Friedrich Mosengeil
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Carl Friedrich August Mosengeil (* 26. März 1773 in Schönau/Hörsel; † 2. Juni 1839 in Meiningen) war ein deutscher Stenograf, der als einer der Erfinder der deutschen Kurzschrift gilt.
Friedrich Mosengeil studierte 1791 in Jena Theologie und wurde von seinem Studienfreund, dem später berühmt gewordenen Forstwissenschaftler Heinrich Cotta, als Lehrer für deutsche Sprache und Mathematik an dessen neu gegründete Forstschule in Zillbach berufen, wo er bis 1798 wirkte. Danach ging er nach Frauenbreitungen, wo sein Vater Pfarrer war und den er in dessen Dienst unterstützte. 1804 erhielt er den Titel eines Konsistorialassessors und als solcher war er Erzieher des Erbprinzen Bernhard von Sachsen-Meiningen. Er begleitete den Prinzen auf Reisen und folgte ihm auch bei dessen Studium an den Universitäten Jena und Heidelberg.
1816 erhielt er den Titel Konsistorialrat, 1821 wurde er wirkliches Mitglied des herzoglichen Konsistoriums in Meiningen und wurde später auch Oberkonsistorialrat.
Mosengeil betätigte sich auch als Dichter, unter anderem steuerte er Beiträge für Christoph Martin Wielands Der teutsche Merkur bei. Er war mit Johann Ernst Wagner befreundet.
[Bearbeiten] Literatur
- Schaubach: Mosengeil, Friedrich. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 22, Duncker & Humblot, Leipzig 1885, S. 368.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Friedrich Mosengeil im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Mosengeil-Kalender 2003 mit Bildern
- Friedrich Mosengeil: Stenographie, Eisenach 1796 - vollständiges Lehrbuch!! (PDF-Datei; 5,64 MB)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mosengeil, Friedrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Mosengeil, Carl Friedrich August |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Stenograf |
| GEBURTSDATUM | 26. März 1773 |
| GEBURTSORT | Schönau/Hörsel |
| STERBEDATUM | 2. Juni 1839 |
| STERBEORT | Meiningen |

