aus Fehlern“) sowie Martin Weingardt, Erziehungswissenschaftler an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg („Fehler zeichnen uns aus“).

Ein Modell des Phänomens Fehlerkultur in Organisationen stammt von der österreichischen Managementberaterin Elke M. Schüttelkopf („Fehlerkultur. Zu Begriff, Bedeutung und Bewertung der organisationalen Fehlerkultur“). Ihr Konzept der drei Säulen der Fehlerkultur trägt nicht nur zum Verständnis des Phänomens Fehlerkultur bei, sondern gibt zudem Aufschluss über die produktive Qualität der in Organisationen gelebten Fehlerkultur.

Die drei Säulen der Fehlerkultur[Bearbeiten]

Die Fehlerkultur einer Organisation basiert laut Elke M. Schüttelkopf auf drei Säulen: 1. Normen und Werte, 2. Kompetenzen, 3. Instrumentarien.

Die Normen und Werte, die die Organisationsmitglieder miteinander teilen, bestimmen das Anspruchsniveau und die Art und Weise, wie mit Fehlern, Fehlerrisiken und Fehlerfolgen umgegangen wird.

Außerdem bedarf es spezifischer Kompetenzen im Umgang mit Fehlern. Dazu zählen mentale und emotionale Kompetenzen der Organisationsmitglieder ebenso wie soziale und methodische.

Die Instrumentarien, die eine Organisation für den Umgang mit Fehlern und innovativem Lernen bereitstellt, bilden das dritte tragende Element der Fehlerkultur. Hohe Motivation und Kompetenzen bleiben weitgehend wirkungslos, wenn es an professionellem „Handwerkszeug“ fehlt. Anzahl und Beschaffenheit der zur Verfügung stehenden Methoden, Techniken und Instrumente regeln die Möglichkeiten der Organisationsmitglieder, professionell mit Fehlern umzugehen.

Um die Qualität einer Fehlerkultur zu bewerten, ist es wichtig, alle drei Säulen zu betrachten. Allein mit dem „Wollen“ ist es nicht getan, es kommt auch auf das „Können“ und das „Dürfen“ an: Willensbekundungen bleiben wirkungslos, wenn man die erwünschte Fehlerkultur aufgrund mangelhafter Kompetenzen oder fehlenden Instrumentarien nicht umzusetzen vermag. Umgekehrt machen die besten Instrumente keinen Sinn, wenn es an Zustimmung oder Umsetzungsfähigkeit mangelt. Ein effektives Fehlermanagement bedarf daher einer produktiven Fehlerkultur: „Selbst ein gutes System zu etablieren, kann dann ein Fehler sein, wenn keine entsprechende Fehlerkultur gelebt wird. Gut gemeint, aber der falsche Weg.“ (Hochreither).

Unterschiedliche Fehlerstrategien[Bearbeiten]

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Sämtliche Forscher und Praktiker stimmen überein, dass eine produktive Fehlerkultur die Basis für bessere Erfolge bildet. Doch wie der ideale Umgang mit Fehlern zu erfolgen habe und welche Fehlerstrategien Umsetzung finden sollen, darüber gibt es überaus kontroverse Ansichten:

  • Pädagogen bezeichnen mit einer konstruktiven Fehlerkultur einerseits ein positives Klima, in dem die Angst vorm Fehlermachen abgebaut wird und andererseits das Lernen aus Fehlern stattfindet.
  • Qualitätsmanager verstehen unter einer optimalen Fehlerkultur vor allem Fehlervermeidung – bis hin zu Null-Fehler-Programmen. Sie wollen möglichst hohe Qualität gewährleisten und die Fehlerkosten (Ausschuss, Nacharbeiten, Reklamationsbearbeitung, Wiedergutmachungskosten, Imageschäden) minimieren.
  • Innovationsmanager hingegen streben nach Neuerungen und betrachten Fehler nicht nur als unvermeidbare Begleiterscheinung bei Entwicklungsprozessen, sondern sogar als Chance. Darum treten sie für eine starke Fehlerfreundlichkeit ein und würdigen das produktive Potenzial des Fehlers.
  • Vertreter der Lernenden Organisation sprechen demgegenüber vor allem von Fehleroffenheit und innovativem Lernen. Sie streben eine generelle Verbesserung der organisationalen Wissensbasis ebenso an wie eine Stärkung der kollektiven Problemlösungs- und Handlungskompetenz.

Eine produktive Fehlerkultur integriert die scheinbar kontroversen Fehlerstrategien Fehlerfreundlichkeit und Fehlervermeidung. Die Fehlerkompetenz der Organisationsmitglieder gewährleistet, dass je nach Situation die adäquate Fehlerstrategie ergriffen wird.

