Glerá

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Glera ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zur Rebsorte Glera siehe Glera (Rebsorte).
Glerá
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Glerá im Stadtgebiet von Akureyri

Glerá im Stadtgebiet von Akureyri

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Akureyri, Island
Flusssystem Glerá
Ursprung Berge von TröllaskagiVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Mündung in den Eyjafjörður65.683333333333-18.10Koordinaten: 65° 41′ 0″ N, 18° 6′ 0″ W
65° 41′ 0″ N, 18° 6′ 0″ W65.683333333333-18.10
Mündungshöhe mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlenVorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Mittelstädte Akureyri
Gemeinden Akureyri, Eyjafjarðarsveit
Einwohner im Einzugsgebiet ca. 20.000

Die Glerá (isl. Glas-Fluss[1]) ist ein Fluss im nördlichen Island.

Verlauf[Bearbeiten]

Sie entspringt in den Bergen der Tröllaskagi-Halbinsel. Die höchsten Berge von Nordisland grenzen an sein Tal, Kerling, Tröllafjöll und Vindheimafjöll.[2] Durch das nach dem Fluss benannte Glerárdalur fließt die Glerá in die Stadt Akureyri, wo sie in den Fjord Eyjafjörður mündet.

Kraftwerk[Bearbeiten]

Bedeutung erlangte der Fluss im Industriezeitalter, als seine Energie durch Staudämme nutzbar gemacht wurde und elektrischer Strom erzeugt wurde. Das Kraftwerk, das 1922 als erstes im Norden Islands in Betrieb genommen worden war[3], wurde inzwischen stillgelegt, der Damm existiert aber noch.

Glerárhverfi[Bearbeiten]

In Akureyri trennt der Fluss das Stadtzentrum vom Stadtteil Glerárhverfi, mit 7.000 der 16.000 Einwohner einer der größten Stadtteile Akureyris.

Glerárdalur[Bearbeiten]

Das obere Tal der Glerá, Glerárdalur, gelegen inmitten der Berglandschaft von Tröllaskagi und ausgestattet mit zahlreichen Wanderwegen, wurde am 31. August 2012 unter Naturschutz gestellt.[4]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. H. U. Schmid: Wörterbuch Isländisch - Deutsch. Buske, Hamburg, 2001, 92 resp.12
  2. Vegahandbókin. Hg. Landmælingar Íslands, 2006, 77
  3. Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni. 1. bindi. Hg. T. Einarsson, H. Magnússon. Örn og Örlygur, Reykjavík 1989, S.430
  4. Glerárdalur gerður að fólkvangi, Website der Stadt Akureyri (isländisch); abgerufen: 9. September 2012