Lausitzflugplatz Finsterwalde/Schacksdorf
| Lausitzflugplatz | |||
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| Kenndaten | |||
| ICAO-Code | EDUS | ||
| Koordinaten |
51° 36′ 27″ N, 13° 44′ 17″ O51.607513.738055555556117Koordinaten: 51° 36′ 27″ N, 13° 44′ 17″ O 117 m ü. MSL
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| Verkehrsanbindung | |||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 3 km südöstlich von Finsterwalde | ||
| Straße | L62 | ||
| Basisdaten | |||
| Eröffnung | Wiedereröffnung 1999 | ||
| Betreiber | Wirtschaftsförderungsgesellschaft Lausitzflugplatz Finsterwalde | ||
| Terminals | 1 | ||
| Start- und Landebahnen | |||
| 09L/27R | 885 m × 40 m Gras | ||
| 09R/27L | 1200 m × 30 m Beton | ||
Der Lausitzflugplatz Finsterwalde/Schacksdorf ist ein Sonderlandeplatz für die allgemeine Luftfahrt südöstlich von Finsterwalde in Brandenburg. Er wird für den Werks- und Geschäftsflugverkehr genutzt.
Auf dem Flugplatz gibt es keine Tankstelle und kein Öl. Alljährlich findet hier eines der größten Hot-Rod-Rennen Deutschlands statt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Zulassung und Flugzeuge
Der Flugplatz ist für alle Hubschrauber, Motorsegler, Ultraleicht- und Segelflugzeuge sowie Ballone und Luftschiffe bis 14.000 kg Gewicht erlaubt. Auf der Grasbahn dürfen nur Flugzeuge bis 2000 kg landen.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Ursprünge des Flugplatzes liegen in den 1930er Jahren. Zu DDR-Zeiten war der Flugplatz als Fliegerhorst im Besitz der sowjetischen Luftstreitkräfte. Bis zu drei MiG-Düsenflugzeuge starteten von hier aus zu Kontrollflügen.
Vermutlich 1962 wurde auf dem Flugplatzgeläde das Sonderwaffenlager Finsterwalde für Bombermunition errichtet. Es bestand im Kern aus einem zweietagigem, monolithischem Lagerbunker vom Typ Basalt.[1][2]
Das Flugplatzgelände war ausgerüstet mit Schwimmbad, Bahnhof, Casino, Feuerwehrgebäude, Hangars und Bunkern, die abgerissen wurden, nur der Tower blieb im Zuge der Sanierung erhalten.
Die Betonbahn wurde im Zuge der Sanierung des Flugplatzes von 2700 auf 1200 Meter verkürzt.