D (Programmiersprache)

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D
Paradigmen: imperativ, objekt-orientiert, generisch, modular
Erscheinungsjahr: 2007
Entwickler: Walter Bright
Typisierung: Stark, statisch
wichtige Implementierungen: DMD, GDC
Einflüsse: C, C++, Java, C#

D ist eine Programmiersprache, die sich äußerlich stark an C++ anlehnt. Ebenso wie C++ ist D für die Systemprogrammierung vorgesehen.

D wurde vom Compiler-Hersteller Walter Bright erfunden und am 3. Januar 2007, nach fast sieben Jahren Entwicklungszeit, veröffentlicht.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Sprachmittel

Die Sprache D übernimmt die meisten Sprachmittel der Sprache C. Auch die C-Standardbibliothek ist Bestandteil von D. Dadurch besteht Kompatibilität zu in C geschriebenen Programmen. Kompatibilität mit C++ gibt es hingegen nicht.

Ebenso wie C++ verfügt D über Templates und überladbare Operatoren. Gegenüber C++ bietet es außerdem Design by contract, Module und eine integrierte automatische Speicherbereinigung. Letztere kann sowohl global als auch für einzelne Objekte deaktiviert und durch eine eigene Speicherverwaltung ersetzt werden.

[Bearbeiten] Compiler

Es gibt zur Zeit (2008) zwei Compiler für die Sprache D, den DMD (Digital Mars D)[2] vom Erfinder Walter Bright für Windows und Linux, sowie GDC [3], eine Implementierung für GCC für verschiedene Plattformen.

[Bearbeiten] Projekte

Derelict ist ein Projekt, das die Verwendung von diversen Programmbibliotheken in der Programmiersprache D ermöglicht. Es werden hauptsächlich Bindungen zu Bibliotheken zur Verfügung gestellt, die zur Entwicklung von Multimedia-Programmen oder Spielen verwendet werden.

[Bearbeiten] Programmbeispiel

// Programm, geschrieben in D, das seine Parameter ausgibt
 
import std.stdio;  // importiert die Funktion writefln()
 
void main(char[][] args)
{
    foreach(int i, char[] a; args) {
      writefln("Parameter %d = '%s'", i, a); // Jeder Eintrag im Feld args wird ausgegeben.
    }
}

[Bearbeiten] Erläuterung

Der main-Funktion werden die Parameter als ein Feld von Zeicheketten (Strings) übergeben.

Ruft man dieses Programm unter Windows mit beispiel.exe -win -s auf, dann gibt es diesen Text in einem Konsolen-Fenster aus:

Parameter 0 = 'beispiel.exe'
Parameter 1 = '-win'
Parameter 2 = '-s'

Siehe auch: Hallo Welt in D

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. Heise Online: Eleganter programmieren: D ist da, 3. Januar 2007 – 14:52
  2. DMD (Digital Mars D): DMD
  3. GDC (Gnu D Compiler):GDC
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