Das hebt auch Weingardt hervor: „Zukunftsfähige Unternehmen zeichnen sich durch Unternehmenskulturen sowie Mitarbeiter und Mitarbeiter mit einer professionell verwirklichten „Fehlerkompetenz“ aus. Diese Fehlerkompetenz besteht darin, dass ein Bündel von Fehlerstrategien zur Verfügung steht, das funktions- und kontextspezifisch gezielt eingesetzt wird, und bei dem die Fähigkeit zur Freisetzung von „Wertschöpfung“ des positiven Fehlerpotenzials im Mittelpunkt steht.“

Das Produktivitätspotenzial der Fehlerkultur[Bearbeiten]

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Bei so unterschiedlichen Zugängen stellt sich die Frage, welche Fehlerkultur nun konstruktiv beziehungsweise positiv ist und welche destruktiv beziehungsweise negativ. Dabei hebt Elke M. Schüttelkopf hervor, dass es nicht eine per se „richtige“ oder „falsche“ Fehlerkultur gebe. Vielmehr hält sie fest: „Der Wert der Fehlerkultur bemisst sich an den an die Fehlerkultur gerichteten Anforderungen. Der Grad der Übereinstimmung mit den zu einem bestimmten Zeitpunkt an die Fehlerkultur gestellten Anforderungen gibt Auskunft über ihre Produktivität. Je stärker die Übereinstimmung zwischen der konkreten Ausprägung der Fehlerkultur und den an die Fehlerkultur gestellten Anforderungen ausfällt, desto produktiver ist die jeweilige Fehlerkultur für diese Organisation.“

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

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  • Wolfgang Althof (Herausgeber): Fehlerwelten. Vom Fehlermachen und Lernen aus Fehlern. Opladen 1999.
  • Peter Belker: Leitbilder für Veränderungsmanagement. Wie Qualität und Innovation zusammenwirken. Hamburg 2000.
  • Peter O. Chott: Ansätze zur Entwicklung einer 'Fehlerkultur'. In: Lernchancen 39. Seite 53–56 (7. Jahrgang) 2004.
  • Mary Douglas, Aaron Wildavsky: Risk and Culture. An Essay on the Selection of Technological and Environmental Dangers. Berkeley: University of California Press 1982.
  • Bernd Guggenberger: Das Menschenrecht auf Irrtum. Anleitung zur Unvollkommenheit. München 1987.
  • Peter Hochreither: Erfolgsfaktor Fehler! Persönlicher Erfolg durch Fehler! Göttingen 2004.
  • S. D. Jellinek: On The Inevitability Of Being Wrong, Annals of the New York Academy of Science 363, 1981, 43–47.
  • Karin Kreutzer: Angst vor Fehlern? Schwerer Fehler! Das Buch für Erfolgs-mutige Frauen und solche, die es werden wollen. Graz 2003.
  • Nils Löber: Fehler und Fehlerkultur im Krankenhaus. Wiesbaden 2011.
  • Fritz Oser, Maria Spychiger: Lernen ist schmerzhaft. Zur Theorie des negativen Wissens und zur Praxis der Fehlerkultur. Weinheim 1995.
  • Manfred Osten: Die Kunst, Fehler zu machen. Frankfurt (Main) 2006.
  • Tom Peters: Der Innovationskreis. Ohne Wandel kein Wachstum – wer abbaut, verliert. München 2000.
  • Gilbert J. B. Probst, Bettina S. T. Büchel: Organisationales Lernen. Wettbewerbsvorteil der Zukunft. Wiesbaden 1998.
  • Elke M. Schüttelkopf: Erfolgsstrategie Fehlerkultur. Wie Organisationen durch einen professionellen Umgang mit Fehlern ihre Performance optimieren. In: Gabriele Ebner, Peter Heimerl, Elke M. Schüttelkopf: Fehler · Lernen · Unternehmen. Wie Sie die Fehlerkultur und Lernreife Ihrer Organisation wahrnehmen und gestalten. Frankfurt (Main) 2008, 151-314
  • Elke M. Schüttelkopf: Lernen aus Fehlern: Wie man aus Schaden klug wird. Freiburg 2013
  • Peter M. Senge: Die fünfte Disziplin. Stuttgart 2003.
  • Martin Weingardt: Fehler zeichnen uns aus. Transdisziplinäre Grundlagen zur Theorie und Produktivität des Fehlers in Schule und Arbeitswelt. Bad Heilbrunn 2004.
  • Hans-Jürgen Weißbach u. a., Technikrisiken und Kulturdefizite. Berlin: Sigma 1994, S. 80 ff.
  • Eveline Wuttke, Jürgen Seifried (eds.): Learning from Errors at School and at Work. Research in Vocational Education, vol. 1. Opladen 2012.
  • dradio.de, Deutschlandfunk, Pisaplus, 23. Oktober 2010, Moderation: Kate Maleike: Schwerpunktthema: Versuch macht „kluch“ – Von der Fehlerkultur in Schulen und Unternehmen in Deutschland (24. Oktober 2010)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. H.-J. Weißbach u. a., Technikrisiken und Kulturdefizite, Berlin: Sigma 1994, S. 80 ff.
  2. Philippe Mastronardi, Mario von Cranach (Hrsg.): Lernen aus der Krise, Bern 2010, verweisen auf die darin enthaltenen Lernchancen.