GNU Debugger

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GDB
Logo
Screenshot
Bildschirmfoto des GNU Debuggers
Basisdaten
Entwickler GNU-Projekt
Aktuelle Version 7.4
(24. Januar 2012)
Betriebssystem Unix-Derivate (u. a. Linux), Windows
Kategorie Debugger
Lizenz GPL
Deutschsprachig nein
gnu.org/software/gdb/
Output während einer Debugging-Session

Das UNIX-Programm GDB – der GNU Debugger – ist der De-facto-Standard-Debugger von Linux-Systemen und wurde vom GNU-Projekt entwickelt. GDB ist auf viele Systeme portiert worden (siehe unten) und unterstützt die Programmiersprachen C, C++, Objective-C, FORTRAN, Java, Pascal, Modula-2, Ada und D.[1] GDB ist freie Software und steht unter der GNU General Public License (GPL). Der GDB orientiert sich in seinem Interface an dem Debugger dbx, der ursprünglich von BSD-Unix stammt und zusammen mit dem Sun Studio Compiler ausgeliefert wird.

GDB bietet die üblichen Möglichkeiten zur Ablaufverfolgung wie Breakpoints, Ausgabe des Stacktrace usw., und ermöglicht ein Eingreifen in die Ausführung von Programmen. GDB ermöglicht es Benutzern beispielsweise, die Variablen des Programms zu manipulieren oder Funktionen unabhängig vom normalen Programmablauf aufzurufen.

Der Debugger besitzt keine eigene grafische Oberfläche, sondern nutzt die Standard-Ein/Ausgabe und GNU readline. Es gibt jedoch einige grafische Debugging-Oberflächen, die den GDB als Backend verwenden wie zum Beispiel das Eclipse-Plugin C/C++-Development Tools, der ddd, der ncurses basierte cgdb, Insight oder Emacs im „GUD mode“. Auch Xcode nutzt den GNU Debugger.

Einige andere Tools arbeiten mit GDB zusammen, z. B. Speicherleck-Detektoren.

GDB unterstützt unter anderem folgende Architekturen:

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. sourceware.org
  2. blackfin.uclinux.org
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