Friedrich-Gundolf-Preis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland wurde 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gestiftet. Die Auszeichnung wird jährlich verliehen, und zwar ebenso wie der Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung im Rahmen der Frühjahrstagung der Akademie.

Der Preis erinnert an den Dichter und Literaturwissenschaftler Friedrich Gundolf (1880–1931). Bis 1989 hieß er Friedrich-Gundolf-Preis für Germanistik im Ausland und wurde nur an Vertreter ausländischer Hochschulen verliehen. Mit der Umbenennung sollte auch die Anerkennung von Vermittlung deutscher Kultur außerhalb von Universitäten möglich gemacht werden.

Er ist mit 12.500 Euro dotiert. Die Jury hat eine Amtszeit von drei Jahren und besteht derzeit (2010) aus Michael Krüger, Norbert Miller, Per Øhrgaard, Ilma Rakusa, Miguel Sáenz, Joachim Sartorius und Jean-Marie Valentin.

Preisträger[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pressemitteilung der Akademie vom 19. Feb. 2014

Weblinks[Bearbeiten]