Fleischbank (Kaisergebirge)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fleischbank
Christaturm (links) und Fleischbank (rechts) von Südosten (Ellmauer Tor)

Christaturm (links) und Fleischbank (rechts) von Südosten (Ellmauer Tor)

Höhe 2186 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Kaisergebirge
Koordinaten 47° 34′ 9″ N, 12° 19′ 3″ O47.56916666666712.31752186Koordinaten: 47° 34′ 9″ N, 12° 19′ 3″ O
Fleischbank (Kaisergebirge) (Tirol)
Fleischbank (Kaisergebirge)
Gestein Wettersteinkalk
Alter des Gesteins Ladinium - Unteres Karnium
Erstbesteigung 11. Juli 1886 durch Christian Schöllhorn und Thomas Widauer
Normalweg Herrweg und Schöllhornrinne (III)

Die Fleischbank ist ein 2186 m ü. A. hoher Gipfel im Wilden Kaiser in Tirol, der allseits in markante Felswände aus Wettersteinkalk abfällt. Die Fleischbank ist ein 900 Meter langer, ist Nord-Südrichtung ausgerichteter massiger Grat, der mit bis zu 350 Meter Wänden in die Steinerne Rinne abfällt. Diese trennt den Gipfel ostseitig vom Predigtstuhl. Westlich befindet sich ein großer Felskessel, der "Hohe Winkel". Im Süden befindet sich nach einer kleineren Scharte der Christaturm.

Die Fleischbank, vor allem durch seine Ostseite, zählt zu den berühmten Kletterbergen der nördlichen Kalkalpen. Hier befinden sich Kletterrouten die Alpingeschichten geschreiben haben, wie die Ostwand (VI-) aus dem Jahr 1913 von Hans Dülfer, die Südostwand (VI+) von Fritz Wiessner und Roland Rossi, sowie dem Schmuck-Kamin. Der Ausgangsort für zahlreiche leichte bis schwierige Klettertouren ist das Stripsenjochhaus des ÖAV. Der Fleischbank nördlich vorgelagert, befindet sich der 1749 m ü. A. hohe Fleischbankpfeiler mit ebenfalls einigen sehr schweren Kletterouten, wie den Pumprissen und einer der schwersten Alpinrouten, Des Kaisers neue Kleider von Stefan Glowacz aus dem Jahr 1993.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fleischbank (Mountain)‎ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien