Getreideernte

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Getreideernte im Westerwald 1958
Getreideernte. Ölgemälde von Abel Grimmer, 1607
Bündeln der abgeschnittenen Getreidehalme um 1550

Die Getreideernte bezeichnet die Ernte von Körnerfrüchten.

Die gebräuchlichsten Getreidesorten sind Gerste, Roggen, Weizen, Hafer und Mais. (Seit etwa 20 Jahren wird auch Triticale angebaut.)

Früher fand die Getreideernte mittels Sensen statt. Auf dem Feld wurde das gemähte Getreide zu Garben aufgestellt. Vor der Scheune wurde es dann gedroschen. Korn und Stroh wurden dann in der Scheune gelagert.

Heute findet die Getreideernte mit Hilfe von Mähdreschern statt. Diese Maschinen erfüllen sowohl alle Aufgaben, die zum Einbringen der Körnerfrüchte notwendig sind, als auch das wahlweise Ablegen des Strohs als Schwade bzw. das Kleinhäckseln des Strohs.

An der Getreideernte sind nicht nur die Landwirte beteiligt, häufig wird die wichtigste Maschine – der Mähdrescher – samt Fahrer von einem Lohnunternehmer gestellt.

Der Erntebeginn wird vom Landwirt nach Erfahrungswerten bestimmt. Eine wichtige Größe für den richtigen Zeitpunkt ist der Feuchtegehalt des Getreides. Liegt die Feuchtigkeit unter 15 % Wasseranteil, sind die Erntebedingungen optimal. In ungünstigen Witterungsperioden muss das Getreide allerdings mit einem höheren Feuchteanteil gedroschen werden. In diesem Fall muss das Getreide nachträglich getrocknet werden oder auf andere Art und Weise vor dem Verderben geschützt werden (Propionsäure).

Das Getreide wird für sehr unterschiedliche Zwecke angebaut. Ein sehr großer Teil wird von der Futtermittelindustrie gekauft, ein weiterer großer Anteil bleibt auf den landwirtschaftlichen Betrieben als Futter der eigenen Nutztiere.

[Bearbeiten] Getreideernte in Deutschland

  • 2000 = 45,3 Mio Tonnen
  • 2001 = 49,7 Mio Tonnen
  • 2002 = 43,4 Mio Tonnen
  • 2003 = 39,4 Mio Tonnen
  • 2004 = 51,1 Mio Tonnen
  • 2005 = 50,0 Mio Tonnen
  • 2006 = 43,5 Mio Tonnen
  • 2007 = 40,5 Mio Tonnen (Voreinschätzung des BMELV)
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