Friedemann Witecka

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Friedemann Witecka, als Musiker kurz Friedemann (* 31. August 1951 in Freiburg im Breisgau[1]), ist ein deutscher Gitarrist, Multi-Instrumentalist, Songwriter und Musikproduzent.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Friedemann zog nach ersten Auftritten in seiner Geburtsstadt, beim damaligen Südwestfunk und in der TV-Nachwuchsshow Talentschuppen zwischen 1967 und 1970 nach London, wo er bis 1980 lebte und an Folk-Alben mitwirkte. 1979 legte er sein erstes Album The Beginning of Hope vor, an dem Musiker wie Wolfgang Dauner, Lenny MacDowell oder Thomas Heidepriem und die Sängerin Anne Haigis mitwirkten.

Seine Alben Indian Summer (1987) und Aquamarin (1990) erreichten sechsstellige Verkaufszahlen und waren auch in den USA erfolgreich. Mit rund 550.000 verkauften Tonträgern gehört er nach eigenen Angaben zu den erfolgreichsten Musikern seines Genres.[2]

Die akustische Qualität seiner Platten (CDs und SACD) wird gerne zum Testen von Anlagentechnik verwendet. Die Leser der Zeitschrift Audio wählten die CD Aquamarin 1997 zur „besten audiophilen CD aller Zeiten“. Für mehr als 10.000 verkaufte Exemplare des Albums The Concert hat er 2012 einen German Jazz Award erhalten.[3]

In seinem Vollton Musikverlag und auf seinem Plattenlabel Biber Records veröffentlicht er eigene Werke und Musik von Kollegen wie Bonnie Dobson, Grant Geissman, Ralf Illenberger, Rüdiger Oppermann, Thomas Rabenschlag, Büdi Siebert, Christoph Stiefel oder Klaus Weiland. Er produziert hauptsächlich instrumentale und „von Hand gemachte Musik“ der Stilrichtungen New Age und Fusion.[4]

Literatur[Bearbeiten]

  • Steven Freeman, Alan Freeman: The Crack in the Cosmic Egg. Encyclopedia of Krautrock, Kosmische Musik & Other Progressive, Experimental & Electronic Musics from Germany. Leicester: Audion, 1996 ISBN 0-9529506-0-X

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Friedemann Witecka im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  2. Friedemann Witecka - Ein außergewöhnlicher Musiker auf musikverlag365.de.
  3. Musikwoche/Mediabiz, 21. August 2012
  4. Steven Freeman, Alan Freeman: The Crack in the Cosmic Egg. Leicester 1996; S. 87.